Immobiliengutachter Gütersloh

Die Immobiliengutachter Kirchner, Binder und Neugebauer führen Immobilienbewertung in Gütersloh sowie in der Region des Kreises Gütersloh durch.

Die Immobiliensachverständigen in Gütersloh untersuchen die wertrelevanten Marktdaten und Kennziffern des jeweils örtlichen Immobilienmarktes in der Region Westfalen und Ostwestfalen-Lippe. Die entscheidenden Daten sind marktkonforme Mietwerte bzw. Mietpreise für Wohnflächen und Gewerbeflächen, Pachtwerte für land- und forstwirtschaftliche Nutzflächen bzw. Betreiberimmobilien (Pflegeheime, Hotels, Gasthöfe, etc.) marktorientierte Liegenschaftszinssätze, die von Gutachterausschüssen in Nordrhein-Westfalen ermittelten zonalen Bodenrichtwerte nebst immobilienkonjunkturellen und soziodemographischen Rahmendaten. Dieses Datenmaterial fliest bei der Gutachtensbearbeitung in die normierten Wertermittlungsverfahren, wie bspw. in das Vergleichswertverfahren, in das Sachwertverfahren oder das Ertragswertverfahren ein. Sie als unser Kunde erhalten somit ein gerichtsverwertbares Verkehrswertgutachten im Sinne des § 194 BauGB.

Qualifizierte, zertifizierte (Matthias Kirchner und Dietmar Neugebauer) und öffentliche bestellte Sachverständige (Bernd A. Binder) erstellen Immobiliengutachten in Gütersloh. Ein Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB kann vor Fehlentscheidungen schützen, Revisionssicherheit für Berufsbetreuer oder Immobilienportfoliomanager erzeugen, den richtigen Auszahlungsbetrag für Miterben beziffern, die Steuerlast im Schenkungs- und Erbfall mindern helfen und nicht zuletzt das sichere Auftreten gegenüber Immobilienkaufinteressenten bedeuten. Auftraggeber erhalten eine umfangreiche Dokumentation über den Wert, den Zustand, die zu erwartenden Erträge, Bauschäden und Baumängel, den Immobilienstandort (Makrolage, Mikrolage) nebst aussagefähigen Anlagen.

Die Immobiliengutachter analysieren weiterhin die Substanz der Bauwerke.

Die wertrelevanten Eingangsgrößen sind also zum Einen Immobilienmarktdaten und zum Anderen wertbeeinflussende Substanzbetrachtungen, die entweder die Alterswertminderung direkt beeinflussen oder eigene Wertabschläge oder Wertzuschläge nach sich ziehen. Der jeweilige Gebäudekörper wird auch deshalb eingehend untersucht um das individuell zu behandelnde Immobilienobjekt sowohl von seinem Größe, Zustand und Ausstattungsstandard als auch von seiner Marktsituation zu betrachten. Der jeweils zuständige Immobiliensachverständige vereinbart und unternimmt in Gütersloh eine Ortsbesichtigung, betrachtet und dokumentiert das Immobilienobjekt ausführlich und beschafft umfangreiche Immobilienmarktdaten für die Region zwischen Teutoburger Wald und Ostwestfalen und wertet diese professionell aus. Von uns können Sie eine qualitätsgesicherte und fundierte Immobilienwertermittlung (Vieraugenprinzip) in diesem Umfeld erwarten.

Immobilienmarkt Gütersloh

Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Landkreis: Kreis Gütersloh
Postleitzahl(en): 33330–33335
Einwohner: 97.586 (31.12.2015)

Gütersloh ist die Kreisstadt des gleichnamigen Kreises und befindet sich am Ostrand des Kreisgebiets. Die Stadt besteht aus acht Stadtteilen auf einer Fläche von 112,02 km².

Gütersloh
Thomas Max Müller / pixelio.de
Die Bevölkerungsdichte erreicht 871 EinwohnerInnen/km² und liegt damit deutlich über dem Kreisdurchschnitt (372 EinwohnerInnen/km²). In der Nähe der Westgrenze der Stadt fließt die Ems.

Immobilienpreise in Gütersloh

Laut Mietpreisatlas für Ostwestfalen 2015 der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld zahlt man für Ladenlokale in Gütersloher 1a-Lage 30 bis 60 Euro/m²/Monat. Ladenlokale in innerstädtischer Lage von Gütersloh kosten dagegen 6,50 bis 15,00 Euro/m²/Monat und für Ladenlokale in Ortsteilzentren werden vier bis zehn Euro/m²/Monat fällig.

Büros kosten in Gütersloh 4 bis 8,50 Euro/m²/Monat, während man für Lager- und Produktionsflächen 1,5 bis 5,50 Euro/m²/Monat zahlt. Laut LEG-Wohnungsmarktreport NRW 2016 des Unternehmens CBRE zahlt man:

  • im unteren Marktsegment des Postleitzahlengebiets 33330 eine Kaltmiete von 4,82 Euro/m²/Monat, während im oberen Marktsegment 9,38 Euro/m²/Monat fällig sind. Der Median liegt bei 6,44 Euro/m²/Monat.
  • im unteren Marktsegment des Postleitzahlengebiets 33332 eine Kaltmiete von 4,96 Euro/m²/Monat, während im oberen Marktsegment 10,51 Euro/m²/Monat fällig sind. Der Median liegt bei 6,59 Euro/m²/Monat.
  • im unteren Marktsegment des Postleitzahlengebiets 33334 eine Kaltmiete von 4,79 Euro/m²/Monat, während im oberen Marktsegment 8,80 Euro/m²/Monat fällig sind. Der Median liegt bei 6,17 Euro/m²/Monat.
  • im unteren Marktsegment des Postleitzahlengebiets 33335 eine Kaltmiete von 4,52 Euro/m²/Monat, während im oberen Marktsegment 8,59 Euro/m²/Monat fällig sind. Der Median liegt bei 6,16 Euro/m²/Monat.

