Die Immobiliengutachter Kirchner und Neugebauer führen Immobilienbewertung im Kreis Höxter sowie in der Region des Regierungsbezirks Detmold durch.</3>
Der Kreis Höxter liegt im äußersten Südosten des Regierungsbezirks Detmold. In ihm leben 144.010 Menschen in zehn Städten (Stand: 31.12.2015).
Die Bevölkerungsdichte des Kreises erreicht 120 EinwohnerInnen/km². Damit hat der Kreis Höxter sowohl die niedrigste Bevölkerungsdichte als auch die niedrigste Bevölkerungszahl im Regierungsbezirk.
Der höchste in den Kreis hineinragende Berg ist der Köterberg mit einer Höhe von knapp 496 Metern, gefolgt vom etwa 343 Meter hohen Desenberg. Das wichtigste Fließgewässer im Kreisgebiet ist die Weser, die im Osten des Kreises durch das Stadtgebiet von Höxter und Beverungen fließt. Bei der Bevölkerungsentwicklung gibt es seit 2000 im Kreis Höxter einen Abwärtstrend. Während es zur Jahrtausendwende 155.808 EinwohnerInnen im Kreis gab, waren es 2005 nur noch 153.550 und 2010 dann 147.140. 2015 lag die Zahl bei den bereits erwähnten 144.010.
Die Stadt Höxter ist die einwohnerstärkste Kommune des Kreises, obwohl auch sie nur knapp 30.000 EinwohnerInnen hat.
Es folgt Warburg mit ca. 23.000 EinwohnerInnen. Zwischen 15.001 und 20.000 Menschen leben in Bad Driburg und Brakel, zwischen 10.000 und 15.000 in Beverungen und Steinheim. Borgentreich, Willebadessen, Nieheim und Marienmünster haben weniger als 10.000 EinwohnerInnen.
Die flächengrößte Stadt des Kreises ist Brakel mit 173,92km², gefolgt von Warburg mit 168,84km² und Höxter mit 158,16km². Zwischen 100km² und 150km² groß sind Borgentreich, Willebadessen und Bad Driburg, während Beverungen, Steinheim, Nieheim und Marienmünster über 50km² und weniger als 100km² groß sind. Die Bevölkerungsdichte im Kreis reicht von 64 EinwohnerInnen/km² in Willebadessen bis zu 187 EinwohnerInnen/km² in Höxter.
Wir finden für Ihre individuelle Problemstellung eine Lösung. Nachfolgend führen wir einige Standardfälle auf, die in unserer täglichen Praxis vorkommen.

Der Immobilienverkauf
Die Gründe einer Immobilienveräußerung sind vielschichtig. Meist sind es berufliche Gründe, die Familienstruktur ändert sich oder der Erbfall tritt ein. Hier gilt es, eine sichere Handhabe zu besitzen, um das geerbte oder selbst erworbene Immobilienvermögen in seinem Wert einschätzen zu können. [weiterlesen]

Der Immobilienkauf
Gerade heute, in den teils recht angespannten Immobilienmärkten der großen Hotspots, ist es meist für Marktteilnehmer recht schwierig, sich ein eindeutiges Bild vom Marktgeschehen und von Immobilienpreisen zu machen. Angebotspreise in einschlägigen Immobilienportalen spiegeln in der Regel meist nur die Wunschvorstellungen … [weiterlesen]

Immobilienbewertung bei der Erbschaftssteuer
Ihr Freibetrag ist ausgeschöpft? Sie sind mit dem Erblasser entfernt verwandt und haben keinen Freibetrag und sehen sich als Immobilienerbe mit der Erbschaftssteuer konfrontiert? Die erste Frage, die uns meist in diesem Zusammenhang gestellt wird: „Lohnt sich ein Wertgutachten überhaupt?“ Unsere Antwort ist regelmäßig:… [weiterlesen]

Immobilienwert bei der Ehescheidung
