Inhaltsverzeichnis
Die Immobiliengutachter Kirchner und Neugebauer führen Immobilienbewertung in Stemwede sowie in der Region des Kreises Minden-Lübbecke durch.
Die Immobiliensachverständigen in Stemwede untersuchen die wertrelevanten Marktdaten und Kennziffern des jeweils örtlichen Immobilienmarktes im ostwestfälischen Bereich. Die entscheidenden Daten sind marktkonforme Mietwerte bzw. Mietpreise für Wohnflächen und Gewerbeflächen, Pachtwerte für land- und forstwirtschaftliche Nutzflächen bzw. Betreiberimmobilien (Pflegeheime, Hotels, Gasthöfe, etc.) marktorientierte Liegenschaftszinssätze, die von Gutachterausschüssen in Nordrhein-Westfalen ermittelten zonalen Bodenrichtwerte nebst immobilienkonjunkturellen und soziodemographischen Rahmendaten. Dieses Datenmaterial fliest bei der Gutachtensbearbeitung in die normierten Wertermittlungsverfahren, wie bspw. in das Vergleichswertverfahren, in das Sachwertverfahren oder das Ertragswertverfahren ein. Sie als unser Kunde erhalten somit ein gerichtsverwertbares Verkehrswertgutachten im Sinne des § 194 BauGB.
Qualifizierte, zertifizierte Immobiliensachverständige (Matthias Kirchner und Dietmar Neugebauer) erstellen Immobiliengutachten in Stemwede. Ein Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB kann vor Fehlentscheidungen schützen, Revisionssicherheit für Berufsbetreuer oder Immobilienportfoliomanager erzeugen, den richtigen Auszahlungsbetrag für Miterben beziffern, die Steuerlast im Schenkungs- und Erbfall mindern helfen und nicht zuletzt das sichere Auftreten gegenüber Immobilienkaufinteressenten bedeuten. Auftraggeber erhalten eine umfangreiche Dokumentation über den Wert, den Zustand, die zu erwartenden Erträge, Bauschäden und Baumängel, den Immobilienstandort (Makrolage, Mikrolage) nebst aussagefähigen Anlagen.
Die Immobiliengutachter analysieren weiterhin die Substanz der Bauwerke.
Die wertrelevanten Eingangsgrößen sind also zum Einen Immobilienmarktdaten und zum Anderen wertbeeinflussende Substanzbetrachtungen, die entweder die Alterswertminderung direkt beeinflussen oder eigene Wertabschläge oder Wertzuschläge nach sich ziehen. Der jeweilige Gebäudekörper wird auch deshalb eingehend untersucht um das individuell zu behandelnde Immobilienobjekt sowohl von seinem Größe, Zustand und Ausstattungsstandard als auch von seiner Marktsituation zu betrachten. Der jeweils zuständige Immobiliensachverständige vereinbart und unternimmt in Stemwede eine Ortsbesichtigung, betrachtet und dokumentiert das Immobilienobjekt ausführlich und beschafft umfangreiche Immobilienmarktdaten für die Region Ostwestfalen und wertet diese professionell aus. Von uns können Sie eine qualitätsgesicherte und fundierte Immobilienwertermittlung (Vieraugenprinzip) in diesem Umfeld erwarten.
Wir finden für Ihre individuelle Problemstellung eine Lösung. Nachfolgend führen wir einige Standardfälle auf, die in unserer täglichen Praxis vorkommen.