Wohnstandort Gütersloh

Wir als Immobiliensachverständige für Gütersloh und Umgebung sehen die reizvolle Lage am Teutoburger Land als einen Vorteil des Wohnorts. Explizit auf der städtischen Website genannte Wanderwege sind der Fuhrmannsweg, der „mit seinen Teilstrecken auf ca. 30 Kilometern rund um die Stadt“ führt, sowie der knapp 18 Kilometer lange Rundweg Eselsweg. Einen Besuch wert sind zudem Parks wie der Stadtpark, der Botanische Garten und der Mohns Park sowie die Region rund um den renaturierten Dalkebach.

Sehenswert sind in Gütersloh einige attraktive Fachwerkgebäude wie der Spieker am Alten Kirchplatz oder das Weberhaus sowie die Apostelkirche mit dem Alten Kirchplatz. Das größte Stadion im Stadtgebiet ist das Gütersloher Fußballstadion. Schwimm- und Badefreunde können in Gütersloh zwei Hallenbäder und drei Freibäder ansteuern, wobei das größte davon das Freizeitbad „Die Welle“ ist. Golfer können den Golfplatz des Westfälischen Golfclubs Gütersloh nutzen und als große Innensporthalle wird auf der städtischen Website die Gütersloher Innenstadtsporthalle beworben.

Zur Kulturlandschaft in der Stadt gehören das Theater Gütersloh sowie die Stadthalle, in der unter anderem Veranstaltungen aus den Bereichen Musik und Kabarett stattfinden. Das Projekt „Rock und Pop im Gütersloher Wasserturm“ dient jungen MusikerInnen als Stätte praktischer Musikarbeit.

Museen auf dem Stadtgebiet sind das Stadtmuseum, das Miele-Museum und das Feuerwehrmuseum Isselhorst. Zu den Kunsträumen im Ort zählen das Veerhoffhaus als Heimstatt des Kunstvereins sowie die S-Galerie. Laut Statistik 2014/2015 der Stadt gibt es in Gütersloh 17 Grundschulen, zwei Hauptschulen,drei Realschulen, zwei Gymnasien und zwei Gesamtschulen sowie vier Förderschulen (Stand: 01.10.2014).

Zahlen zu den Ein- und AuspendlerInnen in Gütersloh liefert der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) aus 2014. Demnach gab es 2013 in Gütersloh 33.700 berufliche EinpendlerInnen und 19.550 berufliche Auspendlerinnen. 5.256 der Auspendler pendelten damals nach Bielefeld, 2.770 pendelten nach Verl, 1.834 nach Rheda-Wiedenbrück und 1.391 nach Harsewinkel. Im Oktober 2016 hatte der Kreis Gütersloh eine Arbeitslosenquote von nur 4,5%. NRW kam im selben Monat auf 7,4% und das gesamte Bundesgebiet auf 5,8%.

Wirtschaftsstandort

Wir als Immobiliensachverständige für Gütersloh und Umgebung halten den Status der Stadt Gütersloh als ein Zentrum Ostwestfalens für einen Vorteil des Wirtschaftsstandorts. Bekannt ist dieser Standort nicht zuletzt wegen der in Gütersloh ansässigen Unternehmen Miele und Bertelsmann. Im November 2016 bewarb die städtische Website den Gewerbepark B61 / Osnabrücker Landstraße sowie das Gewerbegebiet B61 /Carl-Zeiss.Straße und das Gewerbegebiet Anemonenweg.

Gütersloh hat 2016 einen Hebesatz der Grundsteuer B von 381% und einen Gewerbesteuer-Hebesatz von 411%. Der Kaufkraftindex liegt laut Daten der Michael Bauer Research GmbH, die von der IHK Ostwestfalen veröffentlicht wurden, 2016 bei 104,9. Die Einzelhandelszentralität erreicht 104,8. Kaufkraft wird also aus dem Umland angezogen.

Lage und Verkehr

Innerhalb des Kreises Gütersloh grenzt die Stadt Gütersloh an die Gemeinden Herzebrock-Clarholz und Steinhagen sowie an die Städte Harsewinkel, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg und Verl. Ein weiterer Nachbar ist die kreisfreie Stadt Bielefeld. Gütersloh ist etwa 32,5 Kilometer von Paderborn und ungefähr 46,5 Kilometer von Osnabrück entfernt. Bis nach Münster sind es knapp 53 und bis nach Hamm (Westfalen) knapp 47 Kilometer. Hannover liegt in einer Entfernung von ca. 105 Kilometern (alle Angaben: Luftlinie).

