Immobiliengutachter Rheda-Wiedenbrück

Die Immobiliengutachter Kirchner und Neugebauer führen Immobilienbewertung in Rheda-Wiedenbrück sowie in der Region des Kreises Gütersloh durch.

Immobiliengutachter-Neugebauer-Kirchner Die Immobiliensachverständigen in Rheda-Wiedenbrück untersuchen die wertrelevanten Marktdaten und Kennziffern des jeweils örtlichen Immobilienmarktes in der Region Westfalen und Ostwestfalen-Lippe. Die entscheidenden Daten sind marktkonforme Mietwerte bzw. Mietpreise für Wohnflächen und Gewerbeflächen, Pachtwerte für land- und forstwirtschaftliche Nutzflächen bzw. Betreiberimmobilien (Pflegeheime, Hotels, Gasthöfe, etc.) marktorientierte Liegenschaftszinssätze, die von Gutachterausschüssen in Nordrhein-Westfalen ermittelten zonalen Bodenrichtwerte nebst immobilienkonjunkturellen und soziodemographischen Rahmendaten. Dieses Datenmaterial fliest bei der Gutachtensbearbeitung in die normierten Wertermittlungsverfahren, wie bspw. in das Vergleichswertverfahren, in das Sachwertverfahren oder das Ertragswertverfahren ein. Sie als unser Kunde erhalten somit ein gerichtsverwertbares Verkehrswertgutachten im Sinne des § 194 BauGB.

Qualifizierte, zertifizierte Immobiliensachverständige (Matthias Kirchner und Dietmar Neugebauer) erstellen Immobiliengutachten in Rheda-Wiedenbrück. Ein Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB kann vor Fehlentscheidungen schützen, Revisionssicherheit für Berufsbetreuer oder Immobilienportfoliomanager erzeugen, den richtigen Auszahlungsbetrag für Miterben beziffern, die Steuerlast im Schenkungs- und Erbfall mindern helfen und nicht zuletzt das sichere Auftreten gegenüber Immobilienkaufinteressenten bedeuten. Auftraggeber erhalten eine umfangreiche Dokumentation über den Wert, den Zustand, die zu erwartenden Erträge, Bauschäden und Baumängel, den Immobilienstandort (Makrolage, Mikrolage) nebst aussagefähigen Anlagen.

Die Immobiliengutachter analysieren weiterhin die Substanz der Bauwerke.

Immobiliengutachter Rheda-Wiedenbrück Die wertrelevanten Eingangsgrößen sind also zum Einen Immobilienmarktdaten und zum Anderen wertbeeinflussende Substanzbetrachtungen, die entweder die Alterswertminderung direkt beeinflussen oder eigene Wertabschläge oder Wertzuschläge nach sich ziehen. Der jeweilige Gebäudekörper wird auch deshalb eingehend untersucht um das individuell zu behandelnde Immobilienobjekt sowohl von seinem Größe, Zustand und Ausstattungsstandard als auch von seiner Marktsituation zu betrachten. Der jeweils zuständige Immobiliensachverständige vereinbart und unternimmt in Rheda-Wiedenbrück eine Ortsbesichtigung, betrachtet und dokumentiert das Immobilienobjekt ausführlich und beschafft umfangreiche Immobilienmarktdaten für die Region zwischen Teutoburger Wald und Ostwestfalen und wertet diese professionell aus. Von uns können Sie eine qualitätsgesicherte und fundierte Immobilienwertermittlung (Vieraugenprinzip) in diesem Umfeld erwarten.

Wir finden für Ihre individuelle Problemstellung eine Lösung. Nachfolgend führen wir einige Standardfälle auf, die in unserer täglichen Praxis vorkommen.

