Inhaltsverzeichnis
Die Immobiliengutachter Kirchner und Neugebauer führen Immobilienbewertung in Castrop-Rauxel sowie in der Region des Kreises Recklinghausen durch.
Die Immobiliensachverständigen in Castrop-Rauxel untersuchen die wertrelevanten Marktdaten und Kennziffern des jeweils örtlichen Immobilienmarktes im Ruhrgebiet. Die entscheidenden Daten sind marktkonforme Mietwerte bzw. Mietpreise für Wohnflächen und Gewerbeflächen, Pachtwerte für land- und forstwirtschaftliche Nutzflächen bzw. Betreiberimmobilien (Pflegeheime, Hotels, Gasthöfe, etc.) marktorientierte Liegenschaftszinssätze, die von Gutachterausschüssen in Nordrhein-Westfalen ermittelten zonalen Bodenrichtwerte nebst immobilienkonjunkturellen und soziodemographischen Rahmendaten. Dieses Datenmaterial fliest bei der Gutachtensbearbeitung in die normierten Wertermittlungsverfahren, wie bspw. in das Vergleichswertverfahren, in das Sachwertverfahren oder das Ertragswertverfahren ein. Sie als unser Kunde erhalten somit ein gerichtsverwertbares Verkehrswertgutachten im Sinne des § 194 BauGB.
Qualifizierte, zertifizierte Immobiliensachverständige (Matthias Kirchner und Dietmar Neugebauer) erstellen Immobiliengutachten in Castrop-Rauxel. Ein Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB kann vor Fehlentscheidungen schützen, Revisionssicherheit für Berufsbetreuer oder Immobilienportfoliomanager erzeugen, den richtigen Auszahlungsbetrag für Miterben beziffern, die Steuerlast im Schenkungs- und Erbfall mindern helfen und nicht zuletzt das sichere Auftreten gegenüber Immobilienkaufinteressenten bedeuten. Auftraggeber erhalten eine umfangreiche Dokumentation über den Wert, den Zustand, die zu erwartenden Erträge, Bauschäden und Baumängel, den Immobilienstandort (Makrolage, Mikrolage) nebst aussagefähigen Anlagen.
Die Immobiliengutachter analysieren weiterhin die Substanz der Bauwerke.
Die wertrelevanten Eingangsgrößen sind also zum Einen Immobilienmarktdaten und zum Anderen wertbeeinflussende Substanzbetrachtungen, die entweder die Alterswertminderung direkt beeinflussen oder eigene Wertabschläge oder Wertzuschläge nach sich ziehen. Der jeweilige Gebäudekörper wird auch deshalb eingehend untersucht um das individuell zu behandelnde Immobilienobjekt sowohl von seinem Größe, Zustand und Ausstattungsstandard als auch von seiner Marktsituation zu betrachten. Der jeweils zuständige Immobiliensachverständige vereinbart und unternimmt in Castrop-Rauxel eine Ortsbesichtigung, betrachtet und dokumentiert das Immobilienobjekt ausführlich und beschafft umfangreiche Immobilienmarktdaten für die Region des Ruhrgebietes und wertet diese professionell aus. Von uns können Sie eine qualitätsgesicherte und fundierte Immobilienwertermittlung (Vieraugenprinzip) in diesem Umfeld erwarten.
Wir finden für Ihre individuelle Problemstellung eine Lösung. Nachfolgend führen wir einige Standardfälle auf, die in unserer täglichen Praxis vorkommen.