Anschluss ans deutsche Autobahnnetz bietet die Auffahrt Gütersloh auf die A2 (Oberhausen bis Kloster Lehnin). Von manchen Stadtteilen aus erreicht man allerdings die Auffahrt Rheda-Wiedenbrück auf die A2 schneller. Auch die Auffahrt „Paderborn-Sennelager“ auf die A33 (Osnabrück bis Bad Wünnenberg) ist relativ gut erreichbar. Ein Wechsel von der A2 auf die A33 und umgekehrt ist am Kreis Bielefeld möglich. Eine Bundesstraße auf dem Stadtgebiet ist die B61. Sie verbindet Bassum im niedersächsischen Landkreis Diepholz und Rheda-Wiedenbrück miteinander.

Am Hauptbahnhof Gütersloh halten der Regional-Express RE6 (Düsseldorf bis Minden) sowie die Regionalbahnen RB67 und RB69 (Münster bis Bielefeld). Die RB69 hält auch am ebenfalls auf Gütersloher Stadtgebiet liegenden Bahnhof Isselhorst-Avenwedde. Beim ÖPNV ist die Stadt Gütersloh ein Teil des Verkehrsverbunds OstWestfalenLippe, der Mitglied im Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) ist. Ein Knotenpunkt des Busverkehrs ist der ZOB am Hauptbahnhof. Flughäfen in gut erreichbarer Nähe sind Münster/Osnabrück und Paderborn/Lippstadt.

Nachbarn im Kreis sind: Borgholzhausen, Halle (Westf.), Harsewinkel, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Schloß Holte-Stukenbrock, Verl, Versmold, Werther (Westfalen), Herzebrock-Clarholz, Langenberg und Steinhagen.

Bei Interesse an einem Wertgutachten in Gütersloh beraten wir Sie gern unverbindlich und kostenfrei.

Rufen Sie uns gern unverbindlich unter der rechts bzw. unten abgebildeten Nummer an oder schicken uns eine Mailnachricht über das nebenstehende Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.

Immobiliengutachter Kreis Gütersloh

Die Immobiliengutachter Kirchner, Binder und Neugebauer führen Immobilienbewertung im Kreis Gütersloh sowie in der Region des Regierungsbezirks Detmold durch.

Der Kreis Gütersloh befindet sich am Westrand des Regierungsbezirks Detmold. Er besteht aus zehn Städten und drei Gemeinden. Insgesamt leben im Kreis 360.642 Menschen (Stand: 31.12.2015).

Die Bevölkerungsdichte des Kreises Gütersloh erreicht 372 EinwohnerInnen/km². Das liegt etwas über dem Durchschnitt des Regierungsbezirks (315 EinwohnerInnen/km²).

Kreis Gütersloh
H-J Spengemann / pixelio.de
Der höchste Berg im Kreis ist der 316 Meter hohe und im Teutoburger Wald gelegene Hengeberg, der zwischen den Städten Halle (Westfalen) und Werther liegt. Das wichtigste Fließgewässer im Kreisgebiet ist die Ems, die im Kreis in Schloß Holte-Stukenbrock entspringt und bei Emden in die Nordsee fließt. Die Bevölkerungsentwicklung zeigt seit mehreren Jahren einen Aufwärtstrend. 2011 hatte der Kreis Gütersloh 350.420 EinwohnerInnen, 2013 waren es 352.334 und 2015 schließlich die bereits erwähnten 360.642 EinwohnerInnen.

Die einwohnerstärkste Stadt des Kreises ist die Stadt Gütersloh mit fast 100.000 EinwohnerInnen, gefolgt von der Stadt Rheda-Wiedenbrück mit knapp 50.000 EinwohnerInnen.

Zwischen 25.000 und 30.000 leben in den Städten Rietberg, Schloß Holte-Stukenbrock und Verl. Über 20.000 und weniger als 25.000 EinwohnerInnen haben die Städte Harsewinkel, Halle (Westfalen), Versmold sowie die Gemeinde Steinhagen. Knapp 16.000 Menschen leben in der Gemeinde Herzebrock-Clarholz, etwa 11.500 Menschen in Werther (Westfalen). Weniger als 10.000 EinwohnerInnen haben die Stadt Borgholzhausen und die Gemeinde Langenberg.

Gütersloh ist mit 112,2km² auch die flächengrößte Kommune des Kreises. Ebenfalls über 100km² groß sind nur Rietberg und Harsewinkel. Zwischen 99,9km² und 50km² groß sind in abnehmender Reihenfolge Rheda-Wiedenbrück, Versmold, Herzebrock-Clarholz, Verl, Halle (Westfalen), Schloß Holte-Stukenbrock, Steinhagen und Borgholzhausen. Eine Größe von weniger als 40km² haben die Stadt Werther und die Gemeinde Langenberg. Die Bevölkerungsdichte reicht von 157 in der kleinen Stadt Borgholzhausen bis zu 871 EinwohnerInnen/km² in der Kreisstadt Gütersloh.

