Immobiliengutachter Essen

Die Immobiliengutachter Kirchner, Binder und Neugebauer führen Immobilienbewertung in Essen sowie in der Region Düsseldorf durch.

Essen

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Die Immobiliensachverständigen in Essen untersuchen die wertrelevanten Marktdaten und Kennziffern des jeweils örtlichen Immobilienmarktes im Ruhrgebiet. Die entscheidenden Daten sind marktkonforme Mietwerte bzw. Mietpreise für Wohnflächen und Gewerbeflächen, Pachtwerte für land- und forstwirtschaftliche Nutzflächen bzw. Betreiberimmobilien (Pflegeheime, Hotels, Gasthöfe, etc.) marktorientierte Liegenschaftszinssätze, die von Gutachterausschüssen in Nordrhein-Westfalen ermittelten zonalen Bodenrichtwerte nebst immobilienkonjunkturellen und soziodemographischen Rahmendaten. Dieses Datenmaterial fliest bei der Gutachtensbearbeitung in die normierten Wertermittlungsverfahren, wie bspw. in das Vergleichswertverfahren, in das Sachwertverfahren oder das Ertragswertverfahren ein. Sie als unser Kunde erhalten somit ein gerichtsfestes Verkehrswertgutachten im Sinne des § 194 BauGB.

Die Immobiliengutachter analysieren weiterhin die Substanz der Bauwerke.

Die wertrelevanten Eingangsgrößen sind also zum Einen Immobilienmarktdaten und zum Anderen wertbeeinflussende Substanzbetrachtungen, die entweder die Alterswertminderung direkt beeinflussen oder eigene Wertabschläge oder Wertzuschläge nach sich ziehen. Der jeweilige Gebäudekörper wird auch deshalb eingehend untersucht um das individuell zu behandelnde Immobilienobjekt sowohl von seinem Größe, Zustand und Ausstattungsstandard als auch von seiner Marktsituation zu betrachten. Der jeweils zuständige Immobiliensachverständige vereinbart und unternimmt eine Ortsbesichtigung, betrachtet und dokumentiert das Immobilienobjekt ausführlich und beschafft umfangreiche Immobilienmarktdaten für die Region des Ruhrgebietes und wertet diese professionell aus. Von uns können Sie eine qualitätsgesicherte und fundierte Immobilienwertermittlung (Vieraugenprinzip) in diesem Umfeld erwarten.

Die Ruhrgebietsstadt Essen

gehört mit ihrer Fläche von zweihundertzehn Quadratkilometern nach Dortmund, Düsseldorf und Köln zu den vier größten Städten im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Gegliedert ist die Großstadt in neun Stadtbezirke mit insgesamt vier Dutzend Stadtteilen. Der Immobilienmarkt konzentriert sich mit seiner Gliederung in private sowie gewerbliche Immobilien so, wie anderweitig auch, einerseits auf die Innenstadtnähe, und andererseits auf die bevorzugten Stadtteile sowie die sogenannten Randgebiete. Dementsprechend groß ist auch die Preisspanne für die Immobilienwerte hier in der Stadt an der Ruhr.

Zu den bevorzugten Wohngebieten gehören nach wie vor Stadtteile wie Kettwig, Baldeney, Bredeney, Kupferdreh oder Werden. Sofern hier überhaupt Grundstücksflächen bebaubar sind, befinden sie sich fast ausschließlich im Privateigentum. Sie können also nicht als verfügbares Bauland gesehen werden; als bebaute Liegenschaften werden sie anschließend zu Immobilien, also zu Grundstücken mit aufstehendem Gebäude. Wer hier Grundstücke besitzt, der bebaut sie in der Regel selbst und schafft unmittelbar dementsprechend hohe Immobilienwerte.