Immobilienverkauf

Der Immobilienverkauf

Die Gründe einer Immobilienveräußerung sind vielschichtig. Meist sind es berufliche Gründe, die Familienstruktur ändert sich oder der Erbfall tritt ein. Hier gilt es, eine sichere Handhabe zu besitzen, um das geerbte oder selbst erworbene Immobilienvermögen in seinem Wert einschätzen zu können. [weiterlesen]

Immobilienkauf

Der Immobilienkauf

Gerade heute, in den teils recht angespannten Immobilienmärkten der großen Hotspots, ist es meist für Marktteilnehmer recht schwierig, sich ein eindeutiges Bild vom Marktgeschehen und von Immobilienpreisen zu machen. Angebotspreise in einschlägigen Immobilienportalen spiegeln in der Regel meist nur die Wunschvorstellungen … [weiterlesen]

Erbschaftssteuer

Immobilienbewertung bei der Erbschaftssteuer

Ihr Freibetrag ist ausgeschöpft? Sie sind mit dem Erblasser entfernt verwandt und haben keinen Freibetrag und sehen sich als Immobilienerbe mit der Erbschaftssteuer konfrontiert? Die erste Frage, die uns meist in diesem Zusammenhang gestellt wird: „Lohnt sich ein Wertgutachten überhaupt?“ Unsere Antwort ist regelmäßig:… [weiterlesen]

Ehescheidung

Immobilienwert bei der Ehescheidung

Auch die Ehescheidung zählt leider zu den sehr häufigen Fällen in unserer Bewertungspraxis. Hier gilt es, trotz meist überkochender Emotionen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Es kann durchaus für beide Seiten die günstigste Lösung sein, dass Immobilienvermögen aus dem gerichtlichen Zugewinnprozess … [weiterlesen]

Immobilien erben und vererben

Immobilien erben und vererben

In unserer täglichen Praxis ist der Erbfall mit Immobilienvermögen der Regelfall im Bereich der Privatgutachten. Fast immer stehen die Erben vor ähnlichen Fragestellungen. Soll ein Erbe das Haus übernehmen und die Miterben ausgezahlt werden? Soll das Haus von einem Erben federführend verkauft und die Miterben … [weiterlesen]

Gerichtsgutachter

Gerichtsgutachten

Wir sind seit vielen Jahren für unzählige Amtsgerichte, Landgerichte und Oberlandesgerichte u.a. in Nordrhein-Westfalen aktiv und werden regelmäßig vorzugsweise in Zivilprozessen bestellt. Sie sind Rechtsanwalt und haben ein Mandat mit einem Immobilienthema in Düsseldorf oder am Niederrhein. Auch für vorgerichtliche Entscheidungen … [weiterlesen]

Berufsbetreuung

Berufsbetreuung

Als Berufsbetreuer stehen Sie häufig vor der Problemstellung, dass Immobilienvermögen eines betreuten Menschen ggf. verwerten zu müssen, da Pflegekosten oder Unterbringungskosten finanziert werden müssen. Wird das Immobilienvermögen von dem Betreuten nicht mehr genutzt oder kann nicht mehr selbst bewohnt werden … [weiterlesen]

Immobilieninvestitionen

Immobilieninvestitionen

Gerade bei professionellen und institutionellen Immobilienanlegern wird meist Fremdkapital verwaltet. Hier ist Rechenschaft gegenüber den Geldgebern obligatorisch. Verkehrswertgutachten von in Düsseldorf und im Rheinland etablierten und qualifizierten Immobiliensachverständigen sind dann regelmäßig die richtige Wahl. [weiterlesen]

Immobilienmarkt Rheda-Wiedenbrück

Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Landkreis: Kreis Gütersloh
Postleitzahl(en): 33378
Einwohner: 48.763 (2013)

Rheda-Wiedenbrück befindet sich im Südwesten des Kreises Gütersloh. Die Stadt besteht aus fünf Stadtteilen auf einer Fläche von 86,72 km².

Durch das Stadtgebiet fließt die Ems. Rheda-Wiedenbrück ist noch relativ jung und entstand 1970 durch Zusammenlegung der zuvor selbstständigen Städte Rheda und Wiedenbrück sowie umliegender Gemeinden.

1. Allgemeine Marktlage

Rheda‑Wiedenbrück stellt sich als Wohnstandort mit mittelstädtischem Charakter dar: gute Anbindung und Infrastruktur, Kombination aus Stadt‑ und Randlagen, eher moderate Preisniveaus im Vergleich zu Großstädten, aber dennoch mit solider Nachfrage. Der Immobilienmarkt bewegt sich aktuell nicht mehr im quantitativen Boom‑Modus, sondern in einer Phase der Stabilisierung und stärkeren Differenzierung. Das bedeutet: Wohnlage, Zustand der Immobilie, Ausstattung, Energieeffizienz werden deutlicher zu Bewertungsfaktoren. Für Eigennutzer bestehen weiterhin Chancen – für Verkäufer gilt: realistische Preisvorstellungen und guter Zustand gewinnen an Bedeutung.