Immobilienpreise im Kreis Gütersloh

Der LEG-Wohnungsmarktreport NRW 2016 des Unternehmens CBRE liefert Orientierungswerte für die Wohnungskaltmieten im Kreis Gütersloh. Laut Report liegt die durchschnittliche Miete im unteren Marktsegment des Kreises bei 4,55 Euro/m²/Monat und damit etwa über dem Durchschnitts des Landes NRW. Im oberen Marktsegment werden im Durchschnitt 9,01 Euro/m²/Monat fällig und damit weniger als im Durchschnitt von NRW (11,98 Euro/m²/Monat). Der Median liegt bei 6,11 Euro/m²/Monat (NRW: 6,38 Euro/m²/Monat).

Weitere Daten:

  • Die Bandbreite im unteren Marktsegment reicht bei den Kommunen des Kreises Gütersloh, für die Angaben möglich waren, von durchschnittlich 4,04 Euro/m²/Monat im Postleitzahlengebiet 33829 (Borgholzhausen) bis zu 4,96 Euro/m²/Monat in den beiden Postleitzahlengebieten 33332 (Bereich von Gütersloh) und 33378 (Rheda-Wiedenbrück).
  • Im oberen Marktsegment liegt die günstigste Miete im Kreis Gütersloh bei 6,97 Euro/m²/Monat im Postleitzahlengebiet 33829 (Borgholzhausen), während das obere Marktsegment im Postleitzahlengebiet 33332 (Bereich von Gütersloh) mit 10,51 Euro/m²/Monat am teuersten ist.
  • Der Median ist mit 5,33 Euro/m²/Monat im Postleitzahlengebiet 33829 (Borgholzhausen) des Kreises Gütersloh am niedrigsten. Den höchsten Median gibt es im Postleitzahlengebiet 33332 (Bereich von Gütersloh) mit 6,59 Euro/m²/Monat.

Orientierungswerte für die Gewerbemieten im Kreis Gütersloh gibt es im Mietpreisatlas für Ostwestfalen 2015 der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld:

Ladenlokale in 1a-Lage von Gütersloh kosten 30,00 bis 60,00 Euro/m²/Monat, während man in dieser Stadt für ein Ladenlokal in innerstädtischer (Nicht-1a-)Lage 6,50 bis 15 Euro/m²/Monat zahlt. Am weitesten nach unten reicht die Ladenmiete im Kreis in Langenfeld, wo der untere Wert bei 3,50 Euro/m²/Monat liegt. Beim oberen Wert positioniert sich hinter Gütersloh bei Ladenlokalen in innerstädtischen Lagen Verl mit 14 Euro/m²/Monat.

Die Büromieten beginnen im Kreis Gütersloh bei 2,50 Euro/m²/Monat in Rietberg. Im oberen Bereich zahlt man bis zu 7,50 Euro/m²/Monat in Verl und bis zu 8,50 Euro/m²/Monat in Gütersloh. Bei den Lager- und Produktionsflächen liegt das untere Mietlimit in allen Kommunen des Kreises entweder bei einem oder bei 1,50 Euro/m²/Monat. Die höchsten Mieten für Lagerflächen werden in Rheda-Wiedenbrück mit vier Euro/m²/Monat und in Gütersloh mit 5,50 Euro/m²/Monat fällig.

Wohnstandort Kreis Gütersloh

Als Immobiliengutachter für den Kreis Gütersloh und die Umgebung sehen wir landschaftliche Reize als einen der Vorzüge des Wohngebiets. Teile des Kreisgebiets gehören zum Teutoburger Wald und zur Senne-Landschaft. Als attraktive Parkanlagen im Kreisgebiet nennt die Website des Kreises den Mohns Park in Gütersloh, Flora Westfalica in Rheda-Wiedenbrück und den Gartenschaupark Rietberg. Die IHK Ostwestfalen bescheinigt dem Kreis Gütersloh zudem, ein junger Kreis zu sein, in dem fast ein Drittel der Bevölkerung unter 25 Jahre alt ist.

Laut Kommunalprofil des Kreises Gütersloh von IT.NRW gibt es im Kreis insgesamt 60 öffentliche Grundschulen, 14 Hauptschulen, 13 Realschulen, zwölf Gymnasien, zehn Gesamtschulen und 14 Förderschulen. Bedeutende Veranstaltungen im Kreis sind beispielsweise im Sport die Gerry-Weber-Open (Tennis) in Halle/Westfalen und im kulturellen Bereich das Serengeti Festival in Schloß Holte-Stukenbrock.

Zur Kulturlandschaft des Kreises Gütersloh gehören das Böckstiegel-Haus in Werther, das an den Künstler Peter August Böckstiegel erinnert, und das Theater der Stadt Gütersloh. Zu den sehenswerte Bauwerken zählen unter anderem das Wasserschloss Tatenhausen in Halle (Westfalen) Burg Ravensberg in Borgholzhausen und Schloss Rheda in Rheda-Wiedenbrück sowie die Benediktinerinnen-Abtei Varensell in Rietberg.

Wirtschaftsstandort Kreis Gütersloh

Als Immobiliensachverständige für den Kreis Gütersloh und die Umgebung sehen wir die Lage nahe der Stadt Bielefeld sowie am Raum Osnabrück und nicht weit von Münster entfernt als einen Vorteil des Wirtschaftsstandorts.

In seiner Branchenstruktur der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nennt der Strukturbericht 2015 des Kreises Gütersloh Kerndaten zu den Branchen Chemie und Pharma, Metall, Maschinen- und Fahrzeugbau sowie Elektrotechnik, Ernährung, Logistik, Holz und Möbel sowie Medien, die eine wichtige Rolle im Kreis spielen.

