Immobiliengutachter im Kreis Viersen

Die Immobiliensachverständigen Kirchner, Binder und Neugebauer bewerten Immobilien im Kreis Viersen sowie in der Region Düsseldorf.

Immobilienmarkt Kreis Viersen

Das Kreisgebiet ist fünfhundertsechzig Quadratkilometer groß.

Kempen

Thomas Max Müller / pixelio.de

In den neun Gemeinden leben rund dreihunderttausend Einwohner, davon allein ein Viertel in der gleichnamigen Kreishauptstadt, die als Verwaltungssitz bezeichnet wird. Rund vierzig Prozent des Kreisgebietes sind Landschafts- sowie Naturschutzgebiet. Die Gemeinden Brüggen, Nettetal und Niederkrüchten grenzen unmittelbar an das Nachbarland Niederlande. Von Kempen und Tönisvorst aus beträgt die Entfernung in das Stadtzentrum von Krefeld jeweils nur wenige Kilometer. Die gesamte Lage des Landkreises Viersen ist ländlich. Dennoch ist die Landeshauptstadt Düsseldorf von Viersen aus über die Bundesautobahn A57 in einer halben Stunde erreichbar. Mönchengladbach ist eine Viertelstunde entfernt, und zum Einkaufen in der niederländischen Grenzstadt Venlo dauert die Fahrt über die Bundesautobahn A61 ebenfalls nur eine halbe Stunde. Der Kreis Viersen beherbergt die Städte und Gemeinden Kempen, Nettetal, Tönisvorst, Viersen, Willich, Brüggen, Grefrath, Niederkrüchten und Schwalmtal.

Im Kreis Viersen ist der Immobilienmarkt

recht deutlich verteilt. Bei eigenem Wohnraum überwiegen deutlich die Ein- und Zweifamilienhäuser gegenüber den Eigentumswohnungen, während als Mietobjekte, bis auf wenige Ausnahmen, nahezu ausschließlich Wohnungen angeboten werden. Die Immobilienwerte steigen jährlich um drei bis fünf Prozent. Den Interessenten an Immobilien im Landkreis Viersen kann daher nur angeraten werden, sich schon frühzeitig auf dem Immobilienmarkt umzusehen.

Die reizvolle ländliche Lage

in Verbindung mit diesen sehr guten Verkehrsanbindungen macht die Immobilien im Kreis Viersen interessant und zunehmend teurer. Schon heute beträgt der Kaufpreis tausendfünfhundert Euro je Quadratmeter. Absehbar ist, dass bis zum nächsten Jahrzehntwechsel die Grenze von zweitausend Euro überschritten wird. Die Kaltmiete erreicht mit durchschnittlich sieben Euro je Quadratmeter Wohnfläche das Niveau der äußeren Stadtteile von Großstädten. Innerhalb des Kreisgebietes werden vereinzelt auch günstigere Wohnungen angeboten, beispielsweise in den kleineren Kreisgemeinden wie Grefrath oder Niederkrüchten. In Städten wie Willich und Tönisvorst an der Grenze zu Krefeld sieht die Situation wieder ganz anders aus. Diese Situation ist ähnlich so wie in anderen Landkreisen. Je näher die Mietwohnung zum Stadtzentrum oder zur nächsten Großstadt hin liegt, umso teurer wird der Wohnraum.

Das lässt sich im Landkreis Viersen dadurch umgehen,

dass von dem Angebot der Städte und Gemeinden Gebrauch gemacht wird, eigenen Wohnraum zu schaffen. Es ist das Eigenheim im Grünen, buchstäblich auf der grünen Wiese. Die Infrastruktur ist im gesamten Kreisgebiet mit Bildungssystem sowie medizinischer Versorgung gut und ausgeprägt. Für den täglichen Lebensbedarf steht ein breiter Einzelhandel zur Verfügung. Einkaufsstädte wie Düsseldorf, Mönchengladbach oder Venlo sind gut erreichbar. Als Berufspendler muss der Hauptverdiener zwar tägliche Fahrtzeiten von ein bis eineinhalb Stunden einplanen. Dafür wird er zusammen mit seiner Familie durch ein dauerhaftes Leben dort entschädigt, wo die Städter am Wochenende zur Erholung hinfahren, geradezu hinfahren müssen.

Auch im Landkreis Viersen wird von dem Förderangebot

für Mittel- und Altbauten reger Gebrauch gemacht. Viele Hauseigentümer nutzen diese Möglichkeit zur energetischen Sanierung ihrer vierzig bis fünfzig Jahre alten Mittelbauten. Die Ein- und Zweifamilienhäuser werden modernisiert und anschließend verkauft, in manchen Fällen auch vermietet. Die schrittweise flächendeckende Versorgung mit dem sogenannten schnellen Internet ergänzt diesen Wohnkomfort. In ihrer Gesamtheit sind das alles Gründe dafür, dass die Immobilienwerte zunehmend steigen. Der Level ist dauerhaft mit dem in Großstädten gleichzusetzen, ohne dort zu wohnen und zu leben. Zwar ist der Zweitwagen in einer mehrköpfigen Familie notwendig, dafür sind im Gegenzuge die Lebenshaltungskosten in ländlichen Gebieten wie dem Landkreis Viersen deutlich niedriger. Im Ergebnis verbleibt ein deutliches Plus, das für die hiesige Wohn- und Lebensqualität im Alltag spricht.

Als ein dauerhaftes Problem wird sich das Mietwohnungsangebot

erweisen. Wer privaten Wohnraum schafft, der tut das für sich und seine Familie. Einliegerwohnungen sind eher die Seltenheit, und für Mehrfamilienhäuser werden Investoren als Kapitalanleger benötigt. Für die sind Standorte in den Großstädten interessanter als in ländlichen Landkreisen. Der Wohnungssuchende im Landkreis Viersen wird sich auf absehbare Zeit mit einem Zweit- oder Drittbezug begnügen, also auf den Erstbezug einer neu gebauten Mietwohnung verzichten müssen.

Wer dauerhaft im Kreis Viersen ansässig

werden möchte, der sollte sich also schon frühzeitig auf dem Immobilienmarkt nach geeigneten Immobilien umsehen.

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