Immobiliengutachter Schloß Holte-Stukenbrock

Die Immobiliengutachter Kirchner und Neugebauer führen Immobilienbewertung in Schloß Holte-Stukenbrock sowie in der Region des Kreises Gütersloh durch.

Immobiliengutachter-Neugebauer-Kirchner Die Immobiliensachverständigen in Schloß Holte-Stukenbrock untersuchen die wertrelevanten Marktdaten und Kennziffern des jeweils örtlichen Immobilienmarktes in der Region Westfalen und Ostwestfalen-Lippe. Die entscheidenden Daten sind marktkonforme Mietwerte bzw. Mietpreise für Wohnflächen und Gewerbeflächen, Pachtwerte für land- und forstwirtschaftliche Nutzflächen bzw. Betreiberimmobilien (Pflegeheime, Hotels, Gasthöfe, etc.) marktorientierte Liegenschaftszinssätze, die von Gutachterausschüssen in Nordrhein-Westfalen ermittelten zonalen Bodenrichtwerte nebst immobilienkonjunkturellen und soziodemographischen Rahmendaten. Dieses Datenmaterial fliest bei der Gutachtensbearbeitung in die normierten Wertermittlungsverfahren, wie bspw. in das Vergleichswertverfahren, in das Sachwertverfahren oder das Ertragswertverfahren ein. Sie als unser Kunde erhalten somit ein gerichtsverwertbares Verkehrswertgutachten im Sinne des § 194 BauGB.

Qualifizierte, zertifizierte Immobiliensachverständige (Matthias Kirchner und Dietmar Neugebauer) erstellen Immobiliengutachten in Schloß Holte-Stukenbrock. Ein Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB kann vor Fehlentscheidungen schützen, Revisionssicherheit für Berufsbetreuer oder Immobilienportfoliomanager erzeugen, den richtigen Auszahlungsbetrag für Miterben beziffern, die Steuerlast im Schenkungs- und Erbfall mindern helfen und nicht zuletzt das sichere Auftreten gegenüber Immobilienkaufinteressenten bedeuten. Auftraggeber erhalten eine umfangreiche Dokumentation über den Wert, den Zustand, die zu erwartenden Erträge, Bauschäden und Baumängel, den Immobilienstandort (Makrolage, Mikrolage) nebst aussagefähigen Anlagen.

Die Immobiliengutachter analysieren weiterhin die Substanz der Bauwerke.

Immobiliengutachter Schloß Holte-Stukenbrock Die wertrelevanten Eingangsgrößen sind also zum Einen Immobilienmarktdaten und zum Anderen wertbeeinflussende Substanzbetrachtungen, die entweder die Alterswertminderung direkt beeinflussen oder eigene Wertabschläge oder Wertzuschläge nach sich ziehen. Der jeweilige Gebäudekörper wird auch deshalb eingehend untersucht um das individuell zu behandelnde Immobilienobjekt sowohl von seinem Größe, Zustand und Ausstattungsstandard als auch von seiner Marktsituation zu betrachten. Der jeweils zuständige Immobiliensachverständige vereinbart und unternimmt in Schloß Holte-Stukenbrock eine Ortsbesichtigung, betrachtet und dokumentiert das Immobilienobjekt ausführlich und beschafft umfangreiche Immobilienmarktdaten für die Region zwischen Teutoburger Wald und Ostwestfalen und wertet diese professionell aus. Von uns können Sie eine qualitätsgesicherte und fundierte Immobilienwertermittlung (Vieraugenprinzip) in diesem Umfeld erwarten.

Wir finden für Ihre individuelle Problemstellung eine Lösung. Nachfolgend führen wir einige Standardfälle auf, die in unserer täglichen Praxis vorkommen.