Laut Daten der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld liegt der Hebesatz der Grundsteuer B im Kreis Gütersloh 2016 zwischen 260% in Harsewinkel und 429% in Borgholzhausen, Langenberg, Versmold und Werther (Westfalen). Die Bandbreite beim Gewerbesteuer-Hebesatz reicht von 340% in Verl bis zu 417% in Borgholzhausen, Steinhagen, Versmold und Werther (Westfalen).

Spezielle Lagefaktoren für den Einzelhandel

Laut Daten der Michael Bauer Research GmbH, die von der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld veröffentlicht wurden, liegt der Kaufkraftindex in den Kommunen Borgholzhausen, Harsewinkel, Langenberg, Rietberg und Versmold bei weniger als 100. Über dem Wert 100 (für Deutschland) liegt der Kaufkraftindex in Gütersloh, Halle (Westfalen), Herzebrock-Clarholz, Rheda-Wiedenbrück, Schloß Holte-Stukenbrock, Steinhagen, Verl und Werther. Die Einzelhandelszentralität liegt nur in Gütersloh über 100, während sie in allen anderen Kommunen des Kreises Gütersloh bei weniger als 100 liegt. Kaufkraft fließt hier also ins Umland ab.

Lage und Verkehr

Innerhalb von NRW grenzt der Kreis Gütersloh an die kreisfreie Stadt Bielefeld sowie an die Kreise Herford, Lippe, Paderborn, Soest und Warendorf. Ein weiterer Nachbar ist der niedersächsische Kreis Osnabrück. Als eine der nördlichsten Städte des Kreises ist Werther (Westfalen) etwa 32,5 Kilometer von Osnabrück entfernt. Rietberg im Süden des Kreisgebiets befindet sich in einer Entfernung von etwa 24,5 Kilometern von Paderborn. Die Gemeinde Langenberg ist knapp 36 Kilometer weit weg von Hamm (Westfalen). Versmold als Stadt am Westrand des Kreises Gütersloh ist dagegen nur etwa 37 Kilometer von Münster und ungefähr 88,5 Kilometer von Enschede in den Niederlanden entfernt (alle Angaben: Luftlinie).

Als Immobiliensachverständige für den Kreis Gütersloh und die Umgebung sehen wir die Autobahn A2 (Oberhausen bis Kloster Lehnin) als eine der wichtigsten Verkehrsadern auf dem Kreisgebiet. Auch die A33 (Osnabrück bis Bad Wünnenberg) führt durch den Kreis. Wichtige Bahnhöfe bzw. Haltestellen im Kreis Gütersloh sind unter anderem der Hauptbahnhof Gütersloh, Schloß Holte-Stukenbrock und Halle (Westfalen). Durchs Kreisgebiet fahren Bahnen wie:

  • der Regional-Express RE6 (Westfalen-Express von Düsseldorf bis Minden)
  • die Regionalbahn RB67 (Warendorfer Bahn von Münster bis Bielefeld),
  • die Regionalbahn RB69 (Ems-Börde-Bahn von Münster bis Bielefeld),
  • die Regionalbahn RB74 (Senne-Bahn von Bielefeld bis Paderborn),
  • die Regionalbahn RB74 (Haller Willem von Bielefeld bis Osnabrück)

Der Kreis Gütersloh ist beim ÖPNV Teil des Verkehrsverbunds OstWestfalenLippe, der Mitglied im Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) ist. Flughäfen in gut erreichbarer Nähe sind Paderborn/Lippstadt und Münster/Osnabrück. Etwas weiter entfernt liegen Hannover-Langenhagen und Dortmund.

Immobiliengutachter im Regierungsbezirk Detmold

Die Immobiliengutachter Kirchner, Binder und Neugebauer setzen Immobilienbewertung auch im Regierungsbezirk Detmold in Nordrhein-Westfalen um.

Immobilienmarkt Regierungsbezirk Detmold

Der Regierungsbezirk Detmold liegt im Nordosten des Bundeslandes NRW und hat 2.057.996 EinwohnerInnen. Sie leben in 69 Gemeinden und verteilen sich auf sechs Kreise und eine kreisfreie Stadt (Bielefeld). Die Fläche des Regierungsbezirks erreicht etwa 6.525km², die Bevölkerungsdichte ungefähr 315 EinwohnerInnen/km², Sie liegt damit unter dem Durchschnitt von NRW (524 EinwohnerInnen/km²).

Der bevölkerungsreichste Kreis des Regierungsbezirks Detmold ist der Kreis Gütersloh mit 360.642 EinwohnerInnen (31. Dez. 2015).

In absteigender Reihenfolge folgen der Kreis Lippe und die kreisfreie Stadt Bielefeld sowie die Kreise Minden-Lübbecke, Paderborn, Herford und Höxter. Die flächengrößten Kreise sind Paderborn und Lippe. In absteigender Reihenfolge kommen dann Höxter, Minden-Lübbecke, Gütersloh, Herford und zum Schluss das kreisfreie Bielefeld.