Der Immobilienverkauf
Die Gründe einer Immobilienveräußerung sind vielschichtig. Meist sind es berufliche Gründe, die Familienstruktur ändert sich oder der Erbfall tritt ein. Hier gilt es, eine sichere Handhabe zu besitzen, um das geerbte oder selbst erworbene Immobilienvermögen in seinem Wert einschätzen zu können. [weiterlesen]

Der Immobilienkauf
Gerade heute, in den teils recht angespannten Immobilienmärkten der großen Hotspots, ist es meist für Marktteilnehmer recht schwierig, sich ein eindeutiges Bild vom Marktgeschehen und von Immobilienpreisen zu machen. Angebotspreise in einschlägigen Immobilienportalen spiegeln in der Regel meist nur die Wunschvorstellungen … [weiterlesen]

Immobilienbewertung bei der Erbschaftssteuer
Ihr Freibetrag ist ausgeschöpft? Sie sind mit dem Erblasser entfernt verwandt und haben keinen Freibetrag und sehen sich als Immobilienerbe mit der Erbschaftssteuer konfrontiert? Die erste Frage, die uns meist in diesem Zusammenhang gestellt wird: „Lohnt sich ein Wertgutachten überhaupt?“ Unsere Antwort ist regelmäßig:… [weiterlesen]

Immobilienwert bei der Ehescheidung
Auch die Ehescheidung zählt leider zu den sehr häufigen Fällen in unserer Bewertungspraxis. Hier gilt es, trotz meist überkochender Emotionen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Es kann durchaus für beide Seiten die günstigste Lösung sein, dass Immobilienvermögen aus dem gerichtlichen Zugewinnprozess … [weiterlesen]

Immobilien erben und vererben
In unserer täglichen Praxis ist der Erbfall mit Immobilienvermögen der Regelfall im Bereich der Privatgutachten. Fast immer stehen die Erben vor ähnlichen Fragestellungen. Soll ein Erbe das Haus übernehmen und die Miterben ausgezahlt werden? Soll das Haus von einem Erben federführend verkauft und die Miterben … [weiterlesen]

Gerichtsgutachten
Wir sind seit vielen Jahren für unzählige Amtsgerichte, Landgerichte und Oberlandesgerichte u.a. in Nordrhein-Westfalen aktiv und werden regelmäßig vorzugsweise in Zivilprozessen bestellt. Sie sind Rechtsanwalt und haben ein Mandat mit einem Immobilienthema in Düsseldorf oder am Niederrhein. Auch für vorgerichtliche Entscheidungen … [weiterlesen]

Berufsbetreuung
Als Berufsbetreuer stehen Sie häufig vor der Problemstellung, dass Immobilienvermögen eines betreuten Menschen ggf. verwerten zu müssen, da Pflegekosten oder Unterbringungskosten finanziert werden müssen. Wird das Immobilienvermögen von dem Betreuten nicht mehr genutzt oder kann nicht mehr selbst bewohnt werden … [weiterlesen]

Immobilieninvestitionen
Gerade bei professionellen und institutionellen Immobilienanlegern wird meist Fremdkapital verwaltet. Hier ist Rechenschaft gegenüber den Geldgebern obligatorisch. Verkehrswertgutachten von in Düsseldorf und im Rheinland etablierten und qualifizierten Immobiliensachverständigen sind dann regelmäßig die richtige Wahl. [weiterlesen]
Immobilienmarkt Castrop-Rauxel
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Landkreis: Kreis Recklinghausen
Postleitzahl(en): 44575–44581
Einwohner: 73.518 (31.12.2014)
Castrop-Rauxel liegt im Südosten des Kreises Recklinghausen und besteht aus 15 Stadtteilen auf einer Fläche von 51,67 km².
Die Bevölkerungsdichte erreicht 1423 Einwohner/km². Das liegt deutlich über der durchschnittlichen Bevölkerungsdichte im Kreis Recklinghausen (806 Einwohner/km²). Fließgewässer in Castrop-Rauxel sind die bei Holzwickede entspringende und bei Dinslaken-Eppinghoven in den Rhein fließende Emscher sowie der Rhein-Herne-Kanal, der in Duisburg-Ruhrorter Häfen beginnt und nahe Castrop Rauxel Henrichenburg in den Dortmund-Ems-Kanal fließt.
