Immobiliengutachter Lage

Die Immobiliengutachter Kirchner und Neugebauer führen Immobilienbewertung in Lage sowie in der Region des Kreises Lippe durch.

Immobiliengutachter-Neugebauer-Kirchner Die Immobiliensachverständigen in Lage untersuchen die wertrelevanten Marktdaten und Kennziffern des jeweils örtlichen Immobilienmarktes in der Region Westfalen und Ostwestfalen-Lippe. Die entscheidenden Daten sind marktkonforme Mietwerte bzw. Mietpreise für Wohnflächen und Gewerbeflächen, Pachtwerte für land- und forstwirtschaftliche Nutzflächen bzw. Betreiberimmobilien (Pflegeheime, Hotels, Gasthöfe, etc.) marktorientierte Liegenschaftszinssätze, die von Gutachterausschüssen in Nordrhein-Westfalen ermittelten zonalen Bodenrichtwerte nebst immobilienkonjunkturellen und soziodemographischen Rahmendaten. Dieses Datenmaterial fliest bei der Gutachtensbearbeitung in die normierten Wertermittlungsverfahren, wie bspw. in das Vergleichswertverfahren, in das Sachwertverfahren oder das Ertragswertverfahren ein. Sie als unser Kunde erhalten somit ein gerichtsverwertbares Verkehrswertgutachten im Sinne des § 194 BauGB.

Qualifizierte, zertifizierte Immobiliensachverständige (Matthias Kirchner und Dietmar Neugebauer) erstellen Immobiliengutachten in Lage. Ein Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB kann vor Fehlentscheidungen schützen, Revisionssicherheit für Berufsbetreuer oder Immobilienportfoliomanager erzeugen, den richtigen Auszahlungsbetrag für Miterben beziffern, die Steuerlast im Schenkungs- und Erbfall mindern helfen und nicht zuletzt das sichere Auftreten gegenüber Immobilienkaufinteressenten bedeuten. Auftraggeber erhalten eine umfangreiche Dokumentation über den Wert, den Zustand, die zu erwartenden Erträge, Bauschäden und Baumängel, den Immobilienstandort (Makrolage, Mikrolage) nebst aussagefähigen Anlagen.

Die Immobiliengutachter analysieren weiterhin die Substanz der Bauwerke.

Immobiliengutachter Lage (Lippe) Die wertrelevanten Eingangsgrößen sind also zum Einen Immobilienmarktdaten und zum Anderen wertbeeinflussende Substanzbetrachtungen, die entweder die Alterswertminderung direkt beeinflussen oder eigene Wertabschläge oder Wertzuschläge nach sich ziehen. Der jeweilige Gebäudekörper wird auch deshalb eingehend untersucht um das individuell zu behandelnde Immobilienobjekt sowohl von seinem Größe, Zustand und Ausstattungsstandard als auch von seiner Marktsituation zu betrachten. Der jeweils zuständige Immobiliensachverständige vereinbart und unternimmt in Lage eine Ortsbesichtigung, betrachtet und dokumentiert das Immobilienobjekt ausführlich und beschafft umfangreiche Immobilienmarktdaten für die Region zwischen Teutoburger Wald und Ostwestfalen und wertet diese professionell aus. Von uns können Sie eine qualitätsgesicherte und fundierte Immobilienwertermittlung (Vieraugenprinzip) in diesem Umfeld erwarten.

Wir finden für Ihre individuelle Problemstellung eine Lösung. Nachfolgend führen wir einige Standardfälle auf, die in unserer täglichen Praxis vorkommen.

Immobilienverkauf

Der Immobilienverkauf

Die Gründe einer Immobilienveräußerung sind vielschichtig. Meist sind es berufliche Gründe, die Familienstruktur ändert sich oder der Erbfall tritt ein. Hier gilt es, eine sichere Handhabe zu besitzen, um das geerbte oder selbst erworbene Immobilienvermögen in seinem Wert einschätzen zu können. [weiterlesen]

Immobilienkauf

Der Immobilienkauf

Gerade heute, in den teils recht angespannten Immobilienmärkten der großen Hotspots, ist es meist für Marktteilnehmer recht schwierig, sich ein eindeutiges Bild vom Marktgeschehen und von Immobilienpreisen zu machen. Angebotspreise in einschlägigen Immobilienportalen spiegeln in der Regel meist nur die Wunschvorstellungen … [weiterlesen]