Die Stadt gilt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes

als die bundesweit Drittgrünste im Verhältnis des Anteils an Grün- und Erholungsflächen zur Gesamtgröße. Das hat, heutzutage mehr denn je, Einfluss auf den Immobilienmarkt. Naherholungsgebiete wie die Stadtteile am Flussufer der Ruhr sowie entlang dem kilometerlangen Baldeneysee gehören zu den begehrten Wohngebieten. Hier sind die durchgängigen Immobilienwerte um ein Mehrfaches höher als in Stadtteilen wie Karnap, Katernberg, Holsterhausen oder Fronhausen. Die unmittelbare Nähe zu den Nachbarstädten Gelsenkirchen oder Oberhausen wirkt sich eher negativ als stabilisierend oder positiv auf den Immobilienwert aus.

Das UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein

sowie ein insgesamt breites kulturelles Angebot machen das Leben und Wohnen in der Ruhrgebietsstadt Essen interessant und attraktiv. Hinzu kommt die buchstäblich erstklassige Infrastruktur mit direkter Anbindung an mehrere Bundesautobahnen, mit dem im Jahre 2010 komplett neu renovierten ICE-Bahnhof als Verkehrsknotenpunkt im Schienenverkehr, sowie mit dem Verkehrsflughafen Essen/Mülheim an der Stadtgrenze und der Anbindung an den zwanzig Kilometer entfernten internationalen Flughafen Düsseldorf. Für berufstätige Pendler ist es überhaupt kein Problem, von einem der außerhalb des Stadtzentrums gelegenen Stadtteile täglich auch mehrere zehn Kilometer ein- und auszupendeln.

Der direkt an das Stadtzentrum angrenzende Stadtteil Rüttenscheid

bietet mit der „Rü“, der Rüttenscheider Straße, ein mehrere Kilometer langes Shopping mit Einzelhandel, Gastronomie, Kneipen und viel Sehenswertem. In der Verlängerung führt die Straße weiter zum Stadtteil Bredeney, und von dort aus mit wenigen Wegbiegungen hinunter zum Baldeneysee. Zum Immobilienbestand in den Nebenstraßen der „Rü“ gehören gepflegte bis hin zu denkmalgeschützte Mittel- und Altbauten. Sie werden überwiegend selbst bewohnt, sind aber auch als Kapitalanlagen mit den damit verbundenen guten bis sehr guten Erträgen dauervermietet.

Bei den gewerblichen Immobilien

ist die Situation in Essen mit der in anderen Großstädten vergleichbar. Während die Fluktuation mit An- und Verkauf sowie Mieten außerhalb des Stadtzentrums relativ hoch ist, tut sich innerstädtisch nur sehr wenig. Vorhandene Gewerbeflächen sind langfristig an den namhaften Einzelhandel vermietet. Nicht selten ist es mehr ein Prestige als die Gewinnerwartung, auch hier in der Ruhrgebietsstadt präsent zu sein. In den äußeren Stadtteilen ist vermehrt der Einzelhandel mit seinem früheren Tante-Emma-Laden vertreten. Hier beobachten die Immobiliengutachter für Essen eine deutliche Trendwende hin zu kleineren Laden- und Gewerbeflächen. Die Mietdauer ist kürzer als früher, und im Gegenzug investieren die Vermieter sichtlich weniger als noch vor ein, zwei Jahrzehnten. Vieles geschieht in Eigenleistung der Mieter, was die Investitionskosten senkt. Änderungsschneidereien, ausländische Kolonialwarengeschäfte und eine bunt gemischte Gastronomie bestimmen das Bild in Stadtteilen wie Borbeck, Stoppelberg, Steele, Altendorf oder Frillendorf.

Wie es gerne formuliert wird, ist auch in Essen der Immobilienmarkt

in ständiger Bewegung. Das Niveau, besonders für Eigentumswohnungen in modernisierten Altbauten, hat sich auf einem höheren, teilweise hohen Level eingependelt. Auf einige Stadtteile bezogen ist es durchaus en vogue, hier mitten im Ruhrgebiet in der eigenen Immobilie zu leben.

Bei Interesse an einem Wertgutachten in Essen beraten wir Sie gern unverbindlich und kostenfrei.

Rufen Sie uns gern unverbindlich unter der rechts bzw. unten abgebildeten Nummer an oder schicken uns eine Mailnachricht über das nebenstehende Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.

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