Innerhalb der Stadt lassen sich unterschiedliche Teilmärkte erkennen: Die Stadtteile mit ruhigerer Wohnlage, guter Ausstattung und guter Erschließung erzielen höhere Preise, während periphere Lagen oder Immobilien mit Sanierungsbedarf eher zurückhaltende Entwicklungen zeigen.


2. Preisniveaus und Kennzahlen

Häuser

  • Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter Wohnfläche für Häuser liegt in Rheda‑Wiedenbrück aktuell bei etwa ≈ 2.800 €/m² Wohnfläche (z. B. ~2.889 €/m² laut einer Schätzung November 2025).

  • In Wohnlagen mit guter Ausstattung bzw. Neubauten können Werte über 3.300 €/m² auftreten.

  • In einfacheren Lagen oder älteren Baujahren liegen Preise deutlich darunter – z. B. unter 2.500 €/m².

  • Die Preissteigerung im Fünf‑Jahres­vergleich ist bei Häusern ausgewiesen mit ca. +20‑25 % gegenüber früheren Jahren.

Eigentumswohnungen

  • Für Eigentumswohnungen liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei etwa ≈ 2.650‑2.750 €/m² Wohnfläche.

  • Beispielsweise wurden Werte von ~2.748 €/m² genannt für das Jahr 2025.

  • Preisbereiche variieren stark: einfache Bestandswohnungen beginnen deutlich unter 2.000 €/m², gut ausgestattete Neubauten oder Wohnungen in Toplagen können über 3.000 €/m² erreichen.

  • Mietpreise geben eine Durchschnittskaltmiete von etwa 8,60 €/m² Wohnfläche für Wohnungen an – bei Häusern zur Miete liegen Werte bei etwa 10,10 €/m² in guten Wohnlagen.

Mietpreise

  • Durchschnittliche Kaltmiete für Wohnungen: etwa ≈ 8,6 €/m² Wohnfläche.

  • Für Häuser zur Miete: etwa ≈ 10,1 €/m², abhängig von Größe, Zustand und Wohnlage.

  • Mietsteigerungen: Im Vergleich zu früheren Jahren steigen die Mietpreise moderat – z. B. +4‑6 % über ein Jahr bei Wohnungen.

Grundstücke / Bauland

  • Für Wohnbau­grundstücke bzw. die Boden­/Richtwerte sind Durchschnittswerte genannt um ≈ 184 €/m² (im Jahr 2025) für gut erschlossene Wohnbauflächen im Stadtgebiet.

  • In sehr guten Wohnlagen sind die Werte deutlich höher; in weniger guten Lagen bzw. mit Erschließungsnachteil niedriger.

  • Die Verfügbarkeit hochwertiger Baulandflächen ist begrenzt, was die Differenzierung der Preise nach Wohnlage verstärkt.


3. Nachfrage, Angebot und Marktsegmente

  • Nachfrage: Es besteht eine solide Nachfrage nach Wohnimmobilien – insbesondere von Familien und Paaren mit Wohnwunsch in guter Wohnlage, guter Infrastruktur und ruhiger Umgebung. Auch Investoren sind aktiv, insbesondere bei hochwertigen Objekten mit gutem Zustand und guter Lage.

  • Angebot: Neubauprojekte sind vorhanden, aber nicht im Übermaß; das Angebot wird stark vom Bestand geprägt. Immobilien mit guter Ausstattung, modernem Zustand, guter Wohnlage haben klare Wettbewerbsvorteile. Objekte mit erheblichem Instandhaltungs‑ oder Modernisierungsbedarf oder in peripheren Lagen haben längere Vermarktungszeit oder müssen Preiszugeständnisse machen.

  • Marktsegmente:

    • Segment A: Häuser oder Wohnungen in sehr guten Wohnlagen mit moderner Ausstattung und guter Erschließung → hohe Nachfrage, kürzere Vermarktungsdauer.

    • Segment B: Mittelklasse‑Objekte mit guter bis durchschnittlicher Ausstattung und Wohnlage → stabile Nachfrage, aber größere Streuung in Preis und Zustand.

    • Segment C: Ältere Bestandsobjekte, Standardausstattung oder Wohnlage mit Nachteilen → längere Vermarktungsdauer, geringeres Wachstumspotenzial.