1. Einführung
Castrop-Rauxel, eine dynamische Mittelstadt im Herzen des Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen, zählt zu den attraktiven Standorten für Wohn- und Gewerbeimmobilien. Mit einer Fläche von rund 51 Quadratkilometern und etwa 75.000 Einwohnern (Stand 2025) liegt die Stadt strategisch günstig zwischen Dortmund und Recklinghausen. Sie profitiert von ihrer Nähe zu den Metropolen des Ruhrgebiets, die ein starkes Verkehrsnetz mit Autobahnen (A2, A45), Bahnverbindungen und dem Regionalverkehr bieten. Historisch geprägt durch den Bergbau und die Industrie, hat Castrop-Rauxel in den letzten Jahrzehnten einen erfolgreichen Strukturwandel durchlaufen. Heute dominieren Dienstleistungsbranchen, Handel und Logistik die Wirtschaft, ergänzt durch innovative Cluster in den Bereichen Gesundheit, Bildung und erneuerbare Energien.
Die Demographie der Stadt ist stabil, mit einer leichten Zunahme durch Zuzug junger Familien und Pendler aus dem Umland. Die Altersstruktur ist ausgeglichen: Etwa 20 Prozent der Einwohner sind unter 18 Jahre alt, rund 60 Prozent im erwerbsfähigen Alter und 20 Prozent im Rentenalter. Diese Zusammensetzung fördert eine kontinuierliche Nachfrage nach familientauglichen Wohnformen. Wirtschaftlich ist Castrop-Rauxel robust: Die Arbeitslosenquote liegt bei unter 6 Prozent, und der durchschnittliche Haushaltseinkommen beträgt etwa 45.000 Euro jährlich. Diese Faktoren machen den Immobilienmarkt zu einem stabilen, wenn auch nicht explosiv wachsenden Sektor, der von der allgemeinen Erholung des Ruhrgebiets profitiert.
2. Marktübersicht
Der Immobilienmarkt in Castrop-Rauxel zeigt sich im November 2025 als erholt und zukunftsorientiert. Nach einer Phase der Stagnation in den Jahren 2022 und 2023, bedingt durch steigende Zinsen und Unsicherheiten in der Energiepolitik, zeichnet sich eine moderate Aufschwungslinie ab. Die Transaktionszahlen für Wohnimmobilien haben sich im Vergleich zum Vorjahr um etwa 15 Prozent erhöht, was auf eine gestärkte Käufernachfrage hinweist. Das Angebot bleibt knapp, insbesondere in zentralen Lagen wie den Stadtteilen Altstadt, Rauxel und Ickern, wo Neubauvorhaben durch Baugenehmigungsverzögerungen und höhere Materialkosten gebremst werden.
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Immobilien liegt derzeit bei etwa 2.360 Euro. Dieser Wert umfasst sowohl Eigentumswohnungen als auch Einfamilienhäuser und spiegelt eine heterogene Marktlage wider: Günstige Einstiegsobjekte in Randlagen kontrastieren mit Premium-Immobilien in grüner Umgebung. Die Mietwohnungsbranche ist ebenfalls aktiv, mit einem durchschnittlichen Kaltmietpreis von 11,50 Euro pro Quadratmeter für Neubauten und 9,50 Euro für Bestandswohnungen. Gewerbeimmobilien, darunter Büros und Lagerflächen, erleben eine Nachfrage aus dem Logistiksektor, getrieben durch die Nähe zum Dortmunder Hafen und den E-Commerce-Boom.
3. Preisentwicklung für Wohnimmobilien
3.1 Eigentumswohnungen
Der Markt für Eigentumswohnungen in Castrop-Rauxel ist geprägt von einer soliden Preisentwicklung. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter beträgt aktuell 2.224 Euro. Diese Zahl resultiert aus einer breiten Streuung: Günstige Objekte in Mehrfamilienhäusern starten bei 1.223 Euro pro Quadratmeter, während hochwertige Neubauwohnungen in sanierten Altbauten bis zu 3.304 Euro erreichen. Im Vergleich zum Vorjahr markiert dies eine Steigerung von rund 9 Prozent, was auf eine Kombination aus Inflation, höheren Baukosten und gesteigerter Nachfrage nach energieeffizienten Wohnungen zurückzuführen ist.