Immobilienverkauf

Der Immobilienverkauf

Die Gründe einer Immobilienveräußerung sind vielschichtig. Meist sind es berufliche Gründe, die Familienstruktur ändert sich oder der Erbfall tritt ein. Hier gilt es, eine sichere Handhabe zu besitzen, um das geerbte oder selbst erworbene Immobilienvermögen in seinem Wert einschätzen zu können. [weiterlesen]

Immobilienkauf

Der Immobilienkauf

Gerade heute, in den teils recht angespannten Immobilienmärkten der großen Hotspots, ist es meist für Marktteilnehmer recht schwierig, sich ein eindeutiges Bild vom Marktgeschehen und von Immobilienpreisen zu machen. Angebotspreise in einschlägigen Immobilienportalen spiegeln in der Regel meist nur die Wunschvorstellungen … [weiterlesen]

Erbschaftssteuer

Immobilienbewertung bei der Erbschaftssteuer

Ihr Freibetrag ist ausgeschöpft? Sie sind mit dem Erblasser entfernt verwandt und haben keinen Freibetrag und sehen sich als Immobilienerbe mit der Erbschaftssteuer konfrontiert? Die erste Frage, die uns meist in diesem Zusammenhang gestellt wird: „Lohnt sich ein Wertgutachten überhaupt?“ Unsere Antwort ist regelmäßig:… [weiterlesen]

Ehescheidung

Immobilienwert bei der Ehescheidung

Auch die Ehescheidung zählt leider zu den sehr häufigen Fällen in unserer Bewertungspraxis. Hier gilt es, trotz meist überkochender Emotionen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Es kann durchaus für beide Seiten die günstigste Lösung sein, dass Immobilienvermögen aus dem gerichtlichen Zugewinnprozess … [weiterlesen]

Immobilien erben und vererben

Immobilien erben und vererben

In unserer täglichen Praxis ist der Erbfall mit Immobilienvermögen der Regelfall im Bereich der Privatgutachten. Fast immer stehen die Erben vor ähnlichen Fragestellungen. Soll ein Erbe das Haus übernehmen und die Miterben ausgezahlt werden? Soll das Haus von einem Erben federführend verkauft und die Miterben … [weiterlesen]

Gerichtsgutachter

Gerichtsgutachten

Wir sind seit vielen Jahren für unzählige Amtsgerichte, Landgerichte und Oberlandesgerichte u.a. in Nordrhein-Westfalen aktiv und werden regelmäßig vorzugsweise in Zivilprozessen bestellt. Sie sind Rechtsanwalt und haben ein Mandat mit einem Immobilienthema in Düsseldorf oder am Niederrhein. Auch für vorgerichtliche Entscheidungen … [weiterlesen]

Berufsbetreuung

Berufsbetreuung

Als Berufsbetreuer stehen Sie häufig vor der Problemstellung, dass Immobilienvermögen eines betreuten Menschen ggf. verwerten zu müssen, da Pflegekosten oder Unterbringungskosten finanziert werden müssen. Wird das Immobilienvermögen von dem Betreuten nicht mehr genutzt oder kann nicht mehr selbst bewohnt werden … [weiterlesen]

Immobilieninvestitionen

Immobilieninvestitionen

Gerade bei professionellen und institutionellen Immobilienanlegern wird meist Fremdkapital verwaltet. Hier ist Rechenschaft gegenüber den Geldgebern obligatorisch. Verkehrswertgutachten von in Düsseldorf und im Rheinland etablierten und qualifizierten Immobiliensachverständigen sind dann regelmäßig die richtige Wahl. [weiterlesen]

Immobilienmarkt Schloß Holte-Stukenbrock

Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Landkreis: Kreis Gütersloh
Postleitzahl(en): 33758
Einwohner: 27.092 (31.12.2015)

Schloß Holte-Stukenbrock liegt am äußersten Ostrand des Kreises Gütersloh. Fünf Stadtteile verteilen sich auf eine Stadtfläche von 67,52 km².

Die Bevölkerungsdichte liegt bei 401 EinwohnerInnen/km² und damit etwas über dem Durchschnitt im Kreis Gütersloh (372 EinwohnerInnen/km²). Wie Rheda-Wiedenbrück gehört auch Schloß Holte-Stukenbrock zu den relativ jungen Städten im Kreis. Sie entstand 1970 durch die Zusammenlegung der beiden bis dahin nicht zusammengehörenden Gemeinden Schloß Holte und Stukenbrock. Im Stadtgebiet entspringt die Ems.

1. Allgemeine Marktlage

Schloß Holte‑Stukenbrock gilt als attraktiver Wohnstandort im ländlich‑städtischen Umfeld mit guter Verkehrsanbindung, solider Infrastruktur und hohem Wohnwert. Der Markt zeigt sich aktuell stabil – nicht mehr in einer Phase explosiven Wachstums, sondern in einer Phase der Konsolidierung und zunehmenden Differenzierung: Lagequalität, Zustand, Ausstattung und Energieeffizienz gewinnen im Bewertungsprozess zunehmend an Bedeutung. Für Eigennutzer, insbesondere Familien, bleibt der Ort attraktiv. Investoren orientieren sich verstärkt an Qualität und langfristiger Nutzbarkeit.