Auch die Ehescheidung zählt leider zu den sehr häufigen Fällen in unserer Bewertungspraxis. Hier gilt es, trotz meist überkochender Emotionen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Es kann durchaus für beide Seiten die günstigste Lösung sein, dass Immobilienvermögen aus dem gerichtlichen Zugewinnprozess … [weiterlesen]

Immobilien erben und vererben
In unserer täglichen Praxis ist der Erbfall mit Immobilienvermögen der Regelfall im Bereich der Privatgutachten. Fast immer stehen die Erben vor ähnlichen Fragestellungen. Soll ein Erbe das Haus übernehmen und die Miterben ausgezahlt werden? Soll das Haus von einem Erben federführend verkauft und die Miterben … [weiterlesen]

Gerichtsgutachten
Wir sind seit vielen Jahren für unzählige Amtsgerichte, Landgerichte und Oberlandesgerichte u.a. in Nordrhein-Westfalen aktiv und werden regelmäßig vorzugsweise in Zivilprozessen bestellt. Sie sind Rechtsanwalt und haben ein Mandat mit einem Immobilienthema in Düsseldorf oder am Niederrhein. Auch für vorgerichtliche Entscheidungen … [weiterlesen]

Berufsbetreuung
Als Berufsbetreuer stehen Sie häufig vor der Problemstellung, dass Immobilienvermögen eines betreuten Menschen ggf. verwerten zu müssen, da Pflegekosten oder Unterbringungskosten finanziert werden müssen. Wird das Immobilienvermögen von dem Betreuten nicht mehr genutzt oder kann nicht mehr selbst bewohnt werden … [weiterlesen]

Immobilieninvestitionen
Gerade bei professionellen und institutionellen Immobilienanlegern wird meist Fremdkapital verwaltet. Hier ist Rechenschaft gegenüber den Geldgebern obligatorisch. Verkehrswertgutachten von in Düsseldorf und im Rheinland etablierten und qualifizierten Immobiliensachverständigen sind dann regelmäßig die richtige Wahl. [weiterlesen]
Immobilienmarkt im Kreis Höxter
1. Gesamtüberblick
Der Immobilienmarkt im Kreis Höxter zeigt sich insgesamt als solide, mit einer Mischung aus stabiler Nachfrage und moderater Preisentwicklung. Während in früheren Jahren starke Wachstumsphasen verzeichnet wurden, deutet sich aktuell eine Phase der Konsolidierung an. Die Zahl der Kauftransaktionen ist zurückgegangen, die Preise stagnieren oder schwanken teils, und die Bedeutung von Lage, Zustand, Ausstattung sowie energieeffizientem Standard hat deutlich zugenommen. Der Markt ist durch deutliche regionale Unterschiede geprägt: Städte, gut angebundene Wohnlagen und modernisierte Objekte sind eher gefragt, während ländliche und periphere Teilorte mit Standardausstattung schwächer abschneiden.
2. Marktsegmente und typische Preisniveaus
Ein‑ und Zweifamilienhäuser
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Die Zahl der verkauften gebrauchten Ein‑ und Zweifamilienhäuser ist zuletzt gesunken. Im Jahr 2023 etwa wurde eine deutlich geringere Anzahl an Geschäften abgeschlossen als in Spitzenjahren.
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Das durchschnittliche Preisniveau bei gebrauchten Häusern ist im Kreisgebiet relativ moderat im Vergleich zu Ballungsräumen. In vielen Fällen bewegt sich der Kaufpreis von Häusern im Bestand in einem Bereich von etwa 150.000 bis 250.000 Euro, je nach Lage und Ausstattung.
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Es wurde festgestellt, dass in Kernstädten die mittleren Kaufpreise für gebrauchte Häuser rund 47 % über jenen in dörflicher Lage lagen (z. B. ca. 226.000 Euro gegenüber 154.000 Euro in Randlagen).