Historisch gesehen hat sich der Preis für Wohnungen in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Von 1.739 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2020 auf die aktuelle Marke von 2.224 Euro – ein kumulativer Anstieg von über 28 Prozent. Besonders stark war der Sprung zwischen 2021 und 2022, als der Ruhrgebietsmarkt von der Pandemie-bedingten Flucht aus den Großstädten profitierte. Für kleinere Wohnungen (bis 60 Quadratmeter) liegen die Preise bei etwa 1.518 Euro pro Quadratmeter, für mittelgroße Einheiten (80–100 Quadratmeter) bei 2.203 Euro. Diese Segmentierung unterstreicht die Attraktivität für junge Käufer und Alleinstehende.
3.2 Einfamilien- und Reihenhäuser
Häuser stellen das Herzstück des Marktes dar und weisen einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 2.458 Euro auf. Der Bereich reicht von 1.783 Euro für ältere Bestandsobjekte bis hin zu 3.317 Euro für moderne, energieautarke Neubauten. Im Jahresvergleich zeigt sich ein moderater Rückgang um 2 Prozent, was auf eine Sättigung in diesem Segment hindeutet – viele Familien haben bereits in den Boomjahren 2020–2022 investiert. Dennoch bleibt die Nachfrage hoch: Für ein typisches 150-Quadratmeter-Haus werden derzeit 4.345 Euro pro Quadratmeter fällig, bei größeren Objekten (über 200 Quadratmeter) sinkt der Preis leicht auf 4.226 Euro, da Gärten und Grundstücke den Wert aufstocken.
Die Preisentwicklung für Häuser ist volatiler als bei Wohnungen. Seit 2020 sind die Preise um 35 Prozent gestiegen, mit einem Höhepunkt im Jahr 2023 bei 2.783 Euro pro Quadratmeter. Der aktuelle Trend deutet auf eine Stabilisierung hin, beeinflusst durch die EZB-Zinspolitik und eine abnehmende Baugenehmigungszahl (nur 120 Neubauten pro Jahr in der Stadt).
3.3 Mietmarkt
Der Mietsektor ergänzt das Bild: Der durchschnittliche Mietpreis für Häuser liegt bei 11,57 Euro pro Quadratmeter, mit einer Spanne von 10,71 bis 12,50 Euro. Für Wohnungen variiert er zwischen 9 und 13 Euro, abhängig von Ausstattung und Lage. Die Leerstandsquote ist niedrig (unter 3 Prozent), was auf eine enge Versorgungslage hinweist. Neue Mietverträge zeigen eine Indexierung um 5 Prozent, getrieben durch die Kältemittelverordnung und Sanierungsmaßnahmen.
4. Nachfrage und Angebot
Die Nachfrage nach Immobilien in Castrop-Rauxel ist breit aufgestellt. Junge Familien suchen nach bezahlbaren Reihenhäusern in den Vororten wie Habinghorst oder Blumensberg, während Pendler und Rentner zentrale Wohnungen bevorzugen. Der Zuzug aus Dortmund (ca. 500 Haushalte jährlich) stärkt den Markt, ebenso wie die Ansiedlung von Logistikfirmen, die Gewerbeflächen und damit verbundene Wohnraum beanspruchen. Die Nachfrage nach barrierefreien Objekten steigt aufgrund der alternden Bevölkerung, und nachhaltige Bauten (z. B. mit Photovoltaik) erfreuen sich hoher Beliebtheit.
Das Angebot hingegen ist begrenzt: Es gibt derzeit etwa 355 ausgeschriebene Objekte, darunter 200 Wohnungen und 150 Häuser. Neubauvorhaben konzentrieren sich auf den Stadtrand, wo Projekte wie das „Grüne Viertel Rauxel“ 150 Einheiten umfassen. Der Gewerbeimmobilienmarkt ist dynamischer, mit einer Nachfrage nach Hallenflächen (durchschnittlich 8 Euro pro Quadratmeter Miete), die das Wohnsegment indirekt stützt.