Die Wohnlagen sind unterschiedlich gefragt: In sehr guten Lagen sind Preise höher, in einfacheren oder peripheren Lagen ist die Entwicklung moderater. Neubauten oder modernisierte Bestandsimmobilien fungieren heute als Nachfragemotoren; ältere Immobilien mit Standardzustand haben im Wettbewerb gegenüber modernerem Wohnraum zunehmend Nachteile.


2. Preisniveaus und Kennzahlen

Häuser

  • Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnhäuser liegt in Schloß Holte‑Stukenbrock aktuell bei etwa 2.800 €/m² bis 3.000 €/m² Wohnfläche. Ein Beispielwert: ≈ 2.963 €/m² laut Daten für 2025.

  • In Spitzenlagen oder bei besonders hochwertiger Ausstattung können Werte über 3.400 €/m² erreicht werden; in weniger gefragten Lagen bzw. älteren Objekten liegen die Preise unter 2.500 €/m².

  • Preisentwicklung: Über die letzten fünf Jahre betrug der Zuwachs bei Häusern rund +15‑20 %, je nach Lage und Qualitätssegment. In einzelnen Teilmärkten zeigen sich aber seit kurzem moderatere Steigerungsraten.

Eigentums­wohnungen

  • Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen liegt in der Stadt bei etwa ≈ 2.900 €/m² Wohnfläche. Zum Beispiel ein Wert von rund 2.961 €/m² wurde genannt.

  • Bei Wohnungen zeigt sich eine Breite: In guten Lagen und neueren Gebäuden können Werte über 3.000 €/m² erreicht werden; ältere Bestände oder einfacher Ausstattung liegen bei 2.000‑2.500 €/m² oder darunter.

  • Mietpreise orientieren sich typischerweise im Bereich von etwa 8,00 €/m² Kaltmiete für Wohnungen, Häuser zur Miete etwas darüber – je nach Ausstattung und Lage.

Grundstücke / Bauland

  • Für Wohnbaugrundstücke bzw. die Boden­/Richtwerte sind Werte im mittleren bis guten Bereich zu verzeichnen – typischer Richtwert im Gemeindegebiet liegt im Bereich von ≈ 100‑150 €/m² oder etwas darüber für gut erschlossene Wohnlage.

  • In sehr guten Wohnlagen können die Werte deutlich höher sein; in weniger erschlossenen oder peripheren Lagen entsprechend niedriger.

  • Die Verfügbarkeit von Neubauflächen ist begrenzter, was die Bedeutung von Wohnlage und Erschließung für Preisbildung erhöht.


3. Nachfrage, Angebot und Marktsegmente

  • Nachfrage: Es besteht eine verlässliche Nachfrage nach Wohnimmobilien – insbesondere Häuser für Eigennutzer (Familien, Paare), die eine lebenswerte Umgebung, gute Anbindung und ruhigere Wohnlage schätzen. Auch Wohnungen in guter Qualität und Wohnlage sind gefragt. Kleinere Investoren sind ebenfalls aktiv, wenn Objektzustand und Lage stimmen.

  • Angebot: Neubauprojekte sind vorhanden, aber nicht im Überfluss; der Markt wird stark durch Bestandsimmobilien geprägt. Immobilien mit guter Ausstattung, modernem Zustand und attraktiver Wohnlage haben deutliche Vorteile. Ältere Bestandsobjekte mit Sanierungsbedarf oder in einfacheren Lagen haben längere Vermarktungszeiten und größere Preis­spannen.

  • Marktsegmente:

    • Segment A: Häuser oder Wohnungen in sehr guten Wohnlagen mit hochwertiger Ausstattung → stabile Nachfrage, vergleichsweise kurze Vermarktungsdauer.

    • Segment B: Wohnungen/Häuser mittlerer Ausstattung und Lage → solide Nachfrage, aber größere Spreizung in Preis und Zustand; Vermarktungsdauer im Mittelbereich.