Nachbarn des Regierungsbezirks Detmold sind die nordrhein-westfälischen Regierungsbezirke Arnsberg und Münster, der hessische Regierungsbezirk Kassel sowie die niedersächsischen Landkreise Osnabrück, Diepholz, Nienburg/Weser, Schaumburg, Hameln-Pyrmont, Holzminden und Northeim.

Immobilienpreise und Lagen im Regierungsbezirk Detmold

Zahlen zu den durchschnittlichen Wohnungsmieten im Regierungsbezirk Detmold liefert der LEG-Wohnungsmarktreport NRW 2016. Er nennt für die Kreise und kreisfreien Städte des Bezirks folgende Preisspannen (Preis/m²/Monat):

  • Stadt Bielefeld: 4,76 bis 10,72 Euro/m²/Monat (Median: 6,57 Euro/m²/Monat)
  • Kreis Gütersloh: 4,55 bis 9,01 Euro/m²/Monat (Median: 6,11 Euro/m²/Monat)
  • Kreis Herford: 4,01 bis 7,33 Euro/m²/Monat (Median: 5,20 Euro/m²/Monat)
  • Kreis Höxter: 3,33 bis 6,36 Euro/m²/Monat (Median: 4,50 Euro/m²/Monat)
  • Kreis Lippe: 4 bis 8,33 Euro/m²/Monat (Median: 5,38 Euro/m²/Monat)
  • Kreis Minden-Lübbecke: 4 bis 7,96 Euro/m²/Monat (Median: 5,44 Euro/m²/Monat)
  • Kreis Paderborn: 4,24 bis 10,40 Euro/m²/Monat (Median: 6,47 Euro/m²/Monat)

Orientierungswerte für die Gewerbemieten im Kreis Gütersloh gibt es im Mietpreisatlas für Ostwestfalen 2015 der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld. Wir nennen hier auszugsweise Mieten in den jeweils namensgebenden Städten der Kreise sowie für Bielefeld-Mitte. Hier fehlen Angaben zum Kreis Lippe und zur Stadt Detmold, da sie zum Gebiet der IHK Lippe zu Detmold gehören.

Bielefeld-Mitte

Die niedrigsten Mieten für Ladenlokale in innerstädtischer Lage liegen bei 6 Euro/m²/Monat, die höchsten zahlt man dagegen mit 50 bis 120 Euro/m²/Monat in 1a-Lage. Für Büros in Bielefeld zahlt man 4,50 bis 11 Euro/m²/Monat, für Lager- und Produktionsflächen 2,50 bis 4,50 Euro/m²/Monat.

Gütersloh

Die günstigste Ladenmiete liegt in Ortsteilzentren von Gütersloh bei vier Euro/m²/Monat, während man in 1a-Lage bis zu 60 Euro/m²/Monat zahlt. Gütersloher Büros kosten zwischen vier und 8,50 Euro/m²/Monat, Lager- und Produktionsflächen zwischen 1,50 und 5,50 Euro/m²/Monat.

Herford

In den Ortsteilzentren von Herford beginnen die Ladenmieten bei vier Euro/m²/Monat. In 1a-Lage zahlt man bis zu 40 Euro/m²/Monat. Die Büromiete liegt zwischen vier und acht Euro/m²/Monat, während man für Produktions- und Lagerflächen zwischen zwei und vier Euro/m²/Monat zahlt.

Höxter

Die Miete für Ladenlokale in den Ortsteilzentren von Höxter beginnt bei vier Euro/m²/Monat. In 1a-Lage werden bis zu 25 Euro/m²/Monat fällig. Büros schlagen mit fünf bis acht Euro/m²/Monat zu Buche, Lager- und Produktionsflächen mit zwei bis drei Euro/m²/Monat.

Minden

In Minden beginnen die Mieten für Ladenlokale in Ortsteilzentren bei fünf Euro/m²/Monat, während in 1a-Lage bis zu 38 Euro/m²/Monat fällig werden. Für Büros zahlt man 4,50 bis 7,50 Euro/m²/Monat und für Lager- und Produktionsflächen zwei bis vier Euro/m²/Monat.

Lübbecke

Die Ladenmieten in Lübbecker Ortsteilzentren beginnen bei 3,50 Euro/m²/Monat. Sie reichen bis zu 20 Euro als Höchstmiete in 1a-Lage. Für Büros zahlt man drei bis sechs Euro/m²/Monat, für Lager- und Produktionsflächen einen bis 3,50 Euro/m²/Monat.

Paderborn

In innerstädtischer Lage von Paderborn beginnen die Ladenmieten bei 6,50 Euro/m²/Monat. Sie steigen bis zur Höchstmiete in 1a-Lage von 75 Euro/m²/Monat. Für Büros zahlt man in Paderborn sechs bis neun Euro/m²/Monat, für Produktions- und Lagerflächen drei bis sechs Euro/m²/Monat.

Zahlen zu den Ladenmieten in Detmold kann man beispielsweise dem Einzelhandelsmietspiegel 2016 des Unternehmens Brockhoff&Partner entnehmen. Laut Angaben in diesem Mietspiegel kosten 60 bis 120m² große Ladenlokale in der Stadt eine Miete von 43 bis 50 Euro/m²/Monat, während man für 120 bis 260m² große Ladenlokale 38 bis 43 Euro/m²/Monat zahlt.