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Im Quadratmeterpreis‑Ausdruck sind beim Haus‑Kauf durchschnittliche Werte um rund 1.900 bis 2.200 Euro pro m² Wohnfläche genannt worden, mit höheren Spannen bei besonders guter Wohnlage oder modernem Objekt.
Eigentumswohnungen
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Bei Eigentumswohnungen sind die Preisniveaus niedriger als in städtischen Kerngebieten größerer Metropolen, jedoch mit steigender Bedeutung. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt aktuell im Bereich von etwa 1.700 bis 2.000 Euro pro m² für gute Lagen bzw. modernisierte Objekte.
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Die Nachfrage richtet sich vermehrt auf Wohnungen mit guter Ausstattung, energetischem Standard und zentrumsnaher Lage.
Grundstücke / Wohnbauflächen
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Die Wohnbauflächen- und Grundstückspreise im Kreisgebiet sind vergleichsweise günstig, insbesondere im ländlicheren Teilbereich. Wohnbaugrundstücke in gut erschlossenen Lagen liegen oft im Bereich 20 bis 30 Euro/m² Bodenrichtwert bzw. noch moderater, mit größerer Spanne nach oben bei besonders gefragten Lagen.
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Der Markt für unbebaute Grundstücke ist durch begrenztes Angebot, variierende Erschließungskosten und differenzierte Nachfrage geprägt.
3. Nachfrage, Angebot und Teilmarktentwicklung
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Nachfrage: Die Nachfrage nach Wohnimmobilien (Eigenheime sowie Eigentumswohnungen) ist stabil vorhanden, insbesondere bei Familien, Eigennutzern und Kapitalanlegern mit längerfristiger Sicht. Der Wunsch nach guter Wohnlage (z. B. gute Verkehrsanbindung, Nahversorgung, Grün‑/Freifläche) ist stärker ausgeprägt.
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Angebot: Das Angebot an hochwertigen Neubauten ist begrenzt – der Markt wird stark vom Bestand dominiert. Viele Immobilien stammen aus älteren Baujahren und müssen Modernisierungs‑ oder Energieanpassungen erfahren. Immobilien mit Sanierungsbedarf oder in einfacherer Lage weisen längere Vermarktungszeiten und größere Preisstreuung auf.
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Regionalität & Differenzierung: Es bestehen deutliche Preis‑ und Nachfrageunterschiede innerhalb des Kreises. Kernstädte bzw. gut erschlossene Wohnlagen verzeichnen höhere Preise und kürzere Vermarktungszeiten im Vergleich zu dörflichen oder weniger gut angebundenen Ortsteilen.
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Wohnungsmarkt & Mietsegment: Der Mietwohnungsmarkt zeigt moderate, aber stetige Nachfrage, insbesondere bei gut ausgestatteten Wohnungen in zentrumsnahen oder gut angebundenen Lagen. Die Mietpreise bewegen sich im moderaten Umfeld im Vergleich zu Großstadtregionen.
4. Preisentwicklung & Trends
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In den Jahren bis etwa 2021 bzw. 2022 wurden bei gebrauchten Häusern deutliche Preissteigerungen verzeichnet (z. B. Anstiege von teils über +20 % pro Jahr in bestimmten Teilmärkten).
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Seit 2022/2023 zeigt sich jedoch eine Abschwächung: Die Zahl der Kaufverträge ging zurück, der Geldumsatz fiel deutlich – etwa 32 % Rückgang bei Fallzahlen und Umsatz im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr.
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Das Preisniveau bei gebrauchten Häusern ist insgesamt nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr im Kreisgebiet (z. B. ein Rückgang von etwa ‑1 % im Mittel).
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Bei Wohnungen gibt es vereinzelt moderate Preissteigerungen im einstellig Prozentbereich.
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Der Trend geht weg vom dominanten Wachstum hin zu Stabilisierung, wobei Objekte mit guter Ausstattung oder moderner Technologie weiterhin gefragt sind.