    • Segment C: Immobilien mit erheblichem Sanierungsbedarf, älterem Baujahr oder einfacher Wohnlage → geringeres Wertsteigerungspotenzial, längere Vermarktungsdauer.

  • Einflussfaktoren: Die Wohnlage (Nähe Infrastruktur, Verkehrsanbindung, Umfeld), Zustand der Immobilie (Modernisierung, Energieeffizienz, Ausstattung) und das Objektprofil (Häusertyp, Wohnungstyp, Grundstücksgröße) gewinnen zunehmend an Bedeutung für Preis und Vermarktung.


4. Preisentwicklung & Trends

  • In den vergangenen fünf Jahren stiegen die Preise sowohl bei Häusern als auch bei Wohnungen deutlich – z. B. bei Wohnungen ein Zuwachs von etwa +15‑25 %, bei Häusern ähnlich – je nach Lage und Objektqualität.

  • In jüngerer Zeit zeigt sich eine Abflachung der Dynamik: In vielen Segmenten sind nur noch moderate Zuwächse von etwa +2‑5 % jährlich zu verzeichnen, bzw. Stabilisierung; z. B. Wohnungspreise +4 % im Jahr 2025.

  • Vermarktungsdauer hat sich tendenziell verlängert: Käufer prüfen stärker Zustand, Ausstattung, mögliche Modernisierungskosten und Energieverbrauch.

  • Trend: Objekte mit hochwertiger Ausstattung oder guter Wohnlage erzielen Preisaufschläge; Immobilien mit Standardzustand oder Sanierungs­pflicht geraten zunehmend unter Druck.

  • Der Mietwohnungsmarkt zeigt weiterhin moderate Mietsteigerungen – gute Ausstattung und gute Wohnlage bleiben entscheidend für Mietpotenzial.


5. Marktrisiken und Einflussfaktoren

  • Finanzierungs‑ und Zinslage: Steigende Zinsen, höhere Bau‑ und Modernisierungskosten sowie engere Finanzierungsbedingungen können die Erwerbsbereitschaft einschränken – insbesondere bei Eigennutzern mit mittlerem Budget oder bei Neubauprojekten.

  • Modernisierungs‑ und Instandhaltungsaufwand: Ältere Bestandsimmobilien mit veralteter Technik, mangelnder Dämmung oder großem Sanierungsaufwand sind im Wettbewerb benachteiligt – Käufer kalkulieren solche Kosten stärker mit ein.

  • Lagequalität & Infrastrukturunterschiede: Der Abstand zwischen sehr guten Wohnlagen und einfacheren Wohnlagen wird größer – gute Wohnumfelder mit guter Anbindung sowie Ladequalität gewinnen weiter an Bedeutung; Lagen mit weniger guter Infrastruktur oder mit Wachstumseinbußen verlieren relativ an Attraktivität.

  • Neubau‑ und Bauflächenverfügbarkeit: Begrenztes Angebot an hochwertigen Neubau‑ oder Bauflächen in guten Wohnlagen kann einerseits Angebot verknappen und Preisstützung erzeugen, andererseits Einstiegsmöglichkeiten einschränken – gerade für Eigennutzer mit mittlerem Budget.

  • Regionale Struktur & Nachfrage: Als Wohnstandort in einer Mittelregion hängt Schloß Holte‑Stukenbrock stärker von regionalen Wirtschafts‑, Pendler‑ und Wohnnachfrage‑Faktoren ab; negative Impulse in diesen Bereichen könnten mittelfristig die Wohn‑ und Marktattraktivität beeinträchtigen.


6. Ausblick

  • Kurz‑ bis mittelfristig ist in Schloß Holte‑Stukenbrock mit einer weitgehenden Preisstabilisierung sowie moderaten Preisanstiegen bei hochwertigen Objekten zu rechnen – große sprunghafte Preisanstiege wie in früheren Boomphasen sind eher unwahrscheinlich.

  • Immobilien mit hoher Qualität – also beste Wohnlage, moderne Ausstattung, gepflegter Zustand – bleiben im Vorteil und könnten moderate Wertsteigerungen realisieren.

  • Immobilien mit Standard‑ oder schlechterem Zustand, älterem Baujahr oder in weniger guter Wohnlage könnten stagnieren oder nur geringe Zuwächse aufweisen; in Extremfällen sind Rückgänge möglich.