Landschaften des Regierungsbezirks

Der Regierungsbezirk Detmold bezeichnet sich selbst als eine „Region mit Moor, Sole, Schwefel und Heilwässern“ und wirbt für sich mit interessanten Höhenzügen wie dem Teutoburger Wald, dem Wiehengebirge und dem Eggegebirge. Nördliche Ausläufer des Sauerlandes reichen ebenfalls in den Regierungsbezirk hinein. In der Region Ostwestfalen-Lippe gibt es 22 Kurorte, sodass die Region bisweilen auch Heilgarten Deutschlands genannt wird.

Die Höhenzüge gehören zu großräumigen Naturparks. Die Website des Regierungsbezirks nennt hier die Naturparks Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald sowie Nördlicher Teutoburger Wald – Wiehengebirge. Der Kreis Minden-Lübbecke hat zudem Anteil am vor allem auf niedersächsischem Gebiet liegenden Naturpark „Dümmer“. Prägend für Teile der Landschaft sind darüber hinaus nicht zuletzt die Flüsse Weser, Ems, Lippe, Werre und Diemel.

Die Kreise und kreisfreien Städte im Regierungsbezirk Detmold

  • Bielefeld: Bielefeld mit seinen über 300.000 EinwohnerInnen ist die einzige kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Detmold. Sie ist Universitätsstadt und bezeichnet sich auch als Großstadt am Teuto (Teutoburger Wald). Ein Wahrzeichen ist die Sparrenburg.

Neben den kreisfreien Städten gibt es folgende Kreise im Regierungsbezirk Detmold:

  • Kreis Gütersloh: Als „weltgewandt und bodenständig“ bezeichnet sich der Kreis Gütersloh selbst. Er ist der westlichste Kreis im Regierungsbezirk Detmold und durch das Kreisgebiet fließt die Ems. Etwa drei Viertel des Kreisgebiets bestehen aus Wald oder werden landwirtschaftlich genutzt. Die größte Stadt ist hinter Gütersloh Rheda-Wiedenbrück.
  • Kreis Herford: Der Kreis Herford wird auch Wittekindskreis genannt und erinnert damit an den alten Herzog der Sachsen. Herford ist einer der am dichtesten besiedelten Kreise Deutschlands und kommt auf eine Bevölkerungsdichte von 560 EinwohnerInnen/km². Die größten Städte hinter Herford sind Löhne und Bünde.
  • Kreis Höxter: Der Kreis Höxter gehört zu den NRW-Kreisen mit der niedrigsten Bevölkerungsdichte. Auf dem Kreisgebiet steht das ehemalige Benediktinerkloster Corvey, das heute ein UNESCO-Weltkulturerbe ist. Größte Stadt ist nach Höxter Wartburg mit etwas über 23.500 EinwohnerInnen.
  • Kreis Lippe: Der Kreis Lippe liegt am Ostrand des Regierungsbezirks Detmold. Er nimmt für sich eine höhere Industrieproduktion als das gesamte Ruhrgebiet in Anspruch, vermarktet sich aber auch als „eine der führenden Tourismusdestinationen in Nordrhein-Westfalen“. Die einwohnerreichste Stadt ist Detmold, gefolgt von Bad Salzuflen, Lemgo und Lage.
  • Kreis Minden-Lübbecke: Der Kreis Minden-Lübbecke reicht am weitesten nach Norden im Regierungsbezirk Detmold. Als einzigartige Sehenswürdigkeit nennt der auch Mühlenkreis genannte Kreis „die Menge und Vielfalt an historischen Wind-, Wasser- und Rossmühlen“ auf dem Kreisgebiet. Die einwohnerreichste Stadt ist Minden, gefolgt von Bad Oeynhausen und Porta Westfalica.
  • Kreis Paderborn: Zentrum und Verwaltungssitz des Kreises am Südwestrand des Regierungsbezirks Detmold ist die gleichnamige Universitätsstadt mit ihren über 100.000 EinwohnerInnen. Zweitgrößte Stadt ist Delbrück, in der nur noch etwas mehr als 30.000 Menschen leben. Ein herausragendes Bauwerk im Kreis Paderborn ist die Wewelsburg, der heutige Standort des Kreismuseums.

Verkehr

Der Regierungsbezirk nennt die international und national bedeutsamen Ost-West-Verkehrswege A2, A30 und A44 mit ihren jeweiligen Nord-Süd-Anbindungen A7 und A1 als wichtige Autobahnen auf dem Kreisgebiet. Als Immobiliensachverständige für den Regierungsbezirk Detmold und die Umgebung sehen wir auch die beiden bedeutsamen Wasserstraßen Weser und Mittellandkanal als einen wichtigen Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur.

Die wichtigsten Bahnhöfe im Regierungsbezirk Detmold sind der Hauptbahnhof Bielefeld sowie der Hauptbahnhof Paderborn. An beiden Bahnhöfen halten ICE- und IC-Züge, die die Städte unter anderem an Berlin, Düsseldorf und Köln anbinden. Übergeordnetes Gremium für den ÖPNV im Regierungsbezirk ist der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Ihm gehören neben drei weiteren Verbänden der Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe mit der Stadt Bielefeld sowie den Kreisen Gütersloh, Herford, Lippe und Minden-Lübbecke und der Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter mit den beiden Kreisen Höxter und Paderborn an.