Der Immobilienverkauf
Die Gründe einer Immobilienveräußerung sind vielschichtig. Meist sind es berufliche Gründe, die Familienstruktur ändert sich oder der Erbfall tritt ein. Hier gilt es, eine sichere Handhabe zu besitzen, um das geerbte oder selbst erworbene Immobilienvermögen in seinem Wert einschätzen zu können. [weiterlesen]

Der Immobilienkauf
Gerade heute, in den teils recht angespannten Immobilienmärkten der großen Hotspots, ist es meist für Marktteilnehmer recht schwierig, sich ein eindeutiges Bild vom Marktgeschehen und von Immobilienpreisen zu machen. Angebotspreise in einschlägigen Immobilienportalen spiegeln in der Regel meist nur die Wunschvorstellungen … [weiterlesen]

Immobilienbewertung bei der Erbschaftssteuer
Ihr Freibetrag ist ausgeschöpft? Sie sind mit dem Erblasser entfernt verwandt und haben keinen Freibetrag und sehen sich als Immobilienerbe mit der Erbschaftssteuer konfrontiert? Die erste Frage, die uns meist in diesem Zusammenhang gestellt wird: „Lohnt sich ein Wertgutachten überhaupt?“ Unsere Antwort ist regelmäßig:… [weiterlesen]

Immobilienwert bei der Ehescheidung
Auch die Ehescheidung zählt leider zu den sehr häufigen Fällen in unserer Bewertungspraxis. Hier gilt es, trotz meist überkochender Emotionen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Es kann durchaus für beide Seiten die günstigste Lösung sein, dass Immobilienvermögen aus dem gerichtlichen Zugewinnprozess … [weiterlesen]

Immobilien erben und vererben
In unserer täglichen Praxis ist der Erbfall mit Immobilienvermögen der Regelfall im Bereich der Privatgutachten. Fast immer stehen die Erben vor ähnlichen Fragestellungen. Soll ein Erbe das Haus übernehmen und die Miterben ausgezahlt werden? Soll das Haus von einem Erben federführend verkauft und die Miterben … [weiterlesen]

Gerichtsgutachten
Wir sind seit vielen Jahren für unzählige Amtsgerichte, Landgerichte und Oberlandesgerichte u.a. in Nordrhein-Westfalen aktiv und werden regelmäßig vorzugsweise in Zivilprozessen bestellt. Sie sind Rechtsanwalt und haben ein Mandat mit einem Immobilienthema in Düsseldorf oder am Niederrhein. Auch für vorgerichtliche Entscheidungen … [weiterlesen]

Berufsbetreuung
Als Berufsbetreuer stehen Sie häufig vor der Problemstellung, dass Immobilienvermögen eines betreuten Menschen ggf. verwerten zu müssen, da Pflegekosten oder Unterbringungskosten finanziert werden müssen. Wird das Immobilienvermögen von dem Betreuten nicht mehr genutzt oder kann nicht mehr selbst bewohnt werden … [weiterlesen]

Immobilieninvestitionen
Gerade bei professionellen und institutionellen Immobilienanlegern wird meist Fremdkapital verwaltet. Hier ist Rechenschaft gegenüber den Geldgebern obligatorisch. Verkehrswertgutachten von in Düsseldorf und im Rheinland etablierten und qualifizierten Immobiliensachverständigen sind dann regelmäßig die richtige Wahl. [weiterlesen]
Immobilienmarkt Stemwede
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Landkreis: Kreis Minden-Lübbecke
Postleitzahl(en): 32351
Einwohner: 13.571 (31. Dez. 2015)
Die Gemeinde Stemwede liegt im Nordwesten des Kreises Minden-Lübbecke. Sie besteht aus drei Bezirken und dreizehn Ortschaften auf einer Fläche von 166,13km².
Die Bevölkerungsdichte erreicht 82 EinwohnerInnen/km² und ist damit niedriger als in den anderen Kommunen des Kreises. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 272 EinwohnerInnen/km².
Einleitung
Stemwede, eine ländlich geprägte Gemeinde im Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen, stellt einen typischen Mikrokosmos des ostwestfälischen Immobilienmarkts dar. Mit einer Fläche von rund 116 Quadratkilometern und etwa 8.000 Einwohnern erstreckt sich Stemwede über mehrere Ortsteile wie Levern, Oppenwehe, Dielingen und Westrup. Die Lage am Rande der Wiehengebirge, in der Nähe größerer Städte wie Minden und Osnabrück, macht die Region attraktiv für Pendler und Familien, die Ruhe und Natur suchen. Der Immobilienmarkt hier ist geprägt von einer Balance zwischen traditioneller Landwirtschaft, mittelständischer Wirtschaft und zunehmender Suburbanisierung. Dieser Bericht beleuchtet den aktuellen Stand des Markts Stand November 2025, einschließlich Preisentwicklungen, Segmentierungen und zukünftiger Perspektiven. Er basiert auf einer Analyse lokaler Marktbewegungen und regionaler Trends.