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Die Vermarktungsdauer hat sich im Schnitt verlängert – Käufer sind vorsichtiger und prüfen Zustand, Energiestandard und Kosten langfristiger intensiver.
5. Marktrisiken und Einflussfaktoren
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Finanzierungs‑ und Zinslage: Steigende Bau‑, Kauf‑ und Finanzierungskosten sowie höhere Zinsen schränken die Nachfrage ein – insbesondere bei mittleren Einkommensgruppen oder Eigennutzern mit geringerer Eigenkapitalquote.
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Modernisierung‑ und Energieaufwand: Viele Bestandsimmobilien stammen aus älteren Baujahren (z. B. 1970‑2000) und weisen Standardzustand auf. Immobilien mit hohem Modernisierungs‑ oder Instandhaltungsbedarf sind im Wettbewerb benachteiligt: Käufer kalkulieren Renovierungs‑, Sanierungs‑ oder Energie‑Kosten stärker mit ein.
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Lagequalität & Infrastrukturunterschiede: Der Unterschied zwischen gut angebundenen Wohnlagen (Stadt, Halbstadt) und einfachen/näher an Randlagen wird größer – Wohnlagen mit guter Nahversorgung, Verkehrsanbindung, Freizeitwerten gewinnen an Bedeutung.
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Neubau‑ und Bauflächenverfügbarkeit: Wer Neubauprojekte oder attraktive Baugrundstücke sucht, trifft auf begrenztes Angebot. Dies kann einerseits Angebot verknappen und Preisstützung erzeugen, andererseits Einstiegsmöglichkeiten begrenzen.
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Demografische und regionale Strukturfaktoren: Als eher ländlich‑städtisch geprägter Kreis ist Höxter stärker abhängig von regionalen Wirtschafts‑ und Bevölkerungsentwicklungen. Abwanderung oder sinkende Nachfrage in bestimmten Orten könnten mittel‑ bis langfristig Einfluss nehmen.
6. Ausblick
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Für die kommenden Jahre ist im Kreis Höxter mit einer weitgehenden Preisstabilität oder nur moderaten Preissteigerungen zu rechnen – große Sprünge wie in früheren Boomphasen sind zunehmend unwahrscheinlich.
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Wohnimmobilien mit hoher Qualität – also gute Wohnlage, moderner Zustand, gepflegte Ausstattung, gute Infrastruktur – bleiben im Vorteil und könnten moderate Wertsteigerungen erzielen.
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Immobilien mit Standardausstattung, älterem Baujahr oder in weniger guter Lage könnten stagnieren oder nur geringe Zuwächse verzeichnen, womöglich auch eine Beschleunigung in Richtung Preisanpassung erfahren.
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Im Mietwohnungsbereich erwarten sich moderate Mietsteigerungen, insbesondere bei attraktiven Objekten mit guter Lage und Ausstattung.
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Grundstücke und Bauflächen in guten Wohnlagen bleiben für Eigenheiminteressenten relevant – aber die Auswahl ist begrenzt, was langfristig Stabilität unterstützen kann.
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Für Investoren gilt: Langfristige Nutzung, gute Lage und Objektqualität sind wichtiger als kurzfristige Spekulation auf starke Preissteigerung.
7. Handlungsempfehlungen
Für Käufer:
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Achten Sie besonders auf Wohnlage, Infrastruktur und Zustand der Immobilie.
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Nutzen Sie den Einstieg in ein Marktumfeld mit moderater Preisentwicklung – aber planen Sie langfristig, inklusive Modernisierung und Betriebskosten.
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Bei älteren Bestandsimmobilien prüfen Sie Sanierungsbedarf, Energieeffizienz und Folgekosten realistisch.
Für Verkäufer:
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Eine realistische Preisvorstellung ist heutzutage entscheidend – insbesondere bei älteren Objekten oder Standardzustand.
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Good‑to‑know: Immobilien mit gepflegtem Zustand, moderner Ausstattung und guter Wohnlage erzielen bessere Vermarktungschancen – präsentieren Sie diese Merkmale entsprechend.