Erbschaftssteuer

Immobilienbewertung bei der Erbschaftssteuer

Ihr Freibetrag ist ausgeschöpft? Sie sind mit dem Erblasser entfernt verwandt und haben keinen Freibetrag und sehen sich als Immobilienerbe mit der Erbschaftssteuer konfrontiert? Die erste Frage, die uns meist in diesem Zusammenhang gestellt wird: „Lohnt sich ein Wertgutachten überhaupt?“ Unsere Antwort ist regelmäßig:… [weiterlesen]

Ehescheidung

Immobilienwert bei der Ehescheidung

Auch die Ehescheidung zählt leider zu den sehr häufigen Fällen in unserer Bewertungspraxis. Hier gilt es, trotz meist überkochender Emotionen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Es kann durchaus für beide Seiten die günstigste Lösung sein, dass Immobilienvermögen aus dem gerichtlichen Zugewinnprozess … [weiterlesen]

Immobilien erben und vererben

Immobilien erben und vererben

In unserer täglichen Praxis ist der Erbfall mit Immobilienvermögen der Regelfall im Bereich der Privatgutachten. Fast immer stehen die Erben vor ähnlichen Fragestellungen. Soll ein Erbe das Haus übernehmen und die Miterben ausgezahlt werden? Soll das Haus von einem Erben federführend verkauft und die Miterben … [weiterlesen]

Gerichtsgutachter

Gerichtsgutachten

Wir sind seit vielen Jahren für unzählige Amtsgerichte, Landgerichte und Oberlandesgerichte u.a. in Nordrhein-Westfalen aktiv und werden regelmäßig vorzugsweise in Zivilprozessen bestellt. Sie sind Rechtsanwalt und haben ein Mandat mit einem Immobilienthema in Düsseldorf oder am Niederrhein. Auch für vorgerichtliche Entscheidungen … [weiterlesen]

Berufsbetreuung

Berufsbetreuung

Als Berufsbetreuer stehen Sie häufig vor der Problemstellung, dass Immobilienvermögen eines betreuten Menschen ggf. verwerten zu müssen, da Pflegekosten oder Unterbringungskosten finanziert werden müssen. Wird das Immobilienvermögen von dem Betreuten nicht mehr genutzt oder kann nicht mehr selbst bewohnt werden … [weiterlesen]

Immobilieninvestitionen

Immobilieninvestitionen

Gerade bei professionellen und institutionellen Immobilienanlegern wird meist Fremdkapital verwaltet. Hier ist Rechenschaft gegenüber den Geldgebern obligatorisch. Verkehrswertgutachten von in Düsseldorf und im Rheinland etablierten und qualifizierten Immobiliensachverständigen sind dann regelmäßig die richtige Wahl. [weiterlesen]

Immobilienmarkt Lage

Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Landkreis: Kreis Lippe
Postleitzahl(en): 32791
Einwohner: 35.120 (31. Dez. 2015)

Lage befindet sich im Westteil des Kreises Lippe und ist dort ausschließlich von anderen Kommunen des Kreises umgeben. Auf eine Stadtfläche von 76,04km² verteilen sich 15 Ortsteile.

Lages Ortsteil Hörste ist ein anerkannter Luftkurort. Die Bevölkerungsdichte Lages liegt bei 462 EinwohnerInnen/km² und damit deutlich über dem Kreisdurchschnitt von 281 EinwohnerInnen/km². Durch das Stadtgebiet fließt die Werre, die in Horn-Bad Meinberg entspringt und bei Bad Oeynhausen-Rehme in die Weser fließt.

1. Allgemeine Marktlage

Die Stadt Lage, auch als „Zieglerstadt“ bekannt, liegt zentral im Kreis Lippe und profitiert von ihrer Nähe zu Detmold, Lemgo und Bielefeld. Mit rund 35.000 Einwohnern ist Lage ein typischer Mittelzentrum-Standort mit stabiler Nachfrage im Wohnbereich.

Der Immobilienmarkt in Lage zeigt sich solide, geprägt von einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Nach Jahren starker Preissteigerungen, insbesondere zwischen 2018 und 2022, hat sich die Entwicklung spürbar beruhigt. Käufer verhalten sich derzeit abwartender, die Nachfrage konzentriert sich auf modernisierte und energieeffiziente Immobilien. Verkäufer müssen ihre Preisvorstellungen zunehmend an realistische Marktbedingungen anpassen.