Geografische und demografische Übersicht
Stemwede liegt im Herzen des Wiehengebirges, was es zu einem idyllischen Wohnort mit guter Erreichbarkeit macht. Die A30-Autobahn verbindet die Gemeinde effizient mit dem Ruhrgebiet und Niedersachsen, während der Bahnverkehr über den Regionalverkehrszug nach Minden und Bielefeld unterstützt wird. Demografisch ist Stemwede stabil: Die Bevölkerungszahl hat sich in den letzten Jahren nur marginal verändert, mit einem leichten Zuwachs durch Zuzug aus städtischen Ballungsräumen. Etwa 40 Prozent der Haushalte sind Familien mit Kindern, was den Bedarf an geräumigen Einfamilienhäusern antreibt. Die Altersstruktur ist ausgeglichen, mit einem hohen Anteil an Berufstätigen im Alter von 30 bis 50 Jahren, die in benachbarten Industriegebieten wie in Lübbecke oder Espelkamp arbeiten. Die hohe Grünflächenquote von über 70 Prozent und die Nähe zu Naherholungsgebieten wie dem Stemweder Bergland fördern die Attraktivität für Käufer, die Wert auf Lebensqualität legen. Allerdings birgt die ländliche Struktur Herausforderungen wie begrenzte Infrastruktur in den Randortsteilen, was den Markt für Neubauten einschränkt.
Aktueller Marktstatus
Der Immobilienmarkt in Stemwede ist derzeit stabil, mit einer leichten Tendenz zur Stagnation im Kaufsegment und moderatem Wachstum im Mietbereich. Die Anzahl der Transaktionen ist im Vergleich zu 2024 um etwa 15 Prozent zurückgegangen, was auf höhere Zinsen und wirtschaftliche Unsicherheiten zurückzuführen ist. Dennoch bleibt der Bedarf hoch, insbesondere für bezahlbare Objekte in zentralen Lagen wie Levern.
Kaufmarkt für Häuser: Der Markt für Einfamilien- und Reihenhäuser dominiert, mit rund 30 bis 35 Angeboten in den gängigen Portalen. Typische Objekte umfassen sanierungsbedürftige Bauernhäuser aus den 1950er-Jahren bis hin zu modernen Neubauten. Die Wohnfläche liegt meist zwischen 120 und 200 Quadratmetern, mit 4 bis 6 Zimmern. Der durchschnittliche Kaufpreis für ein Einfamilienhaus beträgt etwa 350.000 bis 450.000 Euro, abhängig von Lage und Zustand. In Ortsteilen wie Oppenwehe sind Preise niedriger (ab 250.000 Euro für Renovierungsobjekte), während Neubauten in Dielingen bis zu 600.000 Euro kosten können. Der Quadratmeterpreis schwankt zwischen 1.400 und 2.300 Euro, mit einem Mittelwert von rund 1.980 Euro. Mehrfamilienhäuser, die oft als Renditeobjekte genutzt werden, sind rar und erzielen Preise von 800.000 Euro aufwärts.
Kaufmarkt für Wohnungen: Wohnungen machen nur etwa 20 Prozent des Angebots aus, da Stemwede kein klassisches Mehrfamilienhaus-Zentrum ist. Die meisten Eigentumswohnungen stammen aus Beständen der 1970er- und 1980er-Jahre, mit Flächen von 60 bis 100 Quadratmetern. Der Durchschnittspreis liegt bei 2.100 bis 2.500 Euro pro Quadratmeter, was eine 80-Quadratmeter-Wohnung auf 170.000 bis 200.000 Euro bringt. In Westrup und Destel sind Preise etwas höher (bis 2.800 Euro/m²) aufgrund besserer Ausstattung. Neubauwohnungen sind selten und zielen auf junge Familien ab, mit Preisen ab 3.000 Euro/m².
Mietmarkt: Der Mietmarkt ist dynamischer, mit einer Auslastung von über 95 Prozent. Die durchschnittliche Kaltmiete beträgt 7,10 Euro pro Quadratmeter, was für eine 80-Quadratmeter-Wohnung monatlich 570 Euro ergibt (zzgl. Nebenkosten von ca. 2,50 Euro/m²). Für Häuser liegen Mieten bei 4,20 bis 6,00 Euro/m², je nach Baujahr. In Neubauten können Preise auf 8,50 Euro/m² steigen. Die Nachfrage nach Mietwohnungen mit 2 bis 3 Zimmern ist hoch, insbesondere von Alleinstehenden und Paaren. Leerstände sind minimal, und die Mietdauer liegt im Schnitt bei 3 bis 5 Jahren.