  • Lage‑ und Ausstattungs­einfluss: Die Mikrolage (z. B. Nähe zu Infrastruktur, Verkehrsanbindung, Umgebung), der Zustand der Immobilie (Modernisierung, Energieeffizienz, Ausstattung) sowie Baujahr und Objektgröße gewinnen zunehmend an Bedeutung bei Preisbildung und Vermarktungserfolg.


4. Preisentwicklung & Trends

  • In den letzten fünf Jahren stiegen die Preise für Häuser und Wohnungen merklich – z. B. bei Wohnungen +15‑20 % oder mehr, bei Häusern eine ähnliche Größenordnung – je nach Wohnlage und Ausstattung.

  • In jüngerer Zeit zeigt sich jedoch eine Abflachung bzw. Stabilisierung der Dynamik: Einige Teilmärkte verzeichnen nur noch geringe Zuwächse oder nahezu Stand. So beträgt die Veränderung bei Wohnungen z. B. ‑0,7 % bzw. leichte Rückgänge in einem Jahr; bei Häusern +0,6 % im Jahresvergleich.

  • Vermarktungsdauer: Diese hat sich tendenziell verlängert – Käufer sind selektiver, prüfen Zustand, Ausstattung und Folgekosten (z. B. Modernisierung, Energieverbrauch) intensiver.

  • Ein deutlicher Trend: Immobilien mit hochwertiger Ausstattung, modernem Zustand und guter Wohnlage erzielen weiterhin Aufpreise; Objekte mit Standard‑ oder Nachholbedarf geraten zunehmend unter Bewertungsdruck.

  • Der Mietwohnungsmarkt zeigt weiterhin moderate Mietsteigerungen – gut ausgestattete Objekte in guten Wohnlagen profitieren.


5. Marktrisiken und Einflussfaktoren

  • Finanzierungs‑ und Zinslage: Höhere Zinsen, gestiegene Bau‑ und Modernisierungskosten sowie striktere Finanzierungsanforderungen können die Nachfrage mindern – insbesondere bei Eigennutzern mit mittlerem Budget oder bei Neubauvorhaben.

  • Modernisierungs‑ und Instandhaltungsaufwand: Bestandsimmobilien mit älterem Baujahr, schlechter Energieeffizienz oder erheblichem Sanierungsbedarf stehen im Wettbewerb schlechter da – Käufer kalkulieren solche Kosten zunehmend mit ein.

  • Lagequalität & Infrastrukturunterschiede: Der Unterschied zwischen sehr guten Wohnlagen und eher einfachen Wohnlagen wird größer – gute Wohnumfelder mit guter Anbindung, Nahversorgung und Umfeld gewinnen an Bedeutung; einfachere Lagen haben unter Umständen geringere Wachstumschancen.

  • Neubau‑ und Bauflächenverfügbarkeit: Begrenztes Angebot an hochwertigen Neubau‑ oder Bauflächen in guten Wohnlagen kann einerseits die Preise stützen, andererseits Einstiegschancen für Käufer mit kleinerem Budget erschweren.

  • Regionale Struktur & Nachfrage: Als Stadt mit mittelstädtischem Umfeld ist Rheda‑Wiedenbrück nicht primär eine Großstadt‑Lokation; daher hängt die Nachfrage stärker von regionalen Wirtschafts‑, Pendler‑ und Wohnstandort‑Faktoren ab. Schwächere Entwicklungen in diesen Bereichen könnten mittelfristig Einfluss nehmen.


6. Ausblick

Für Rheda‑Wiedenbrück lässt sich folgende Entwicklung prognostizieren:

  • Kurz‑ bis mittelfristig ist mit einer weitgehenden Stabilisierung des Preisniveaus sowie moderaten Preissteigerungen bei hochwertigen Objekten zu rechnen – große Preissprünge wie in früheren Boomphasen sind für den Gesamtmarkt weniger wahrscheinlich.

  • Immobilien mit hoher Qualität – also beste Wohnlage, moderne Ausstattung, gepflegter Zustand – bleiben im Vorteil und könnten moderate Wertsteigerungen realisieren.