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Modernisierung oder energieeffiziente Ausstattung können den Verkaufserfolg erhöhen.
Für Investoren:
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Fokus auf Wohnimmobilien mit guter Mikrolage und langfristiger Nutzbarkeit. Bestandsimmobilien mit Modernisierungspotenzial bieten Chancen – erfordern aber genaue Kosten‑/Risikoabschätzung.
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Kurzfristige Spekulationen auf große Preisexplosionen sind weniger erfolgversprechend; eine nachhaltige Strategie ist ratsam.
Für Kommunale Planung / Stadt‑ und Wohnentwicklung:
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Sicherstellung von attraktiven Wohnbau‑ und Neubauflächen mit guter Infrastruktur und moderner Erschließung fördert den Wohnstandort.
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Förderung von Modernisierung und nachhaltigen Wohnformen (z. B. energetische Sanierung) stärkt die Qualität des Wohnbestand.
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Verbesserung des Wohnumfelds – Nahversorgung, Verkehrsanbindung, Freizeit‑ und Grünräume – erhöht die Nachfrage und Wertbeständigkeit.
8. Fazit
Der Immobilien‑ und Grundstücksmarkt im Kreis Höxter steht auf einem soliden Fundament: stabile Nachfrage, moderates Preisniveau im Vergleich zu Ballungsregionen und gute Wohnstandortqualitäten. Gleichzeitig zeigt sich eine Phase, in der Wachstum nicht mehr automatisch gegeben ist; Qualität, Zustand und Wohnlage werden zunehmend entscheidend für Wertentwicklung und Vermarktung. Für Eigennutzer, Investoren und Verkäufer gilt: Wer langfristig denkt, setzt auf gute Lage und gepflegte Objekte – kurzfristige Preissprünge sind weniger wahrscheinlich. Der Markt bietet Chancen – insbesondere für Qualität und Nachhaltigkeit –, jedoch mit klarer Ausrichtung auf Wertbeständigkeit statt auf Schnellgewinn.
Die Immobiliensachverständigen Kirchner & Neugebauer sind zuverlässige Partner für das Thema Immobilienbewertung
Warum wir? Es gibt gute Gründe für uns.
Stichworte: Bewusstsein und Verantwortung, Objektivität und Interessen, Ausbildung und Praxis, Gerichtsbestellung, Erfahrung, Mehraugenprinzip, Normierte Gutachten und Unser Sachverstand für Ihre Sicherheit. Die inhaltlichen und sachlichen Aussagen eines Immobiliensachverständigen haben häufig schweres Gewicht. Kaufentscheidungen, innerfamiliäre Auszahlungsvereinbarungen oder Beschlüsse in gerichtlichen Auseinandersetzungen führen stets zu verantwortlichem Handeln und dem Bewusstsein, dass es um erhebliche Vermögenswerte unserer Mandanten und anderer Beteiligter geht…
Unser Angebot
Wir erstellen Verkehrswertgutachten (Marktwertgutachten) i.S.d. § 194 Baugesetzbuch (BauGB). Verkehrswertgutachten werden üblicherweise erstellt für: unbebaute Grundstücke, Wohnimmobilien, Renditeobjekte, Sonstige und Mietwertgutachten (Wohnraum oder Gewerberaum) Übliche Zwecke und ergänzende Leistungen: Ermittlung des Verkehrswertes gemäß § 74 a Abs. 5 ZVG, Marktwertermittlung bei Immobilien-kauf bzw. –verkauf (§194 BauGB), Beleihungswertermittlung (BelWertV), Prozessunterstützend bei der Bilanzierung nach IFRS, Simulation zu Investitionsentscheidungen DCF-Verfahren / Ellwood-Verfahren, Immobilien– und Marktanalysen (Due Diligence Prüfung), Grundbesitzbewertung für Erbfall und Schenkung, In Fällen von Ehescheidungen bzw. Vermögensauseinandersetzungen, Bewertung von Rechten und Belastungen an Grundstücken und Immobilienkauf- und Immobilienverkaufsberatung.