Die Stadt bietet ein breites Spektrum: historische Altbauten in der Innenstadt, Nachkriegsbauten, Einfamilienhäuser aus den 1970er/1980er-Jahren sowie Neubauten am Stadtrand. Insgesamt gilt Lage als preislich moderat im Vergleich zu Nachbarstädten, bei gleichzeitig solider Lebensqualität und guter Infrastruktur.


2. Preisniveaus und Kennzahlen

Häuser

Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnhäuser liegt aktuell bei etwa 2.100 bis 2.200 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.
Im Vorjahresvergleich entspricht dies einer Steigerung um etwa zwei Prozent. Über einen Zeitraum von fünf Jahren beträgt der Anstieg rund 25 bis 30 Prozent.

  • Günstige Objekte (ältere Baujahre, Randlagen, Sanierungsbedarf): etwa 1.200–1.600 Euro/m²

  • Durchschnittliche Lagen, modernisierte Häuser: 2.000–2.500 Euro/m²

  • Neubauten oder hochwertige Immobilien: bis 3.000 Euro/m² und mehr

Damit bewegt sich Lage preislich unter den Werten von Detmold oder Lemgo, bietet aber ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Eigentumswohnungen

Der durchschnittliche Kaufpreis für Eigentumswohnungen beträgt rund 2.000 Euro/m².
Die Spanne reicht von etwa 1.400 Euro/m² bei älteren Beständen bis zu über 2.800 Euro/m² bei Neubauten oder kernsanierten Einheiten.
Auch hier zeigt sich ein geringeres Preiswachstum als in den Vorjahren, was auf die höheren Finanzierungskosten und die vorsichtigere Nachfrage zurückzuführen ist.

Mietpreise

Im Mietsegment bewegt sich die durchschnittliche Wohnungsmiete bei etwa 7,00 bis 7,50 Euro/m², während Einfamilienhäuser zur Miete im Schnitt 8,50 bis 9,00 Euro/m² erzielen.
Kleinere, zentral gelegene Wohnungen sind besonders gefragt, ebenso wie energieeffiziente Häuser mit Garten. Der Mietmarkt gilt als stabil, mit leicht steigender Tendenz.

Grundstücke

Die Bodenrichtwerte für erschlossene Wohnbaugrundstücke liegen im Durchschnitt bei 65 bis 85 Euro/m², je nach Lage, Anbindung und Erschließung.
In begehrten Wohngebieten am Stadtrand oder mit guter Infrastruktur sind bis zu 110 Euro/m² möglich. Insgesamt ist das Preisniveau für Bauland im regionalen Vergleich moderat und bietet Chancen für Bauwillige.


3. Nachfrage, Angebot und Marktsegmente

  • Nachfrage: Das Interesse an Wohnimmobilien ist trotz höherer Zinsen weiterhin stabil. Besonders Familien mit mittlerem Einkommen suchen nach Eigenheimen mit moderatem Preisniveau. Auch Kapitalanleger bleiben aktiv, konzentrieren sich aber stärker auf energetisch gute Bestände.

  • Angebot: Das Angebot an modernen Bestandsimmobilien und Neubauten ist begrenzt. Vor allem energieeffiziente Häuser und barrierefreie Wohnungen sind rar.

  • Bestandsmarkt: Der überwiegende Teil der Transaktionen entfällt auf ältere Häuser, die in den 1970er- bis 1990er-Jahren erbaut wurden. Diese Immobilien stehen zunehmend im Wettbewerb mit moderneren Neubauten.

  • Neubau: Aufgrund hoher Baukosten ist das Neubauangebot eingeschränkt. Bauwillige setzen auf kleinere Grundstücke oder Bestandsumbauten.

  • Mietmarkt: Stabile Nachfrage, insbesondere nach kleineren und mittleren Wohnungen. Studenten, Berufseinsteiger und Senioren stellen wichtige Nachfragergruppen dar.


4. Preisentwicklung und Trends

  • In den letzten fünf Jahren haben sich die Immobilienpreise in Lage im Durchschnitt um etwa 25 bis 30 Prozent erhöht.

  • Seit 2023 verläuft die Entwicklung stabil bis leicht steigend – Preisexplosionen wie in der Boomphase davor bleiben aus.

  • Energieeffiziente und modernisierte Immobilien werden stärker nachgefragt und erzielen teils deutliche Preisaufschläge.