  • Immobilien mit Standardzustand, älterem Baujahr oder weniger guter Wohnlage könnten stagnieren oder nur geringe Zuwächse erzielen; in Ausnahmefällen Rückgänge denkbar, wenn Modernisierung ausbleibt oder Lage sich verschlechtert.

  • Der Mietwohnungsmarkt bleibt solide mit moderaten Mietsteigerungen – insbesondere bei gut ausgestatteten Objekten in guten Wohnlagen.

  • Wohnbaugrundstücke bzw. Neubauflächen in attraktiven Wohnlagen bleiben für Bauwillige und Eigennutzer relevant – allerdings mit begrenzter Verfügbarkeit und womöglich höheren Einstiegskosten.

  • Für Käufer, Verkäufer und Investoren gilt: Der Fokus liegt verstärkt auf Qualität, Zustand und Lage der Immobilie ‑ weniger auf kurzfristige Preisexplosionen. Eine langfristige Perspektive mit Blick auf Werterhalt und Nutzung ist empfehlenswert.


7. Handlungsempfehlungen

Für Käufer:

  • Achten Sie besonders auf Wohnlage, Zustand und Ausstattung Ihrer Wunschimmobilie.

  • Nutzen Sie die aktuelle Marktphase mit moderater Preisentwicklung – aber denken Sie langfristig (Instandhaltung, Modernisierung, Nutzung).

  • Bei älteren Objekten: Kalkulieren Sie realistisch Sanierungs‑, Modernisierungs‑ und laufende Betriebskosten mit ein.

Für Verkäufer:

  • Setzen Sie realistische Preisvorstellungen – insbesondere bei Bestandsimmobilien mit Standardzustand oder in mittelmäßiger Wohnlage.

  • Moderne Ausstattung, gepflegter Zustand und attraktive Wohnlage verbessern Ihre Vermarktungschancen.

  • Eine professionelle Präsentation und Hervorhebung qualitativer Merkmale (z. B. Energieeffizienz, Ausstattung, Zustand, Wohnumfeld) ist empfehlenswert.

Für Investoren:

  • Fokus auf Wohnimmobilien mit guter Mikrolage, moderner Ausstattung, langfristiger Nutzbarkeit.

  • Bestandsobjekte mit Modernisierungspotenzial können Chancen bieten – Kosten‑ und Risikoabschätzung unbedingt berücksichtigen.

  • Kurzfristige Spekulation auf starke Wertsteigerung ist in diesem Marktumfeld risikobehaftet; eine nachhaltige Strategie ist sinnvoller.

Für Stadt‑ und Wohnraumentwicklung:

  • Bereitstellung attraktiver Wohnbau‑ und Neubauflächen mit guter Erschließung und Infrastruktur stärkt den Wohnstandort Rheda‑Wiedenbrück.

  • Förderung der Modernisierung, energetischen Sanierung und qualitativen Wohnformen (z. B. altersgerechtes Wohnen) verbessert die Wettbewerbsfähigkeit des Wohnungsbestands.

  • Verbesserung des Wohnumfelds – Verkehrsanbindung, Nahversorgung, Grün‑ und Freiflächen – unterstützt langfristig Wohnqualität und Nachfrage.


8. Fazit

Der Immobilienmarkt in Rheda‑Wiedenbrück ist durch solide Rahmenbedingungen geprägt: gute Wohnlage, moderate bis gehobene Preisniveaus im regionalen Vergleich und stabiles Nachfrageumfeld. Gleichzeitig befindet sich der Markt in einer Phase der Differenzierung und Qualitätsorientierung: Immobilien mit sehr guter Lage, hochwertiger Ausstattung und gepflegtem Zustand sind klar im Vorteil, während Standard‑Wohnlagen oder ältere sanierungsbedürftige Immobilien geringeres Wachstumspotenzial aufweisen.

Für Eigennutzer, langfristig orientierte Investoren und Verkäufer mit realistischen Erwartungen bietet Rheda‑Wiedenbrück gute Chancen. Entscheidend bleibt jedoch: Lage, Zustand und Ausstattung. Wer langfristig denkt und sorgfältig auswählt, findet in Rheda‑Wiedenbrück attraktive Rahmenbedingungen – kurzfristige Preis‑Explosionen sind hingegen nicht mehr die Regel.

Die Immobiliensachverständigen Kirchner & Neugebauer sind zuverlässige Partner für das Thema Immobilienbewertung

Warum wir? Es gibt gute Gründe für uns.