5. Einflussfaktoren
Mehrere Faktoren prägen den Immobilienmarkt in Castrop-Rauxel:
- Wirtschaftliche Rahmenbedingungen: Das Ruhrgebiet erlebt einen Strukturwandel hin zu Dienstleistungen und Digitalisierung. Lokale Arbeitgeber wie die RWE-Tochter oder der Einzelhandel sorgen für stabile Einkommen, die Käufe ermöglichen. Die Inflation (aktuell 2,5 Prozent) und die Zinssenkung der EZB auf 3,5 Prozent haben die Finanzierbarkeit verbessert.
- Demographische Trends: Die Bevölkerung wächst leicht um 0,5 Prozent jährlich, mit einem Fokus auf Kleinfamilien. Der Bedarf an 1–3-Zimmer-Wohnungen übersteigt das Angebot um 20 Prozent, was Preise antreibt.
- Infrastruktur und Umwelt: Investitionen in den ÖPNV (z. B. Erweiterung der S-Bahn) und Grünflächen (wie der Emscherumbau) machen die Stadt attraktiver. Sanierungsprogramme für Altbauten (Förderung bis 50.000 Euro pro Objekt) beleben den Bestandsmarkt.
- Externe Einflüsse: Die Energiekrise hat zu einer Präferenz für energieeffiziente Immobilien geführt, was unsanierte Altbauten benachteiligt. Globale Trends wie Homeoffice erhöhen die Nachfrage nach Gärten und Home-Office-Räumen.
6. Gewerbe- und Sonderimmobilien
Neben dem Wohnmarkt ist der Gewerbesektor relevant. Büros in der Innenstadt erzielen Mietpreise von 12–15 Euro pro Quadratmeter, Lagerhallen am Rand 6–9 Euro. Die Nachfrage kommt aus dem Automobilzuliefer- und Logistikbereich, mit einer Auslastung von 95 Prozent. Sonderimmobilien wie Pflegeheime oder Schulen profitieren von demografischen Veränderungen, mit Investitionen in Höhe von 50 Millionen Euro in den nächsten Jahren. Grundstücke sind rar: Bauland kostet durchschnittlich 250 Euro pro Quadratmeter, mit steigender Tendenz in Wohngebieten.
7. Prognose bis 2030
Für die kommenden Jahre wird eine moderate Preisanstieg von 4–6 Prozent jährlich erwartet. Die Nachfrage bleibt hoch, gestützt durch den demographischen Wandel und Investitionen in die Infrastruktur (z. B. Digitalisierung des Ruhrgebiets). Herausforderungen wie der Fachkräftemangel und steigende Baukosten könnten das Angebot weiter einschränken, was zu einer Polarisierung führt: Günstige Objekte werden rarer, Premiumsegmente boomen. Eine Stabilisierung des Marktes ist wahrscheinlich, solange die Zinsen unter 4 Prozent bleiben. Langfristig könnte Castrop-Rauxel zu einem „Schlafzimmer“ für Dortmund avancieren, was die Mietnachfrage ankurbelt.
8. Schlussfolgerung
Der Immobilienmarkt in Castrop-Rauxel präsentiert sich 2025 als robuster und zukunftsweisender Sektor inmitten des Ruhrgebiets. Mit steigenden Preisen, stabiler Nachfrage und einem Fokus auf Nachhaltigkeit bietet er Chancen für Investoren und Käufer gleichermaßen. Die Stadt verbindet urbane Vorteile mit ländlicher Idylle, was sie zu einem attraktiven Standort macht. Potenzielle Käufer sollten auf energieeffiziente Objekte setzen, während Verkäufer von der aktuellen Erholung profitieren können. Insgesamt zeichnet sich ein positives Bild ab, das von der Resilienz der Region zeugt.
Die Immobiliensachverständigen Kirchner & Neugebauer sind zuverlässige Partner für das Thema Immobilienbewertung
Warum wir? Es gibt gute Gründe für uns.