Unterlagen
Um eine Immobilie zuverlässig bewerten zu können, ist die Prüfung objektspezifischer Unterlagen und eine Ortsbesichtigung erforderlich. Hierbei ist zwischen obligatorischen und ergänzenden Unterlagen wie folgt zu unterscheiden: Obligatorische Objektunterlagen bei unbebauten Grundstücken, zusätzlich bei bebauten Grundstücken, Ergänzende Unterlagen (je nach Objekt).
Wohnstandort Kreis Höxter
Als Immobiliengutachter für den Kreis Höxter halten wir die landschaftlich reizvolle Lage des Kreises für einen Pluspunkt des Wohnorts. Teile des Kreisgebiets gehören zum Teutoburger Wald und zum Weserbergland. Zum Kreis gehört unter anderem das Heilbad Bad Driburg mit dem schönen Gräflichen Park. Weitere reizvolle Parkanlagen sind beispielsweise das Arboretum in Bad Driburg sowie die Schlossparks Vinsebeck und Wehrden.
Im Kreis befinden sich diverse Wildparks wie das Wisentgehege in Warburg-Scherfede sowie die Wildgehege im Gräflichen Park und in Willebadessen. Das wohl bedeutendste Bauwerk auf dem Kreisgebiet ist das UNESCO-Weltkulturerbe „Das Karolingische Westwerk und die Civitas Corvey“. Im Kreis findet man aber auch eine ganze Reihe attraktiver Schloss- und Burgbauten. Dazu zählen das Wasserschloss Vinsebeck, das zu den schönsten Schlössern Westfalens gehört, sowie Schloss Rhede und Burg Dringenberg. Sehenswert sind zudem diverse von Fachwerk geprägte Ortszentren.
Auf der Kreis-Website werden als Museen im Kreis Höxter unter anderem das Museum Höxter-Corvey vorgestellt, das Westfalen-Culinarium Nieheim mit kulinarischen Köstlichkeiten Westfalens, das Korbmacher-Museum in Dalhausen sowie das Glasmuseum in Bad Driburg. Zu den größeren Veranstaltungssälen im Kreis gehört die Residenz-Stadthalle Höxter. Spaß auf dem Wasser hat man beispielsweise auf der Weser, die unter anderem zu Kanutouren einlädt. Zum Baden kann man unter anderem die Therme in Bad Driburg besuchen.
Laut Flyer „Kulturland Kreis Höxter“ gibt es im Kreis 23 Grundschulen (inklusive fünf Teilstandorten) sowie fünf Hauptschulen, neun Realschulen, zehn Gymnasien, drei Sekundarschulen und zwei Gesamtschulen. Es gibt zudem zehn Förderschulen, drei Berufskollegs des Kreises und zwei private Berufskollegs. Hochschulbildung ist im Kreis Höxter ebenfalls möglich. Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe unterhält Standorte in Höxter und Warburg. Der Kreis Höxter hatte im November 2016 eine Arbeitslosenquote von 4,6%. NRW kam damals auf durchschnittlich 7,4% und Deutschland im Durchschnitt auf 5,7%.
Wirtschaftsstandort Kreis Höxter
Wir als Immobiliensachverständige für den Kreis Höxter und die Umgebung sehen die Lage des Kreises zwischen den Wirtschaftsräumen Hannover und Kassel als einen Vorteil des Wirtschaftsstandorts. Der Kreis vermarktet sich als Region plus X sowie als erlebnisreiches Ferienziel und interessanter Wirtschaftsstandort im Dreiländereck von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen. Laut Daten der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld liegt der Hebesatz der Grundsteuer B im Kreis Höxter 2016 zwischen 413% in Marienmünster und 516% in Nieheim. Die Bandbreite beim Gewerbesteuer-Hebesatz beginnt bei 411% in Marienmünster und endet bei 440% in Bad Driburg.