Warum wir? Stichworte: Bewusstsein und Verantwortung, Objektivität und Interessen, Ausbildung und Praxis, Gerichtsbestellung, Erfahrung, Mehraugenprinzip, Normierte Gutachten und Unser Sachverstand für Ihre Sicherheit. Die inhaltlichen und sachlichen Aussagen eines Immobiliensachverständigen haben häufig schweres Gewicht. Kaufentscheidungen, innerfamiliäre Auszahlungsvereinbarungen oder Beschlüsse in gerichtlichen Auseinandersetzungen führen stets zu verantwortlichem Handeln und dem Bewusstsein, dass es um erhebliche Vermögenswerte unserer Mandanten und anderer Beteiligter geht…

Unser Angebot

Unser Angebot Wir erstellen Verkehrswertgutachten (Marktwertgutachten) i.S.d. § 194 Baugesetzbuch (BauGB). Verkehrswertgutachten werden üblicherweise erstellt für: unbebaute Grundstücke, Wohnimmobilien, Renditeobjekte, Sonstige und Mietwertgutachten (Wohnraum oder Gewerberaum) Übliche Zwecke und ergänzende Leistungen: Ermittlung des Verkehrswertes gemäß § 74 a Abs. 5 ZVG, Marktwertermittlung bei Immobilien-kauf bzw. –verkauf (§194 BauGB), Beleihungswertermittlung (BelWertV), Prozessunterstützend bei der Bilanzierung nach IFRS, Simulation zu Investitionsentscheidungen DCF-Verfahren / Ellwood-Verfahren, Immobilien– und Marktanalysen (Due Diligence Prüfung), Grundbesitzbewertung für Erbfall und Schenkung, In Fällen von Ehescheidungen bzw. Vermögensauseinandersetzungen, Bewertung von Rechten und Belastungen an Grundstücken und Immobilienkauf- und Immobilienverkaufsberatung.

Unterlagen

Unterlagen Um eine Immobilie zuverlässig bewerten zu können, ist die Prüfung objektspezifischer Unterlagen und eine Ortsbesichtigung erforderlich. Hierbei ist zwischen obligatorischen und ergänzenden Unterlagen wie folgt zu unterscheiden: Obligatorische Objektunterlagen bei unbebauten Grundstücken, zusätzlich bei bebauten Grundstücken, Ergänzende Unterlagen (je nach Objekt).

Wohnstandort Rheda-Wiedenbrück

Immobiliengutachter unten 1 Als Immobiliengutachter für Rheda-Wiedenbrück und Umgebung sehen wir die Lage der Stadt an der Ems und nahe des Teutoburger Waldes als einen Vorteil des Wohnorts. Die reizvolle Natur präsentiert sich beispielsweise auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände, dem heutigen Flora-Westfalica-Park mit vielfältiger Pflanzenwelt, dem Emssee, Spielbereichen und Gastronomie.

Eine Sehenswürdigkeit in der Stadt ist die Wasserburg Schloss Rheda mit ihrem schönem Schlosspark. Ebenfalls sehenswert sind die Altstädte von Rheda und Wiedenbrück sowie die Sankt-Aegidius-Kirche in Wiedenbrück. Schwimm- und Badefreunde können in der Stadt ein Hallenbad und zwei Freibäder ansteuern.

Museen in Rheda-Wiedenbrück sind das Museum Wiedenbrücker Schule für Kunst- und Stadtgeschichte, das Kutschen- und das Leinewebermuseum sowie die Alte Ziegelei und das Radio- und Telefonmuseum im Verstärkeramt. In Rheda-Wiedenbrück gibt es sechs Grundschulen sowie jeweils zwei Haupt- und Realschulen, zwei Gymnasien, eine Gesamtschule, eine Förderschule und zwei Berufsbildende Schulen.

Laut Angaben des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) aus 2014 gab es 2013 in Rheda-Wiedenbrück 2013 insgesamt 11.995 berufliche Einpendler und 13.109 berufliche Auspendler. 4.322 der Auspendler pendelten damals nach Gütersloh, 1.217 nach Bielefeld 910 nach Herzebrock-Clarfeld und 872 nach Rietberg. Im Oktober 2016 hatte der Kreis Gütersloh eine Arbeitslosenquote von nur 4,5%. NRW kam im selben Monat auf 7,4% und das Bundesgebiet auf 5,8%.