  • Mietwohnungsmarkt bleibt solide – insbesondere Wohnungen und Häuser mit guter Ausstattung und in guten Wohnlagen könnten moderate Mietsteigerungen erfahren.

  • Wohnbaugrundstücke bzw. Neubauflächen in attraktiven Wohnlagen bleiben relevant für Eigennutzer und kleine Bauvorhaben – Verfügbarkeit, Erschließung und Preis bleiben zentrale Kriterien.

  • Für Käufer, Verkäufer und Investoren gilt: Der Fokus liegt verstärkt auf Qualität, Lage und Zustand der Immobilie – statt auf kurzfristige Spekulation auf starke Preissteigerung. Eine langfristige Perspektive mit Blick auf Nutzbarkeit, Werterhalt und Betriebskosten ist ratsam.


7. Handlungsempfehlungen

Für Käufer:

  • Achten Sie besonders auf Wohnlage, Zustand und Ausstattung der Wunsch­immobilie.

  • Nutzen Sie die aktuell stabile bzw. moderat wachsende Marktphase – planen Sie langfristig (Instandhaltung, Modernisierung, Nutzung).

  • Bei älteren Immobilien: Kalkulieren Sie Sanierungs‑, Modernisierungs‑ und laufende Kosten realistisch mit ein.

Für Verkäufer:

  • Realistische Preisvorstellungen sind entscheidend – insbesondere bei Bestandsimmobilien mit Standardzustand oder in durchschnittlicher Wohnlage.

  • Moderne Ausstattung, gepflegter Zustand und gute Wohnlage erhöhen Ihre Vermarktungschancen.

  • Eine gute Präsentation der Immobilie mit Hervorhebung qualitativer Merkmale (z. B. Energieeffizienz, Ausstattung, Zustand, Wohnlage) ist empfehlenswert.

Für Investoren:

  • Fokus auf Wohnimmobilien mit guter Mikrolage, moderner Ausstattung und langfristiger Nutzbarkeit.

  • Bestandsimmobilien mit Modernisierungspotenzial bieten Chancen – Kosten‑ und Risikoabschätzung ist hier essenziell.

  • Kurzfristige Spekulation auf große Wertsteigerung ist in diesem Marktumfeld risikobehaftet; eine nachhaltige Strategie ist sinnvoller.

Für Stadt‑ und Wohnraumentwicklung:

  • Die Bereitstellung attraktiver Wohnbau‑ und Neubauflächen mit guter Erschließung und Infrastruktur stärkt den Wohnstandort Schloß Holte‑Stukenbrock.

  • Förderung von Modernisierung, nachhaltiger Wohnform und energetischer Sanierung des Wohnbestands verbessert die Wettbewerbsfähigkeit.

  • Verbesserung des Wohnumfelds – Infrastruktur, Nahversorgung, Verkehrsanbindung, Grün‑/Freiflächen – unterstützt langfristig Nachfrage und Wohnqualität.


8. Fazit

Der Immobilienmarkt in Schloß Holte‑Stukenbrock ist durch solide Rahmenbedingungen gekennzeichnet: gute Wohnlage, moderates bis gehobenes Preisniveau im regionalen Vergleich, stabile Nachfrage. Gleichzeitig befindet sich der Markt in einer Phase der Differenzierung – Objekte mit sehr guter Wohnlage, hochwertiger Ausstattung und gepflegtem Zustand sind klar im Vorteil, während einfachere Wohnlagen oder ältere, sanierungsbedürftige Objekte weniger Wachstumspotenzial aufweisen.

Für Eigennutzer, langfristig orientierte Investoren und Verkäufer mit realistischen Erwartungen bietet Schloß Holte‑Stukenbrock gute Perspektiven. Entscheidend bleibt dabei: Lage, Zustand und Ausstattung. Wer langfristig denkt und sorgfältig wählt, findet in dieser Stadt gute Rahmenbedingungen – kurzfristige Preisexplosionen sind hingegen nicht die Norm.

Die Immobiliensachverständigen Kirchner & Neugebauer sind zuverlässige Partner für das Thema Immobilienbewertung

Warum wir? Es gibt gute Gründe für uns.