Preisentwicklung und Trends
Seit 2020 haben sich die Immobilienpreise in Stemwede insgesamt um etwa 30 Prozent erhöht, getrieben durch die Pandemie-bedingte Flucht in ländliche Räume. Der Kaufpreis für Wohnungen stieg von 1.750 Euro/m² (2020) auf 2.280 Euro/m² (2025), ein Plus von 30 Prozent. Häuser folgten mit einem Anstieg von 25 Prozent auf 2.000 Euro/m². Im laufenden Jahr 2025 zeigt sich jedoch eine Abkühlung: Wohnungspreise sanken leicht um 0,2 Prozent, während Hauspreise um 0,7 Prozent zurückgingen. Quartalsweise ist der Rückgang minimal (0,4 Prozent im letzten Monat), was auf saisonale Effekte hinweist.
Im Mietsegment stieg die Kaltmiete um 5,3 Prozent zum Vorjahr, von 6,75 auf 7,11 Euro/m². Dies liegt über dem nationalen Durchschnitt (ca. 4 Prozent), resultierend aus knapper Verfügbarkeit. Trends deuten auf eine Polarisierung hin: Günstige Bestandsobjekte (unter 1.500 Euro/m²) werden schnell verkauft, während Luxusimmobilien länger auf dem Markt bleiben. Digitalisierung spielt eine Rolle, da Online-Portale die Sichtbarkeit erhöhen, aber auch Wettbewerb schüren. Insgesamt ist der Markt käuferfreundlicher geworden, mit Verhandlungsspielräumen von 5 bis 10 Prozent.
Einflussfaktoren
Mehrere wirtschaftliche und soziale Faktoren prägen den Stemweder Immobilienmarkt. Die regionale Wirtschaft im Kreis Minden-Lübbecke, dominiert von der Metall- und Maschinenbauindustrie (z. B. in Lübbecke), sorgt für stabile Einkommen, mit einem Median-Haushaltseinkommen von 45.000 Euro jährlich. Allerdings hat die Energiekrise zu höheren Baukosten geführt, was Neubauten bremst – der Bedarf an Wohnbaugrundstücken ist hoch, aber Kauffälle sanken um 20 Prozent. Bodenrichtwerte im Kreis liegen bei 116 Euro/m², in Stemwede teils niedriger (ab 80 Euro/m² in Randlagen), was Investitionen attraktiv macht.
Infrastrukturell profitieren Pendler von der Ausbau der A30, doch fehlende Kita-Plätze und Schulen in Randortsteilen dämpfen den Zuzug. Umweltfaktoren wie der Klimawandel (Hochwasserrisiken am Else-Fluss) und Förderprogramme für Sanierungen (z. B. KfW-Zuschüsse) beeinflussen Preise positiv. Demografischer Wandel – Alterung der Landbevölkerung – führt zu mehr Erbschaftsverkäufen, was das Angebot erhöht. Inflation und Zinsen (aktuell 3,5 Prozent für Baukredite) machen Finanzierungen teurer, was vor allem junge Käufer trifft. Positiv wirkt die Nähe zu Osnabrück, das als Einkaufszentrum dient und den Wert steigert.
Prognose
Für die kommenden Jahre 2026 bis 2028 wird ein moderates Wachstum erwartet: Kaufpreise könnten um 2 bis 4 Prozent jährlich steigen, getrieben durch sinkende Zinsen und anhaltende Suburbanisierung. Der Mietmarkt bleibt eng, mit potenziellen Erhöhungen um 3 Prozent pro Jahr, solange das Bauprogramm (aktuell nur 20 Neubau-Genehmigungen) nicht ausgebaut wird. Risiken bestehen in einer Rezession, die Transaktionen weiter drosseln könnte, oder in steigenden Energiepreisen, die Sanierungen erzwingen. Chancen ergeben sich durch EU-Fördermittel für grüne Immobilien und den Ausbau des Breitbandnetzes, was Stemwede für Home-Office attraktiver macht. Insgesamt bleibt der Markt robust, mit Fokus auf nachhaltige und energieeffiziente Objekte.