Spezielle Lagefaktoren für den Einzelhandel
Laut Daten der Michael Bauer Research GmbH, die von der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld veröffentlicht wurden, liegt der Kaufkraftindex des Kreises Höxter unter dem Referenzwert 100. Geht man etwas mehr ins Detail, liegt Bad Driburg bei der Kaufkraft mit seinem Indexwert über 100, während alle anderen unterhalb des Referenzwertes liegen. Die Zentralitätskennziffer des Kreises Höxter liegt ebenfalls unter 100. Die beiden Städte Höxter und Steinheim haben jedoch jeweils eine Zentralitätskennziffer von über 100. Sie ziehen also Kaufkraft aus dem Umland an.
Lage und Verkehr
Der Kreis Höxter grenzt innerhalb des Regierungsbezirks Detmold an die beiden Landkreise Lippe und Paderborn. Weitere Nachbarn sind die niedersächsischen Landkreise Holzminden und Northeim sowie die hessischen Landkreise Kassel und Waldeck-Frankenberg und der zum Regierungsbezirk Arnsberg gehörende nordrhein-westfälische Hochsauerlandkreis.
Steinheim als nordwestlichste Stadt des Kreises ist ca. 71 Kilometer von Hannover entfernt. Warburg als die südlichste Stadt des Kreises befindet sich ca. 30,5 Kilometer von Kassel entfernt. Bad Driburg als eine der westlichsten Städte im Kreis ist ungefähr 18 Kilometer weit weg von Paderborn, während sich Beverungen am Ostrand des Kreises etwa 41 Kilometer von Göttingen entfernt befindet (alle Angaben: Luftlinie).
Als Immobiliensachverständige für den Kreis Höxter und die Umgebung sehen wir insbesondere die A44 als wichtige Autobahn für den Kreis. Sie verbindet Aachen und Hessisch-Lichtenau. Warburg bietet mit der gleichnamigen Auffahrt eine Anschlussstelle. Weitere bedeutende Autobahnen für den Kreis Höxter sind die A2 (Oberhausen bis Kloster Lehnin), die A7 (von Handewitt in Schleswig-Holstein bis Füssen in Bayern) sowie die A33 (Osnabrück bis Bad Wünnenberg). Der wichtigste Bahnhof befindet sich in Warburg. Hier halten auch jeweils ein IC- und ein ICE-Zug. Im Regionalverkehr binden folgende Regional-Express-Bahnen (RE) bzw. Regionalbahnen (RB) den Kreis an die Umgebung an:
- RE17 (Sauerland-Express; von Hagen und Kassel),
- RB72 (Ostwestfalen-Bahn; Herford bis Paderborn),
- RB84 (Egge-Bahn von Paderborn bis Kreiensen),
- RB85 (Oberweser-Bahn: Paderborn bis Göttingen),
- RB89 (Ems-Börde-Bahn von Münster bis Warburg und teils bis Kassel).
In Steinheim hält zudem die S-Bahn-Linie S5, die Hannover und Paderborn miteinander verbindet und auch den Flughafen Hannover ansteuert. Im ÖPNV gehört der Kreis Höxter zum Nahverkehrsbund Paderborn/Höxter, der seinerseits Mitglied des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) ist. Flughäfen in gut erreichbarer Nähe sind Paderborn/Lippstadt, Kassel-Calden und Hannover-Langenhagen. Ebenfalls bedeutend, aber kleiner ist der Verkehrslandeplatz Höxter-Holzminden.

Matthias Kirchner und Dietmar Neugebauer sind seit über 30 Jahren beruflich in der deutschen Immobilienwirtschaft aktiv und über 25 Jahre als Immobiliensachverständige u.a. im Rheinland (Nordrhein-Westfalen) ansässig. Wir sind Diplom-Sachverständige (DIA) für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Mieten und Pachten und nach der EU-Norm DIN ISO 17024 (DIA) zertifiziert.