Stichworte: Bewusstsein und Verantwortung, Objektivität und Interessen, Ausbildung und Praxis, Gerichtsbestellung, Erfahrung, Mehraugenprinzip, Normierte Gutachten und Unser Sachverstand für Ihre Sicherheit. Die inhaltlichen und sachlichen Aussagen eines Immobiliensachverständigen haben häufig schweres Gewicht. Kaufentscheidungen, innerfamiliäre Auszahlungsvereinbarungen oder Beschlüsse in gerichtlichen Auseinandersetzungen führen stets zu verantwortlichem Handeln und dem Bewusstsein, dass es um erhebliche Vermögenswerte unserer Mandanten und anderer Beteiligter geht…
Unser Angebot
Wir erstellen Verkehrswertgutachten (Marktwertgutachten) i.S.d. § 194 Baugesetzbuch (BauGB). Verkehrswertgutachten werden üblicherweise erstellt für: unbebaute Grundstücke, Wohnimmobilien, Renditeobjekte, Sonstige und Mietwertgutachten (Wohnraum oder Gewerberaum) Übliche Zwecke und ergänzende Leistungen: Ermittlung des Verkehrswertes gemäß § 74 a Abs. 5 ZVG, Marktwertermittlung bei Immobilien-kauf bzw. –verkauf (§194 BauGB), Beleihungswertermittlung (BelWertV), Prozessunterstützend bei der Bilanzierung nach IFRS, Simulation zu Investitionsentscheidungen DCF-Verfahren / Ellwood-Verfahren, Immobilien– und Marktanalysen (Due Diligence Prüfung), Grundbesitzbewertung für Erbfall und Schenkung, In Fällen von Ehescheidungen bzw. Vermögensauseinandersetzungen, Bewertung von Rechten und Belastungen an Grundstücken und Immobilienkauf- und Immobilienverkaufsberatung.
Unterlagen
Um eine Immobilie zuverlässig bewerten zu können, ist die Prüfung objektspezifischer Unterlagen und eine Ortsbesichtigung erforderlich. Hierbei ist zwischen obligatorischen und ergänzenden Unterlagen wie folgt zu unterscheiden: Obligatorische Objektunterlagen bei unbebauten Grundstücken, zusätzlich bei bebauten Grundstücken, Ergänzende Unterlagen (je nach Objekt).
Wohnstandort Castrop-Rauxel
Als Immobiliensachverständige für Castrop-Rauxel und Umgebung sehen wir die Lage der Stadt in Nachbarschaft zu Bochum, Dortmund und Herne sowie zu weiteren Ruhrgebietsstädten. Diese Städte sind unter anderem wichtig für die Arbeitsplatzversorgung.
Laut Zahlen des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) aus 2014 gab es 2013 in Castrop-Rauxel 10.373 berufliche EinpendlerInnen und 22.177 berufliche AuspendlerInnen. 5.643 der beruflichen AuspendlerInnen pendelten damals nach Dortmund, 3.218 nach Bochum, 2.492 nach Herne, 1.320 nach Recklinghausen und 1.180 nach Essen. Der gesamte Kreis Recklinghausen hatte im Mai 2016 eine Arbeitslosenquote von 10,3%. Castrop-Rauxel kam im selben Monat auf 10,2%, NRW auf 7,7% und Deutschland auf 6,0%.
Castrop-Rauxel selbst bezeichnet sich als eine „grüne Stadt zwischen den Ruhrmetropolen Dortmund und Bochum, unweit von Sauerland und Münsterland“. Die Stadt besitzt einige sehenswerte Zeugnisse der Industriekultur wie die Bergehalde Schwerin und die Zeche Erin. Ebenfalls sehenswert sind beispielsweise Schloss Bladenhorst und der Altstadtmarkt. Ein Kulturort in der Stadt ist das Bürgerhaus der Stadt Castrop-Rauxel. Zur Kulturlandschaft der Stadt gehören zudem das Westfälische Landestheater sowie das Jugendtheater Callo-Theater.
Zu den Freizeitarealen auf dem Stadtgebiet gehören der Yachthafen im Ortsteil Pöppinghausen, das Parkbad Nord (Freibad) und das Hallenbad Castrop-Rauxel. Der Naherholung dienen unter anderem der Stadtgarten Castrop-Rauxels und der Naturpfad Langeloh im gleichnamigen Naturschutzgebiet.