Schlussfolgerung
Der Immobilienmarkt in Stemwede bietet eine solide Grundlage für Investoren und Selbstnutzer, der durch seine ländliche Idylle und regionale Konnektivität überzeugt. Trotz leichter Abkühlung im Jahr 2025 bleibt die Region bezahlbar im Vergleich zu urbanen Zentren wie Bielefeld (wo Preise doppelt so hoch sind). Käufer profitieren von Verhandlungsspielräumen, Vermieter von hoher Nachfrage. Für eine langfristige Stabilität sind Investitionen in Infrastruktur und Neubau essenziell. Wer in Stemwede investiert, erwirbt nicht nur Stein, sondern ein Stück ostwestfälischer Lebensqualität – ein Markt, der Potenzial für nachhaltiges Wachstum birgt.
Die Immobiliensachverständigen Kirchner & Neugebauer sind zuverlässige Partner für das Thema Immobilienbewertung
Warum wir? Es gibt gute Gründe für uns.
Stichworte: Bewusstsein und Verantwortung, Objektivität und Interessen, Ausbildung und Praxis, Gerichtsbestellung, Erfahrung, Mehraugenprinzip, Normierte Gutachten und Unser Sachverstand für Ihre Sicherheit. Die inhaltlichen und sachlichen Aussagen eines Immobiliensachverständigen haben häufig schweres Gewicht. Kaufentscheidungen, innerfamiliäre Auszahlungsvereinbarungen oder Beschlüsse in gerichtlichen Auseinandersetzungen führen stets zu verantwortlichem Handeln und dem Bewusstsein, dass es um erhebliche Vermögenswerte unserer Mandanten und anderer Beteiligter geht…
Unser Angebot
Wir erstellen Verkehrswertgutachten (Marktwertgutachten) i.S.d. § 194 Baugesetzbuch (BauGB). Verkehrswertgutachten werden üblicherweise erstellt für: unbebaute Grundstücke, Wohnimmobilien, Renditeobjekte, Sonstige und Mietwertgutachten (Wohnraum oder Gewerberaum) Übliche Zwecke und ergänzende Leistungen: Ermittlung des Verkehrswertes gemäß § 74 a Abs. 5 ZVG, Marktwertermittlung bei Immobilien-kauf bzw. –verkauf (§194 BauGB), Beleihungswertermittlung (BelWertV), Prozessunterstützend bei der Bilanzierung nach IFRS, Simulation zu Investitionsentscheidungen DCF-Verfahren / Ellwood-Verfahren, Immobilien– und Marktanalysen (Due Diligence Prüfung), Grundbesitzbewertung für Erbfall und Schenkung, In Fällen von Ehescheidungen bzw. Vermögensauseinandersetzungen, Bewertung von Rechten und Belastungen an Grundstücken und Immobilienkauf- und Immobilienverkaufsberatung.
Unterlagen
Um eine Immobilie zuverlässig bewerten zu können, ist die Prüfung objektspezifischer Unterlagen und eine Ortsbesichtigung erforderlich. Hierbei ist zwischen obligatorischen und ergänzenden Unterlagen wie folgt zu unterscheiden: Obligatorische Objektunterlagen bei unbebauten Grundstücken, zusätzlich bei bebauten Grundstücken, Ergänzende Unterlagen (je nach Objekt).
Wohnstandort Stemwede
Wir als Immobiliengutachter für Stemwede und Umgebung sehen die landschaftlich reizvolle Lage Stemwedes in der Norddeutschen Tiefebene als einen Pluspunkt des Wohnorts. Sehenswert sind in der Gemeinde die Mühle in Destel, die Bockwindmühle Oppenwehe und die Kolthoffsche Hofmahlmühle in Levern sowie Schloss Haldem. Für Kinder und Jugendliche gibt es in der Gemeinde das Life House als Ort der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.
Ein weiterer Akteur der Jugend- und Kulturarbeit in Stemwede ist der Verein für Jugend, Freizeit und Kultur. Er organisiert unter anderem Konzerte und Kabarett in der Gemeinde. Die Schullandschaft Stemwedes besteht aus drei offenen Ganztagsgrundschulen, einer freien evangelischen Halbtagsgrundschule und einer weiterführenden Sekundarschule.
Laut Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) gab es 2013 in Stemwede 4.152 berufliche EinpendlerInnen und 4.059 berufliche AuspendlerInnen. Damals fuhren 601 ArbeitnehmerInnen aus der Gemeinde nach Lübbecke zur Arbeit, 557 fuhren nach Espelkamp, 408 nach Rahden, 361 nach Lemförde und 177 nach Preußisch Oldendorf. Der Kreis Minden-Lübbecke hatte im Dezember 2016 eine Arbeitslosenquote von 5,1%. NRW kam im selben Monat auf 7,4% und Deutschland auf 5,8%.