Wirtschaftsstandort

Immobiliengutachter unten 2 Wir als Experten der Immobilienbewertung in Rheda-Wiedenbrück und Umgebung sehen die gute Verkehrsanbindung mit eigenem Anschluss an die Autobahn A2 als einen Vorteil des Wirtschaftsstandorts. Gewerbevereine in der Stadt sind die Initiative Rheda und der Gewerbeverein Wiedenbrück. Zu den auf der städtischen Website beworbenen Gewerbegebieten gehören das interkommunale Gebiet AUREA DAS A2-WIRTSCHAFTSZENTRUM der Kommunen Oelde, Rheda-Wiedenbrück und Herzebrock-Clarholz sowie das Innovations- und WirtschaftsZentrum im Gewerbegebiet Lintel.

Rheda-Wiedenbrück hat 2016 einen Hebesatz der Grundsteuer B von 423% und einen Gewerbesteuer-Hebesatz von 403%. Der Index für die einzelhandelsrelevante Kaufkraft liegt laut Daten der Michael Bauer Research GmbH, die auf der Website der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld publiziert wurden, in Rheda-Wiedenbrück 2016 bei 101,7, während die Einzelhandelszentralität 84,3 erreicht. Kaufkraft fließt damit ins Umland ab.

Laut städtischer Website sind die Möbelindustrie und der Möbelhandel wichtige Branchen in Rheda-Wiedenbrück. Hinzu kommen das Unternehmen Tönnies Lebensmittel GmbH & Co.KG sowie Branchenschwerpunkte in den Bereichen Holzverarbeitende Industrie, Automobilzulieferindustrie, Fahrzeug- und Maschinenbau sowie Arzneimittelproduktion.

Lage und Verkehr

Innerhalb des Kreises Gütersloh grenzt Rheda-Wiedenbrück an die Städte Gütersloh und Rietberg sowie an die Gemeinden Herzebrock-Clarholz und Langenberg. Ein weiterer Nachbar ist die Stadt Oelde aus dem Kreis Warendorf. Rheda-Wiedenbrück ist ungefähr 25 Kilometer von Bielefeld und etwa 36 Kilometer von Paderborn entfernt. Bis nach Osnabrück sind es knapp 48 Kilometer und bis nach Münster etwa 46 Kilometer. Hamm (Westfalen) ist ungefähr 37,5 Kilometer weit weg (alle Angaben: Luftlinie).

Rheda-Wiedenbrück ist über die gleichnamige Anschlussstelle an die Autobahn A2 (Oberhausen bis Kloster Lehnin) angebunden. Am Kreuz Bielefeld ist ein Wechsel auf die A33 (Osnabrück bis Bad Wünnenberg) möglich. Bundesstraßen auf dem Stadtgebiet sind die B55 (Jülich bis Rheda-Wiedenbrück) sowie die B61 (Bassum bis Rheda-Wiedenbrück) und die B64 (Telgte bis Seesen).

Anschluss an den deutschen Schienenverkehr bietet der Bahnhof Rheda-Wiedenbrück. Hier halten der Regionalexpress RE6 (Düsseldorf bis Minden) sowie die Regionalbahnen RB67 und RB69, die beide auf verschiedenen Strecken Münster und Bielefeld miteinander verbinden. Rheda-Wiedenbrück gehört beim ÖPNV zum Verkehrsverbund OstWestfalenLippe, der Mitglied im Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) ist. Ein Kontenpunkt des Busverkehrs in der Stadt ist die Haltestelle Rheda Bahnhof. Gut erreichbare Flughäfen sind Münster/Osnabrück und Paderborn/Lippstadt.

Nachbarn im Kreis sind: Borgholzhausen, Gütersloh, Halle (Westf.), Harsewinkel, Rietberg, Schloß Holte-Stukenbrock, Verl, Versmold, Werther (Westfalen), Herzebrock-Clarholz, Langenberg und Steinhagen.

Bei Interesse an einem Wertgutachten in Rheda-Wiedenbrück beraten wir Sie gern unverbindlich und kostenfrei.

Rufen Sie uns gern unverbindlich unter der rechts bzw. unten abgebildeten Nummer an oder schicken uns eine Mailnachricht über das nebenstehende Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.

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