  • Sanierungsbedürftige Objekte geraten unter Druck; Käufer kalkulieren Modernisierungskosten intensiver.

  • Die Vermarktungsdauer hat sich verlängert: Im Durchschnitt dauert der Verkauf heute etwa zwei bis drei Monate länger als noch 2021.

  • Grundstücke sind weiterhin gefragt, insbesondere kleinere Parzellen für Einfamilienhäuser.


5. Marktrisiken und Einflussfaktoren

  • Zinsentwicklung: Steigende Finanzierungskosten beeinflussen die Nachfrage. Viele Käufer kalkulieren mit kleinerem Budget, was zu Preisstabilisierung führt.

  • Modernisierungsdruck: Gebäude mit schlechter Energiebilanz verlieren an Attraktivität. Förderprogramme werden entscheidend, um Altbestände marktfähig zu halten.

  • Lagequalität: Gute Verkehrsanbindung, Nähe zu Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Grünflächen bleiben zentrale Preisfaktoren.

  • Demografischer Wandel: Eine alternde Bevölkerung und Zuzug junger Familien erzeugen differenzierte Nachfrage – barrierefreie und kompakte Wohnungen gewinnen an Bedeutung.

  • Bauaktivität: Aufgrund gestiegener Baukosten und Materialpreise ist die Bautätigkeit rückläufig. Dies stützt langfristig die Preisstabilität im Bestand.


6. Ausblick

Die Prognose für die kommenden Jahre ist verhalten positiv:

  • Die Preise dürften sich auf dem aktuellen Niveau stabilisieren oder leicht steigen.

  • Gute und sehr gute Lagen mit moderner Ausstattung werden weiter zulegen, während einfache Bestandsobjekte stagnieren könnten.

  • Der Mietmarkt bleibt robust, mit moderatem Aufwärtstrend.

  • Grundstücke bleiben attraktiv, jedoch durch begrenzte Flächen knapp.

  • Insgesamt ist nicht mit größeren Preisrückgängen zu rechnen, sondern mit einer Phase der Konsolidierung auf hohem Niveau.

Langfristig dürfte Lage aufgrund seiner soliden Wirtschaftsstruktur, der Nähe zu größeren Städten und der guten Lebensqualität ein stabiler Wohnstandort bleiben.


7. Handlungsempfehlungen

Für Käufer:

  • Fokus auf Lage, Zustand und Energieeffizienz.

  • Modernisierte oder sanierte Bestandsobjekte bieten derzeit ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • Finanzierungsangebote sorgfältig prüfen und langfristig planen.

Für Verkäufer:

  • Realistische Preisgestaltung ist entscheidend.

  • Modernisierungsnachweise (z. B. Dämmung, Heizung, Fenster) steigern die Vermarktungschancen.

  • Eine gute Präsentation des Objekts beschleunigt den Verkauf.

Für Investoren:

  • Kapitalanlagen mit guter Mikrolage und solider Vermietbarkeit sind weiterhin interessant.

  • Sanierte Bestandswohnungen oder energieeffiziente Neubauten bieten langfristige Stabilität.

  • Kurzfristige Spekulationen sind in der aktuellen Marktlage weniger attraktiv.

Für die Stadt:

  • Weiterentwicklung neuer Baugebiete mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

  • Förderung barrierefreien und altersgerechten Wohnraums.

  • Erhalt und Aufwertung der Innenstadt durch Umnutzung und Modernisierung von Altbauten.


8. Fazit

Der Immobilienmarkt in Lage zeigt sich robust, ausgeglichen und zukunftssicher. Nach einer Phase stark steigender Preise hat sich der Markt stabilisiert, ohne an Attraktivität zu verlieren.
Die Stadt bleibt ein gefragter Wohnort mit bezahlbaren Preisen im Vergleich zur Region. Entscheidend für den Erfolg einer Immobilientransaktion ist zunehmend die Kombination aus Lage, Zustand und Energieeffizienz.

Für Eigennutzer bietet Lage weiterhin gute Kaufchancen, für Investoren bleibt der Markt interessant, sofern die Objekte langfristig tragfähig sind.
Insgesamt ist von einer stabilen bis leicht positiven Entwicklung in den kommenden Jahren auszugehen – bei hoher Nachfrage nach modernen, energieeffizienten Immobilien und einer zunehmenden Differenzierung zwischen hochwertigen und einfachen Beständen.