Warum wir? Stichworte: Bewusstsein und Verantwortung, Objektivität und Interessen, Ausbildung und Praxis, Gerichtsbestellung, Erfahrung, Mehraugenprinzip, Normierte Gutachten und Unser Sachverstand für Ihre Sicherheit. Die inhaltlichen und sachlichen Aussagen eines Immobiliensachverständigen haben häufig schweres Gewicht. Kaufentscheidungen, innerfamiliäre Auszahlungsvereinbarungen oder Beschlüsse in gerichtlichen Auseinandersetzungen führen stets zu verantwortlichem Handeln und dem Bewusstsein, dass es um erhebliche Vermögenswerte unserer Mandanten und anderer Beteiligter geht…

Unser Angebot

Unser Angebot Wir erstellen Verkehrswertgutachten (Marktwertgutachten) i.S.d. § 194 Baugesetzbuch (BauGB). Verkehrswertgutachten werden üblicherweise erstellt für: unbebaute Grundstücke, Wohnimmobilien, Renditeobjekte, Sonstige und Mietwertgutachten (Wohnraum oder Gewerberaum) Übliche Zwecke und ergänzende Leistungen: Ermittlung des Verkehrswertes gemäß § 74 a Abs. 5 ZVG, Marktwertermittlung bei Immobilien-kauf bzw. –verkauf (§194 BauGB), Beleihungswertermittlung (BelWertV), Prozessunterstützend bei der Bilanzierung nach IFRS, Simulation zu Investitionsentscheidungen DCF-Verfahren / Ellwood-Verfahren, Immobilien– und Marktanalysen (Due Diligence Prüfung), Grundbesitzbewertung für Erbfall und Schenkung, In Fällen von Ehescheidungen bzw. Vermögensauseinandersetzungen, Bewertung von Rechten und Belastungen an Grundstücken und Immobilienkauf- und Immobilienverkaufsberatung.

Unterlagen

Unterlagen Um eine Immobilie zuverlässig bewerten zu können, ist die Prüfung objektspezifischer Unterlagen und eine Ortsbesichtigung erforderlich. Hierbei ist zwischen obligatorischen und ergänzenden Unterlagen wie folgt zu unterscheiden: Obligatorische Objektunterlagen bei unbebauten Grundstücken, zusätzlich bei bebauten Grundstücken, Ergänzende Unterlagen (je nach Objekt).

Wohnstandort Schloß Holte-Stukenbrock

Immobiliengutachter unten 1 Als Immobiliensachverständige für Schloß Holte-Stukenbrock und Umgebung sehen wir die Lage im attraktiven Naturraum Senne sowie die Nähe zu Bielefeld als einen Vorteil des Wohnorts. Bielefeld spielt auch für die Arbeitsplatzversorgung eine nicht unerhebliche Rolle. Laut Angaben des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) aus 2014 standen in Schloß Holte-Stukenbrock 2013 insgesamt 6.241 berufliche Einpendler 8.389 beruflichen Auspendlern gegenüber. 3.606 der Auspendler pendelten damals tatsächlich nach Bielefeld, 916 nach Gütersloh, 743 nach Verl und 461 nach Paderborn. Im Oktober 2016 hatte der Kreis Gütersloh eine Arbeitslosenquote von nur 4,5%. NRW kam im selben Monat auf 7,4% und das gesamte Bundesgebiet auf 5,8%.

Das bekannteste Bauwerk von Schloß Holte-Stukenbrock ist wohl Schloß Holte, das heute (ebenso wie der Park) jedoch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Die städtische Website beschreibt Wälder und Wiesen als dominierende Merkmale im Stadtgebiet sowie Heideflächen, Wälder und Moore als prägende Elemente der Senne. Und so lädt die Natur in Schloß Holte-Stukenbrock zu Aktivitäten wie Wandern und Radfahren an. Die einzigen möglichen Aktivitäten sind das natürlich nicht.

Im Stadtgebiet gibt es den Freizeitpark Zoo Safaripark Stukenbrock mit Attraktionen wie Achter- und Wasserbahnen sowie dem Safariland mit diversen Tieren wie Elefanten, Giraffen und Löwen und weiteren Tieren in Gehegen außerhalb des Safarilands. Ein weiteres Freizeitgelände ist die Ems-Erlebniswelt zum Ausprobieren und Erleben, um die Ems aktiv zu begreifen – „von der Quelle bis zur Mündung“! Viele kulturtragende Vereine in der Stadt sind vereint im Stadtkulturverband e.V. Schloß Holte-Stukenbrock, der die Kulturszene in der Schloß Holte-Stukenbrock fördert.