Wirtschaftsstandort
Als Immobiliengutachter für Stemwede und Umgebung sehen wir die Lage im starken Wirtschaftsraum Ostwestfalen als einen Vorteil des Wirtschaftsstandorts. Laut Gemeindewebsite ist die Wirtschaftsstruktur Stemwedes geprägt von weltweit tätigen Industrieunternehmen wie ZF Friedrichshafen, von modern geführten mittelständischen Unternehmen wie Keeeper (OKT) oder Depenbrock Bau sowie von Handwerksbetrieben und kleineren Gewerbebetrieben „in überraschender Branchenvielfalt“.
2017 hat Stemwede einen Hebesatz der Grundsteuer B von 473% und einen Gewerbesteuer-Hebesatz von 417%. Laut Daten der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld auf Basis von Zahlen der Michael Bauer Research GmbH (Stand: 2016) liegt die Kaufkraft in Stemwede unter dem Referenzwert 100 (>90). Die Umsatzkennziffer und die Einzelhandelskennziffer Erreichen deutlicher unter 100 liegende Werte (ca. 60). Kaufkraft fließt also ins Umland ab.
Lage und Verkehr
Im Kreis Minden-Lübbecke ist Stemwede ein Nachbar der Städte Espelkamp, Preußisch Oldendorf und Rahden. Außerhalb des Kreisgebiets sind zudem die Gemeinden Bad Essen und Bohmte aus dem niedersächsischen Landkreis Osnabrück sowie die Samtgemeinde Altes Amt Lemförde und die Einheitsgemeinde Wagenfeld aus dem Landkreis Diepholz Nachbarn Stemwedes.
Stemwede ist etwa 44 Kilometer von Bielefeld und ca. 33,5 Kilometer von Osnabrück entfernt. Bis Bremen sind es etwa 76 Kilometer, bis Oldenburg ca. 81,5 Kilometer und bis Hannover ungefähr 85,5 Kilometer. Hildesheim ist ca. 104,5 Kilometer, Paderborn ca. 80,5 Kilometer und Münster etwa 77 Kilometer weit weg (alle Angaben: Luftlinie).
Eine Autobahnauffahrt bietet beispielsweise die Auffahrt Herford auf die A2. Die Landesstraße 770 verbindet Stemwede mit den Bundesstraßen B51 (Stuhr bis Kleinblittersdorf), B 61 (Bassum bis Rheda-Wiedenbrück), B 239 (Höxter bis Rehden) und B 482 (Leese bis Holtrup). Einen Anschluss ans deutsche Schienennetz gibt es in der Nachbarschaft beispielsweise durch den Bahnhof Lemförde, wo die Bahn RS2 hält (Bremen bis Osnabrück), und durch den Bahnhof Rahden. Hier hält die Regionalbahn RB71, die von Rahden über Städte wie Lübbecke, Bünde und Herford bis nach Bielefeld fährt.
Im ÖPNV gehört Stemwede zur Region der OWL Verkehr GmbH. Flughäfen in gut erreichbarer Nähe sind Hannover/Langenhagen, Bremen, Münster/Osnabrück und Paderborn/Lippstadt. Darüber hinaus existiert ein kleiner Verkehrslandeplatz in der Stadt Porta Westfalica.
Nachbarn im Kreis sind: Stadt Minden, Bad Oeynhausen, Porta Westfalica, Petershagen, Lübbecke, Espelkamp, Hille, Rahden, Hüllhorst und Preußisch Oldendorf.
Bei Interesse an einem Wertgutachten in Stemwede beraten wir Sie gern unverbindlich und kostenfrei.
Rufen Sie uns gern unverbindlich unter der rechts bzw. unten abgebildeten Nummer an oder schicken uns eine Mailnachricht über das nebenstehende Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.

Matthias Kirchner und Dietmar Neugebauer sind seit über 30 Jahren beruflich in der deutschen Immobilienwirtschaft aktiv und über 25 Jahre als Immobiliensachverständige u.a. im Rheinland (Nordrhein-Westfalen) ansässig. Wir sind Diplom-Sachverständige (DIA) für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Mieten und Pachten und nach der EU-Norm DIN ISO 17024 (DIA) zertifiziert.