Die Immobiliensachverständigen Kirchner & Neugebauer sind zuverlässige Partner für das Thema Immobilienbewertung

Warum wir? Es gibt gute Gründe für uns.

Warum wir? Stichworte: Bewusstsein und Verantwortung, Objektivität und Interessen, Ausbildung und Praxis, Gerichtsbestellung, Erfahrung, Mehraugenprinzip, Normierte Gutachten und Unser Sachverstand für Ihre Sicherheit. Die inhaltlichen und sachlichen Aussagen eines Immobiliensachverständigen haben häufig schweres Gewicht. Kaufentscheidungen, innerfamiliäre Auszahlungsvereinbarungen oder Beschlüsse in gerichtlichen Auseinandersetzungen führen stets zu verantwortlichem Handeln und dem Bewusstsein, dass es um erhebliche Vermögenswerte unserer Mandanten und anderer Beteiligter geht…

Unser Angebot

Unser Angebot Wir erstellen Verkehrswertgutachten (Marktwertgutachten) i.S.d. § 194 Baugesetzbuch (BauGB). Verkehrswertgutachten werden üblicherweise erstellt für: unbebaute Grundstücke, Wohnimmobilien, Renditeobjekte, Sonstige und Mietwertgutachten (Wohnraum oder Gewerberaum) Übliche Zwecke und ergänzende Leistungen: Ermittlung des Verkehrswertes gemäß § 74 a Abs. 5 ZVG, Marktwertermittlung bei Immobilien-kauf bzw. –verkauf (§194 BauGB), Beleihungswertermittlung (BelWertV), Prozessunterstützend bei der Bilanzierung nach IFRS, Simulation zu Investitionsentscheidungen DCF-Verfahren / Ellwood-Verfahren, Immobilien– und Marktanalysen (Due Diligence Prüfung), Grundbesitzbewertung für Erbfall und Schenkung, In Fällen von Ehescheidungen bzw. Vermögensauseinandersetzungen, Bewertung von Rechten und Belastungen an Grundstücken und Immobilienkauf- und Immobilienverkaufsberatung.

Unterlagen

Unterlagen Um eine Immobilie zuverlässig bewerten zu können, ist die Prüfung objektspezifischer Unterlagen und eine Ortsbesichtigung erforderlich. Hierbei ist zwischen obligatorischen und ergänzenden Unterlagen wie folgt zu unterscheiden: Obligatorische Objektunterlagen bei unbebauten Grundstücken, zusätzlich bei bebauten Grundstücken, Ergänzende Unterlagen (je nach Objekt).

Wohnstandort Lage

Immobiliengutachter unten 1 Als Immobiliensachverständige für Lage (Lippe) und Umgebung sehen wir den Status als Kleinstadt in der landschaftlich reizvollen Region am Teutoburger Wald als einen der Vorteile des Wohnorts. Lage selbst wirbt mit vielen Wanderwegen, die dazu einladen, die Region zu erkunden.

Sehenswert sind in der Stadt beispielsweise das Schloss Iggenhausen als eins der der ältesten Herrenhäuser in der Region Lippe, die Marktkirche St. Johann und das Kirchdorf Heiden. Zur Kulturlandschaft Lages gehört das LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage im Ortsteil Hagen (Lage war ein Zentrum der Ziegelherstellung), der Oldtimerpark Lippe und die Filmwelt, die auf der Website von Lage als einziges Großkino in Lippe bezeichnet wird.

Schwimm- und Badefreunde können in Lage vier Freibäder und ein Hallenbad nutzen. Die größte Freiluft-Sportstätte in der Stadt ist das Carl-Heinz-Reiche Stadion. Lages Schulangebot besteht aus sieben Grundschulen, wobei eine davon zwei Standorte unterhält, sowie aus zwei Förderschulen, einem Gymnasium und jeweils einer Hauptschule, Real- und Sekundarschule.

Zahlen zu den beruflichen Ein- und AuspendlerInnen in Lage präsentierte der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) in einem Bericht aus 2014. Demnach gab es 2013 in Lage 4.445 berufliche EinpendlerInnen und 11.822 berufliche AuspendlerInnen. 3.145 der AuspendlerInnen pendelten damals nach Detmold, 1.932 nach Bielefeld, 1.436 nach Bad Salzuflen und 1.329 nach Lemgo. Der Kreis Lippe hatte im November 2016 eine Arbeitslosenquote von 6,5%. NRW kam im selben Monat auf 7,4% und Deutschland auf 5,7%.