Schwimm- und Badefreunde können in der Stadt das Gartenhallenbad mit Außenbereich und Sauna nutzen. Neben diversen Sporthallen und Sportplätzen sowie Tennisanlagen gibt es das Senne-Golf Gut Welschof für Golffreunde. Die Schullandschaft der Stadt besteht aus fünf Grundschulen, einer Hauptschule sowie einer Realschule und einem Gymnasium.

Wirtschaftsstandort

Immobiliengutachter unten 2 Als Immobiliengutachter für Schloß Holte-Stukenbrock und Umgebung sehen wir die gute Verkehrsanbindung mit zwei Auffahrten auf die A33 als Vorteil des Standorts. Die Stadt verweist zudem auf einen gesunden Branchenmix sowie auf Flexibilität bei der Vergabe individuell zugeschnittener Gewerbegrundstücke.und auf ein „Interkommunales Gewerbegebiet“, das zusammen mit den Kommunen Hövelhof und Augustdorf an der Autobahn A 33 (AS Stukenbrock-Senne) geplant ist.

Schloß Holte-Stukenbrock hat 2016 einen Hebesatz der Grundsteuer B von 280% und einen Gewerbesteuer-Hebesatz von 370%. Damit gehört die Stadt zu den Kommunen im Kreis Gütersloh mit niedrigen Hebesätzen. Laut Daten der Michael Bauer Research GmbH, die von der IHK Ostwestfalen publiziert wurden, kommt die Kaufkraft Rietbergs 2016 auf einen Indexwert von 103,1, während die Einzelhandelszentralität 79,8 erreicht. Kaufkraft fließt damit ins Umland ab.

Lage und Verkehr

Innerhalb des Kreisgebiets grenzt Schloß Holte-Stukenbrock nur an die Stadt Verl. Weitere Nachbarn der Stadt sind die kreisfreie Stadt Bielefeld, die Stadt Oerlinghausen sowie die Gemeinden Augustdorf und Schlangen aus dem Kreis Lippe und die Gemeinde Hövelhof aus dem Kreis Paderborn. Schloß Holte-Stukenbrock ist knapp 19 Kilometer von Paderborn und etwa 60 Kilometer von Osnabrück entfernt. Münster ist ca. 70,5 Kilometer weit weg und bis nach Hamm (Westfalen) sind es etwa 61 Kilometer (alle Angaben: Luftlinie).

Über die Anschlussstellen Schloß Holte-Stukenbrock und Stukenbrock-Senne ist die Stadt an die Autobahn A33 (Osnabrück bis Bad Wünnenberg) angebunden. Nicht weit entfernt ist das Kreuz Bielefeld, wo man auf die Autobahn A2 (Oberhausen bis Kloster Lehnin) wechseln kann. Anschluss ans deutsche Schienennetz bietet der Bahnhof Schloss Holte, an der die Senne-Bahn (Regionalbahn RB74) hält. Sie verbindet Bielefeld und Paderborn. Schloß Holte-Stukenbrock gehört beim ÖPNV zum Verkehrsverbund OstWestfalenLippe, der wiederum Mitglied im Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) ist.

Knotenpunkte des Busverkehrs in der Stadt sind die Stationen Bahnhof in Schloß Holte sowie Kühler Grund in Stukenbrock. Flughäfen in gut erreichbarer Nähe sind Paderborn-Lippstadt und Bielefeld. Nicht viel mehr als 100 Kilometer entfernt, liegen auch die Flughäfen Münster/Osnabrück und Dortmund.

Nachbarn im Kreis sind: Borgholzhausen, Gütersloh, Halle (Westf.), Harsewinkel, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Schloß Holte-Stukenbrock, Verl, Versmold, Werther (Westfalen), Herzebrock-Clarholz, Langenberg und Steinhagen.

Bei Interesse an einem Wertgutachten in Schloß Holte-Stukenbrock beraten wir Sie gern unverbindlich und kostenfrei.

Rufen Sie uns gern unverbindlich unter der rechts bzw. unten abgebildeten Nummer an oder schicken uns eine Mailnachricht über das nebenstehende Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.

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