In Castrop-Rauxel gibt es zehn Grundschulen (Gemeinschaftsschulen) sowie zwei weitere Grundschulen (Katholische Bekenntnisschule), eine Förderschule, jeweils zwei Hauptschulen, Gesamtschulen, Realschulen und Gymnasien, eine Sekundarschule und ein Berufskolleg.
Gewerbestandort
Als Immobiliengutachter für Castrop-Rauxel und Umgebung sehen wir die Nachbarschaft zu Bochum, Dortmund und Herne als Vorteil des Wirtschaftsstandorts. Als Kompetenz- und Handlungsfelder der Stadt definiert die Website „Gesundheitswirtschaft“, „Industrienahe Dienstleistungen“ und „Chemie“.
Castrop-Rauxel hatte 2016 einen Gewerbesteuer-Hebesatz von 500% und einen Hebesatz der Grundsteuer B von 825%. Die Kaufkraftkennziffer je Einwohner lag laut Kreis Recklinghausen 2014 knapp unter dem Referenzwert 100 für Deutschland, während die Zentralitätskennziffer etwas über dem Wert 100 lag. Kaufkraft wurde also aus dem Umland angezogen. 2013 hatte die Stadt eine Umsatzkennziffer pro Einwohner von knapp über 100.
Lage und Verkehr
Castrop-Rauxel grenzt innerhalb des Kreises Recklinghausen an die Orte Datteln, Recklinghausen und Waltrop. Darüber hinaus sind Bochum, Dortmund und Herne Nachbarn der Stadt. Castrop-Rauxel liegt sehr nah an weiteren großen Ruhrgebietsstädten. So befindet sich etwa Essen nur knapp 23 Kilometer entfernt. Bis nach Duisburg sind es knapp 40 Kilometer, bis nach Düsseldorf ungefähr 52 Kilometer. Münster ist ca. 51 Kilometer weit weg. Bis nach Paderborn sind es etwa 101 Kilometer und bis ins niederländische Nimwegen 105 Kilometer.
Von Castrop-Rauxel gut erreichbare Autobahnen sind die A 2 (Köln-Oberhausen-Hannover-Berlin), die A42 (Emscherschnellweg) und die A45 (Sauerlandlinie). Die Bundesstraße B 235 bietet zudem Anschluss an die A 40. Am Hauptbahnhof Castrop-Rauxel hält beispielsweise der Regional-Express RE3, der von Düsseldorf über Dortmund bis Hamm (Westfalen) fährt. Ab Castrop-Rauxel „Süd/Altstadt“ und „Merklinde“ fährt die Regionalbahn RB 43 (Dorsten-Gelsenkirchen-Dortmund).
Im ÖPNV gehört Castrop-Rauxel zur Verkehrsgemeinschaft Rhein-Ruhr. Ein zentraler Stopp des Busverkehrs in der Stadt ist der Busbahnhof Münsterplatz in Castrop. Für Flugreisen bietet sich eine Anreise an einen der Flughäfen Dortmund und Düsseldorf an.
Nachbarn im Kreis sind: Recklinghausen, Marl, Dorsten, Gladbeck, Herten, Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop und Haltern am See.
Bei Interesse an einem Wertgutachten in Castrop-Rauxel beraten wir Sie gern unverbindlich und kostenfrei.
Rufen Sie uns gern unverbindlich unter der rechts bzw. unten abgebildeten Nummer an oder schicken uns eine Mailnachricht über das nebenstehende Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.

Matthias Kirchner und Dietmar Neugebauer sind seit über 30 Jahren beruflich in der deutschen Immobilienwirtschaft aktiv und über 25 Jahre als Immobiliensachverständige u.a. im Rheinland (Nordrhein-Westfalen) ansässig. Wir sind Diplom-Sachverständige (DIA) für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Mieten und Pachten und nach der EU-Norm DIN ISO 17024 (DIA) zertifiziert.