Wirtschaftsstandort

Immobiliengutachter unten 2 Als Immobiliensachverständige für Lage (Lippe) und Umgebung sehen wir Lage als attraktiven Standort in Nachbarschaft zu Detmold und nahe der Großstadt Bielefeld als Wirtschaftsvorteil von Lage. Auch die naheliegenden Großräume Kassel und Hannover sind vorteilhaft. Die Stadt war laut eigener Angaben „viele Jahrzehnte u. a. schwerpunktmäßig durch Lebensmittelindustrie geprägt“. Heute nennt sie als weitere Branchenschwerpunkte den Maschinenbau und das metallverarbeitende Gewerbe sowie das Druckgewerbe.

Als Ansiedlungsschwerpunkte bezeichnet Lage die Gewerbegebiete „Im Seelenkamp“, „Sülterheide“, „Großer Kamp“ und „Industriestraße“. Zudem verweist die Stadt auf einen ehemaligen Firmenkomplex der Möbelbranche mit einer Fläche von etwa 65.000 m². Er wurde durch Privatinitiative zum modernen Gewerbepark Kachtenhausen ausgebaut. Lage hatte 2016 einen Hebesatz der Grundsteuer B von 429% und damit (gemeinsam mit Augustdorf) den niedrigsten Hebesatz der Grundsteuer B im Kreis Lippe. Auch beim Gewerbesteuer-Hebesatz liegt Lage mit 418% beim kreisweiten Vergleich im unteren Bereich.

Die Kaufkraftkennziffer pro Person lag 2016 in Lage bei 87,7. Das berichtete die IHK Lippe zu Detmold auf Basis von Zahlen der Michael Bauer Research GmbH. Dagegen kam die Einzelhandelszentralität laut Zahlen der Michael Bauer Research GmbH, die von der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld publiziert wurden, 2016 auf 69,8. Kaufkraft floss also aus der Stadt ab.

Lage und Verkehr

Nachbarn von Lage sind die Städte Bad Salzuflen, Detmold, Lemgo und Oerlinghausen sowie die Gemeinden Augustdorf und Leopoldshöhe (alle: Kreis Lippe). Lage (Lippe) ist nur etwa 18 Kilometer von Bielefeld und knapp 31 Kilometer von Paderborn entfernt. Bis nach Kassel sind es ungefähr 89 und bis nach Göttingen etwa 93,5 Kilometer. Die Entfernung bis Hildesheim beträgt 81 Kilometer und bis Hannover knapp 77 Kilometer. Münster ist ca. 80 Kilometer weit weg (alle Angaben: Luftlinie).

Das Autobahnnetz erreicht man von Lage aus über die Auffahrten Ostwestfalen/Lippe und Herford/Bad Salzuflen auf die A2 (Oberhausen bis Kloster Lehnin). Durch das Lager Stadtgebiet führen die Bundesstraßen B66 (Barntrup bis Bielefeld) und B239 (Höxter bis Rehden). Anschluss ans Schienennetz bietet der Haltepunkt Sylbach. Hier hat man Anschluss an die Regionalbahnen RB72 (Ostwestfalen-Bahn von Herford bis Paderborn) und RB73 (Der Lipperländer von Bielefeld bis Lemgo) sowie an den Regional-Express RE82 (Der Leineweber; von Bielefeld bis Altenbeken).

Lage liegt beim ÖPNV im Gebiet der Servicegesellschaft OWL Verkehr GmbH, wobei der ehemalige Bahnhof Lage einen Knotenpunkt des Busverkehrs bildet. Für Flugreisen bietet sich eine Anfahrt an einen der Flughäfen Paderborn-Lippstadt, Hannover-Langenhagen und Kassel-Calden an.

Nachbarorte im Kreis sind: Detmold, Bad Salzuflen, Lage, Blomberg, Lemgo, Leopoldshöhe, Horn-Bad Meinberg, Oerlinghausen, Extertal, Kalletal, Barntrup, Lügde, Schieder-Schwalenberg, Augustdorf, Dörentrup und Schlangen.

Bei Interesse an einem Wertgutachten in Blomberg beraten wir Sie gern unverbindlich und kostenfrei.

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