Auf den jeweiligen Verbundseiten erfährt man mehr über Liniennetze, Haltestellen und Fahrzeiten in den Kommunen. Ein wichtiger regionaler Flughafen ist Paderborn-Lippstadt, von dem aus sowohl innerdeutsche als auch europäische Flüge starten.

Entfernungen

Die zum Kreis Minden-Lübbecke gehörende Gemeinde Preußisch Oldendorf ist knapp 30,5 Kilometer von Osnabrück entfernt. Petershagen (ebenfalls Kreis Minden-Lübbecke) als eine der nördlichsten Städte im Regierungsbezirk liegt in einer Entfernung von etwa 52 Kilometern zu Hannover. Die Stadt Versmold aus dem Kreis Gütersloh befindet sich dagegen nur etwa 37 Kilometer von Münster im Westen entfernt.

Warburg (Kreis Höxter) als eine der südlichsten Städte im Regierungsbezirk ist etwa 51 Kilometer weit weg vom hessischen Kassel. Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) gehört zu den Städten im Regierungsbezirk Detmold, die besonders nah an Hamm (Westfalen) liegen. Die Entfernung beträgt 37,5 Kilometer. Büren (Kreis Paderborn) als eine der südwestlichsten Gemeinden im Bezirk ist knapp 76 Kilometer von Dortmund im Ruhrgebiet entfernt. Alle Angaben: Luftlinie.

Bedeutende Sehenswürdigkeiten und Freizeit

Wir als Sachverständige der Immobilienbewertung im Regierungsbezirk Detmold sowie in der Umgebung sehen die reizvollen Landschaften und Schätze der Natur als einen großen Pluspunkt der Region. Der Regierungsbezirk Detmold verfügt laut Angaben der Bezirksregierung über „fünf Heilbäder und 16 weitere Kurorte und wird als ‚Heilgarten Deutschlands‘ bezeichnet“. Voraussetzungen für eine der Gesundheit guttuenden Freizeit sind also gegeben.

Die Seite des Regierungsbezirks Detmold bezeichnet die Region Ostwestfalen-Lippe zudem als „die Tourismusregion Nr. 1 in NRW“ und wirbt mit malerischen Fachwerkstädten wie Schieder-Schwalenberg oder Lemgo sowie mit Sehenswürdigkeiten wie dem Hermannsdenkmal und den Externsteinen, der Kunsthalle Bielefeld, der Klosteranlage Dalheim und dem Weserrenaissance-Museum. Ein herausragendes Bauwerk auf dem Gebiet des Regierungsbezirks ist zudem die ehemalige Benediktinerabtei Corvey, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Bildung und Arbeit

Als Immobiliengutachter für den Regierungsbezirk Detmold sehen wir in der Region eine Bildungslandschaft mit Hochschul-Schwerpunkten in Bielefeld und Paderborn. Die größte Universität ist die Universität Bielefeld mit etwa 22.000 Studenten, knapp gefolgt von der Universität Paderborn. In beiden Städten gibt es neben den Universitäten weitere Hochschulen und Fachhochschulen:

• So ist Paderborn auch Standort der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, der Theologischen Fakultät Paderborn und der Fachhochschule der Wirtschaft (International College Paderborn).

• In Bielefeld gibt es neben der Universität die Fachhochschule Bielefeld sowie die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, die Fachhochschule des Mittelstands, die Fachhochschule der Wirtschaft, einen Standort der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel und eine Fachhochschule der Diakonie.

Abgerundet wird das Hochschulangebot durch Hochschulen außerhalb der beiden Zentren Paderborn und Bielefeld, zu denen die Hochschule für Musik in Detmold und die Hochschule für Kirchenmusik in Herford gehören. Beim Schulangebot verweist der Regierungsbezirk auf „300.000 Schülerinnen und Schüler“, die „an über 778 öffentlichen und 68 privaten Schulen unterrichtet“ werden. Im Oktober 2016 gab es im Regierungsbezirk Detmold folgende Arbeitslosenquoten:

• Bielefeld: 8,3%,
• Kreis Gütersloh: 4,5%,
• Kreis Herford: 5,5%
• Kreis Höxter: 4,6%,
• Kreis Lippe: 6,6%,
• Kreis Minden-Lübbecke: 5%,
• Kreis Paderborn: 5,4%.

Zum Vergleich: NRW kam im selben Monat auf eine Arbeitslosenquote von 7,4%, während Deutschland auf 5,8% kam.

Wirtschaft

Als Immobiliensachverständige für den Regierungsbezirk Detmold und die Umgebung sehen wir viele Kommunen im Bezirk als dynamische Standorte mit erfolgreichem Strukturwandel, der den Schwerpunkt des Wirtschaftens etwas von der Industrie weg in Richtung Dienstleistung verschoben hat. Die Bezirksregierung bezeichnet den Bezirk selbst als einen der stärksten Wirtschaftsstandorte in Deutschland, der durch große Namen wie Bertelsmann, Melitta, Dr. Oetker, Claas und Wincor Nixdorf geprägt ist und im industriellen Bereich als größten Industriezweig die Branche Maschinenbau hat. Je nach Standort liegen das Ruhrgebiet, der Raum Kassel, der Raum Hannover oder das Münsterland im Umkreis von 100 Kilometern.